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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Wie sicher ist Online-Banking?

Jeden Tag verneinen mehr und mehr Kunden den Weg zur Bank. Erstens bringt der Gang für viele Menschen nur negative Informationen, da das Geld eher weniger als mehr wird, zweitens kann man alles, was man in der Bank machen würde, auch ganz gemütlich von zu Hause oder vom Büro aus, per Internet, erledigen. Das spart den Weg und viel Zeit.

Aber wie sicher ist Online-Banking?
Viele Hacker versuchen mit Hilfe des Internets an sensible Kundendaten zu gelangen. Durch unauffällige Softwares wurde bereits in der Vergangenheit versucht, die Mausbewegungen der Nutzer durch eine Spionagesoftware nachzuvollziehen. Nutzer wurden dann gebeten ihre Bankdaten auf einer digitalen Zahlentastatur, die auf dem Bildschirm erschien, einzugeben. Somit war es Hackern gelungen, an viele Daten zu gelangen, und Kontostände um einige Euros zu verringern. Andere Hacker kamen auf die Idee, eine Nachricht im Namen des Bundesministeriums des Inneren zu versenden, in der die Empfänger darum gebeten wurden, bei der Testung eines neuen Programms mitzuhelfen, indem sie auf einen Link klicken und dort ihre Kreditkarteninformationen zu verifizieren. Bevor das entsprechende Ministerium überhaupt eine Warnung herausgeben konnte, war es für einige nichtsahnende, hilfsbereite Menschen bereits zu spät, denn sie hatten ihre Details schon bereitwillig weitergegeben.

Es gibt einige Grundregeln, mit denen Sie Online-Banking für sich selbst sicherer machen können. Achten Sie darauf, dass die Webseite Ihrer Bank über eine SSL Verschlüsselung verfügt. Das heißt, dass eingegebene Daten nur verschlüsselt durch das Internet versendet werden und nur der eingetragene Empfänger, die Nachricht wieder entschlüsseln kann. Die Verschlüsselung ist Teil eines SSL-Zertifikates, welches man an einer grün-Färbung der Adressleiste erkennt. Zusätzlich befindet sich neben der URL ein kleines Schloss, als Symbol für die Sicherheit. Für Firmen mit mehreren Subdomains einer Hauptdomain gibt es ein sogenanntes Wildcard Zertifikat, welches die Sicherheit mehrerer Subdomains garantiert, und somit die Verwaltungsarbeit vereinfacht.

Worauf Sie sonst noch achten sollten.
Ihre Bank wird Sie NIE nach Ihrer Konto-PIN-Nummer fragen. PIN steht für persönliche Identifikationsnummer, das heißt, die einzige Person, die diese Nummer kennen sollte, sind Sie selbst. Das gleiche gilt für die TAN-Nummern, welche im Internet genutzt werden, um eine Transaktion zu autorisieren. Mittlerweile gibt es dafür kleine Geräte, sogenannte TAN-Generatoren. Man steckt seine Bankkarte in das Gerät, hält es an den PC-Bildschirm, wie es auf der Seite verlangt wird, und erhält dann eine einzigartige TAN. Früher wurden hierfür vorgegebene TAN’s auf einem Zettel von der Bank versendet. Hatte man diesen Zettel allerdings verloren oder kam er in falsche Hände, konnte dies negativ für den Online-Banking-Kunden ausgehen. Darum verlässt man sich heute auf die kleinen Geräte, die eine TAN nur in Verbindung mit der Bankkarte erstellen. Einige Banken bieten auch an, die TAN auf das Mobiltelefon zu senden. Diese Textnachrichten können allerdings abgefangen werden und sind somit nicht sicher.

Fazit: Online- Banking ist eine relativ sichere Angelegenheit. Banken sind sich über das Risiko bewusst, und verfügen daher über viele Sicherheitsmaßnahmen, um Kunden zu schützen.

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