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	<title>Kommentare zu: Visualisierung: Wie Imperien sich in Jahrhunderten verändern</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Von: poor</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/visualisierung-wie-imperien-sich-in-jahrhunderten-verandern/comment-page-1#comment-2130</link>
		<dc:creator>poor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:04:51 +0000</pubDate>
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		<title>Von: poor</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/visualisierung-wie-imperien-sich-in-jahrhunderten-verandern/comment-page-1#comment-2129</link>
		<dc:creator>poor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:04:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: YVODRY</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/visualisierung-wie-imperien-sich-in-jahrhunderten-verandern/comment-page-1#comment-1002</link>
		<dc:creator>YVODRY</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:48:03 +0000</pubDate>
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		<description>Lots students transpire the duty to professional writers because they don&#039;t have the talent to write a satisfactory paper about this good topic in order that the cause why customers need to use &lt;a href=&quot;http://www.plagiarismsearch.com&quot;&gt;plagiarism detection&lt;/a&gt;, but such people like author don&#039;t do that. Thanks for the text</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lots students transpire the duty to professional writers because they don&#8217;t have the talent to write a satisfactory paper about this good topic in order that the cause why customers need to use <a href="http://www.plagiarismsearch.com">plagiarism detection</a>, but such people like author don&#8217;t do that. Thanks for the text</p>
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		<title>Von: Jörg Wittkewitz</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/visualisierung-wie-imperien-sich-in-jahrhunderten-verandern/comment-page-1#comment-988</link>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 16:17:31 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die guten Wünsche! Auch Ihnen und allen Lesern einen angenehmen Rutsch ins neue Jahr. Besten Dank für den Einblick in die Antike.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die guten Wünsche! Auch Ihnen und allen Lesern einen angenehmen Rutsch ins neue Jahr. Besten Dank für den Einblick in die Antike.</p>
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		<title>Von: G. Schoenbauer</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/visualisierung-wie-imperien-sich-in-jahrhunderten-verandern/comment-page-1#comment-979</link>
		<dc:creator>G. Schoenbauer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 11:40:42 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Wittkewitz,

habe mir diese Visionalisierung ueber den Niedergang von Imperien mehrere Male angeschaut; bin ein Freund solcher „Spielereien“. M.E. muesste man irgendwie interne Veraenderungen (am liebsten waeren mir theoretisch ableitbare selbstdestruktive Tendenzen, aber woher nehmen, wenn sie nicht einmal zu stehlen sind) in den jeweiligen Imperien beruecksichtigen, weil die entsprechenden Niedergaenge ja nicht nur durch deren „Aufeinanderprallen“ allein zu „fassen“ sind.

Beispiel: die alten Aegypterreiche. Man kann grob folgende Phasen auseinanderhalten:
1.	Altes Reich 2686/2181 v. Chr.
2.	1. Zwischenzeit 2200/2055
3.	Mittleres Reich 2055/1650
4.	2. Zwischenzeit 1650/1550
5.	Neues Reich 1550/1069
6.	3. Zwischenzeit 1069/747
7.	Spaetzeit 747/332
8.	Ptolemaeerzeit 332-30
9.	Roemerzeit 30-395 n.Ch. 

Die drei Zwischenzeiten und mindestens die Haelfte der Spaetzeit waren Phasen forcierten Niedergangs, gekennzeichnet durch wirtschaftliche Krisen, einer Zersplitterung der staatlichen Autoritaet, wobei Invasoren (Hyksos; Lybier/Bubastiden), Militaers oder Hohepriester als Pharaos fungierten. Die Epochen der drei Reiche waren im grossen und ganzen Perioden wirtschaftlicher Prosperitaet und innenpolitischer Stabilitaet mit Koenigen an der Spitze, die ihre Verwaltung und das Militaer im Griff hatten, das Gewaltmonopol landesweit durchzusetzen vermochten (wenn man das so sagen kann), das Reich durch Gebietsannexionen vergroesserten. und sich mit grossen Bauprojekten Denkmale setzten.

Man koennte nun die o.g. „Spielerei“ ein wenig weitertreiben, in dem man sich einen Ring aus der „Visionalisierung“ herausgreift und ihn fuer die alten Aegypterreiche reserviert. Als naechstes koennte man zwei kleinere Ringe in den grossen einzeichnen, wobei der eine, na sagen wir, die politisch-administrative Steuerungskapazitaet des Reichs (einschliesslich der Leitungsfertigkeiten des Pharaos), der andere die wirtschaftliche Lage ueber mehrere Jahre und Jahrzehnte hinweg  anzeigen wuerde.

Wuerden sich beide inneren Kreise ausdehnen und eine gedeihliche Entwicklung von Politik und Wirtschaft indizieren (wie etwa zu Beginn des neuen Reiches unter Ahmose), koennte man von einem bestimmten Zeitpunkt an auch den aeusseren Kreis ausdehnen, was als Eroberung benachbarter Gebiete zu lesen waere. Solange sich die inneren Kreise nicht weiter ausdehnten, koennte man ein Eroberungspotential ansetzen, fuer das man eine aeusserste Grenze annehmen koennte, die, wenn sie tatsaechlich erreicht wuerde, nur unter groesstem Aufwand zu stabilisieren waere. Haeufen sich in solcher Lage Wirtschaftskrisen oder erodiert die politische Macht, wuerde diese durch ein Zusammenziehen der beiden inneren Kreise angezeigt, und wenn es als Folge davon zu Gebietsverlusten oder im Extremfall zum Zerfall des Reiches kaeme, waere eine unterschiedlich starke Schrumpfung des aeusseren Kreises der bildhafte Ausdruck dafuer.

So jetzt bin ich erst mal entsetzt, was dieser simple (und, zugegeben, begrifflich unsaubere) Gedanke, ob er nun richtig oder falsch ist, an Schreibarbeit erforderte. Nichts fuer ungut, lieber Herr Wittkewitz, wuensche Ihnen erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

G. S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Wittkewitz,</p>
<p>habe mir diese Visionalisierung ueber den Niedergang von Imperien mehrere Male angeschaut; bin ein Freund solcher „Spielereien“. M.E. muesste man irgendwie interne Veraenderungen (am liebsten waeren mir theoretisch ableitbare selbstdestruktive Tendenzen, aber woher nehmen, wenn sie nicht einmal zu stehlen sind) in den jeweiligen Imperien beruecksichtigen, weil die entsprechenden Niedergaenge ja nicht nur durch deren „Aufeinanderprallen“ allein zu „fassen“ sind.</p>
<p>Beispiel: die alten Aegypterreiche. Man kann grob folgende Phasen auseinanderhalten:<br />
1.	Altes Reich 2686/2181 v. Chr.<br />
2.	1. Zwischenzeit 2200/2055<br />
3.	Mittleres Reich 2055/1650<br />
4.	2. Zwischenzeit 1650/1550<br />
5.	Neues Reich 1550/1069<br />
6.	3. Zwischenzeit 1069/747<br />
7.	Spaetzeit 747/332<br />
8.	Ptolemaeerzeit 332-30<br />
9.	Roemerzeit 30-395 n.Ch. </p>
<p>Die drei Zwischenzeiten und mindestens die Haelfte der Spaetzeit waren Phasen forcierten Niedergangs, gekennzeichnet durch wirtschaftliche Krisen, einer Zersplitterung der staatlichen Autoritaet, wobei Invasoren (Hyksos; Lybier/Bubastiden), Militaers oder Hohepriester als Pharaos fungierten. Die Epochen der drei Reiche waren im grossen und ganzen Perioden wirtschaftlicher Prosperitaet und innenpolitischer Stabilitaet mit Koenigen an der Spitze, die ihre Verwaltung und das Militaer im Griff hatten, das Gewaltmonopol landesweit durchzusetzen vermochten (wenn man das so sagen kann), das Reich durch Gebietsannexionen vergroesserten. und sich mit grossen Bauprojekten Denkmale setzten.</p>
<p>Man koennte nun die o.g. „Spielerei“ ein wenig weitertreiben, in dem man sich einen Ring aus der „Visionalisierung“ herausgreift und ihn fuer die alten Aegypterreiche reserviert. Als naechstes koennte man zwei kleinere Ringe in den grossen einzeichnen, wobei der eine, na sagen wir, die politisch-administrative Steuerungskapazitaet des Reichs (einschliesslich der Leitungsfertigkeiten des Pharaos), der andere die wirtschaftliche Lage ueber mehrere Jahre und Jahrzehnte hinweg  anzeigen wuerde.</p>
<p>Wuerden sich beide inneren Kreise ausdehnen und eine gedeihliche Entwicklung von Politik und Wirtschaft indizieren (wie etwa zu Beginn des neuen Reiches unter Ahmose), koennte man von einem bestimmten Zeitpunkt an auch den aeusseren Kreis ausdehnen, was als Eroberung benachbarter Gebiete zu lesen waere. Solange sich die inneren Kreise nicht weiter ausdehnten, koennte man ein Eroberungspotential ansetzen, fuer das man eine aeusserste Grenze annehmen koennte, die, wenn sie tatsaechlich erreicht wuerde, nur unter groesstem Aufwand zu stabilisieren waere. Haeufen sich in solcher Lage Wirtschaftskrisen oder erodiert die politische Macht, wuerde diese durch ein Zusammenziehen der beiden inneren Kreise angezeigt, und wenn es als Folge davon zu Gebietsverlusten oder im Extremfall zum Zerfall des Reiches kaeme, waere eine unterschiedlich starke Schrumpfung des aeusseren Kreises der bildhafte Ausdruck dafuer.</p>
<p>So jetzt bin ich erst mal entsetzt, was dieser simple (und, zugegeben, begrifflich unsaubere) Gedanke, ob er nun richtig oder falsch ist, an Schreibarbeit erforderte. Nichts fuer ungut, lieber Herr Wittkewitz, wuensche Ihnen erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>G. S.</p>
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