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	<title>Kommentare zu: Verleger schaffen sich selbst ab: Wie Massenmedien zu Nischenprodukten werden</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Von: rcpffm (R P (Germany))</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verleger-schaffen-sich-selbst-ab-wie-massenmedien-zu-nischenprodukten-werden/comment-page-1#comment-824</link>
		<dc:creator>rcpffm (R P (Germany))</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:39:46 +0000</pubDate>
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		<description>RT &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://twitter.com/bigzeroo&quot;&gt;@bigzeroo&lt;/a&gt;: Verleger schaffen sich selbst ab: Wie Massenmedien zu Nischenprodukten werden &#124; http://tinyurl.com/yb7f78r &#124;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>RT <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/bigzeroo">@bigzeroo</a>: Verleger schaffen sich selbst ab: Wie Massenmedien zu Nischenprodukten werden | <a href="http://tinyurl.com/yb7f78r">http://tinyurl.com/yb7f78r</a> |</p>
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		<title>Von: bigzeroo (Red Star)</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verleger-schaffen-sich-selbst-ab-wie-massenmedien-zu-nischenprodukten-werden/comment-page-1#comment-825</link>
		<dc:creator>bigzeroo (Red Star)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:27:46 +0000</pubDate>
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		<description>Verleger schaffen sich selbst ab: Wie Massenmedien zu Nischenprodukten werden &#124; http://tinyurl.com/yb7f78r &#124;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verleger schaffen sich selbst ab: Wie Massenmedien zu Nischenprodukten werden | <a href="http://tinyurl.com/yb7f78r">http://tinyurl.com/yb7f78r</a> |</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verleger-schaffen-sich-selbst-ab-wie-massenmedien-zu-nischenprodukten-werden/comment-page-1#comment-773</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:22:38 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, man muss den Journalisten zugute halten, dass viel von ihnen heute dieselbe Arbeit verrichten, die früher 2-5 Journalisten taten. Das ist weder förderlich für die Recherche noch verbessert sich so die sprachliche Qualität. Außerdem muss man bedenken, dass mehr als 60% der meisten Zeitungen auf der Basis von Agenturmedlungen entstehen - oft nur mit leichten redaktionellen Änderungen. Es sind also zumeist Redakteure und nicht mehr Journalisten, die in den Zeitungen sitzen. Nicht ohne Grund wird die journalistische Arbeit ausgelagert an Freie von denen nicht wenige oft mit Wissen der Redaktionen für Firmen und Verbände tätig sind. 

Ich habe früher auch für Firmen und Magazine geschrieben und kenne viele meiner Kollegen, die die Interessenskonflikte nie empfunden haben bzw. sie zu Geld machten, manche mit und andere ohne Skrupel.

Gerade Redaktionsbüros, die Beilage oder Sonderhefte redaktionelle vorbereiten bzw. realisieren sind da nicht selten näher an PR Agenturen als am Verlag. Und dann gibt es noch starken Einfluß bestimmter Werbekunden, Freunde von Verlegern oder Verbände, die teilweise sehr tief in den redaktionellen Alltag und die Heftplanung eingreifen. All das ist schon seit Jahrzehnten so. Aber je mehr Onlinequellen erscheinen, die für ein Thema stehen, desto besser werden die Vergleichsmöglichkeiten. Oft ist es nicht der Preis sondern die inhaltliche Tiefe, die für kleine unbekannte Zeitungen und Blogger sprechen. Insofern zähle ich die rührigen kleinen Projekte aus der Verlagswelt in der dritten Reihe heute mehr denn je mit einigen Bloggern zusammen zu einer neuen Idee der Inhaltevermittlung:

“Journalism as a word is loaded because of the ministry it invokes. The
profession that, since Watergate, has laid claim to it. That ministry is
now a diaspora. Much like after the Gutenberg revolution the ministry
lost its authority in interpreting the bible. Martin Luther showed us
how. In reaction many journalists cling even tighter to that word. What
we need to preserve isn’t newspapers. I’d argue it isn’t even
‘journalism’ as we understand it. What we need to save is something
else. Something more fundamental. The ability for communities to be
informed with honest information and then to mobilize based on that
information.”

David Cohn (spot.us)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, man muss den Journalisten zugute halten, dass viel von ihnen heute dieselbe Arbeit verrichten, die früher 2-5 Journalisten taten. Das ist weder förderlich für die Recherche noch verbessert sich so die sprachliche Qualität. Außerdem muss man bedenken, dass mehr als 60% der meisten Zeitungen auf der Basis von Agenturmedlungen entstehen &#8211; oft nur mit leichten redaktionellen Änderungen. Es sind also zumeist Redakteure und nicht mehr Journalisten, die in den Zeitungen sitzen. Nicht ohne Grund wird die journalistische Arbeit ausgelagert an Freie von denen nicht wenige oft mit Wissen der Redaktionen für Firmen und Verbände tätig sind. </p>
<p>Ich habe früher auch für Firmen und Magazine geschrieben und kenne viele meiner Kollegen, die die Interessenskonflikte nie empfunden haben bzw. sie zu Geld machten, manche mit und andere ohne Skrupel.</p>
<p>Gerade Redaktionsbüros, die Beilage oder Sonderhefte redaktionelle vorbereiten bzw. realisieren sind da nicht selten näher an PR Agenturen als am Verlag. Und dann gibt es noch starken Einfluß bestimmter Werbekunden, Freunde von Verlegern oder Verbände, die teilweise sehr tief in den redaktionellen Alltag und die Heftplanung eingreifen. All das ist schon seit Jahrzehnten so. Aber je mehr Onlinequellen erscheinen, die für ein Thema stehen, desto besser werden die Vergleichsmöglichkeiten. Oft ist es nicht der Preis sondern die inhaltliche Tiefe, die für kleine unbekannte Zeitungen und Blogger sprechen. Insofern zähle ich die rührigen kleinen Projekte aus der Verlagswelt in der dritten Reihe heute mehr denn je mit einigen Bloggern zusammen zu einer neuen Idee der Inhaltevermittlung:</p>
<p>“Journalism as a word is loaded because of the ministry it invokes. The<br />
profession that, since Watergate, has laid claim to it. That ministry is<br />
now a diaspora. Much like after the Gutenberg revolution the ministry<br />
lost its authority in interpreting the bible. Martin Luther showed us<br />
how. In reaction many journalists cling even tighter to that word. What<br />
we need to preserve isn’t newspapers. I’d argue it isn’t even<br />
‘journalism’ as we understand it. What we need to save is something<br />
else. Something more fundamental. The ability for communities to be<br />
informed with honest information and then to mobilize based on that<br />
information.”</p>
<p>David Cohn (spot.us)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Beerdigung der Öffentlichkeit</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verleger-schaffen-sich-selbst-ab-wie-massenmedien-zu-nischenprodukten-werden/comment-page-1#comment-772</link>
		<dc:creator>stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Beerdigung der Öffentlichkeit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:03:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  [...]</description>
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	</item>
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		<title>Von: SvenS</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verleger-schaffen-sich-selbst-ab-wie-massenmedien-zu-nischenprodukten-werden/comment-page-1#comment-771</link>
		<dc:creator>SvenS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:46:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=2325#comment-771</guid>
		<description>Sehr gut geschrieben, bei dem Tempo was das Wasser z.Z. an den Tag legt dauert es nicht mehr lange und wir werden sehen ob die Verlage im Wasser stillstehen können. 

Die Verlage recherchieren mir nicht mehr genug, es gibt viele Blogs die zwar weniger Artikel am Tag schreiben aber dafür nicht nur den scheiß den die andere Zeitung schon gebracht hat. Wenn man sich die heutigen Artikeldurchliest wird man schnell feststellen das alle nur noch das gleiche schreiben es kommt nur drauf an wer die Geschichte als erstes geschrieben hat. Die anderen kopieren, Zitieren und verwerten ohne Quellenhinweise oder Links.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gut geschrieben, bei dem Tempo was das Wasser z.Z. an den Tag legt dauert es nicht mehr lange und wir werden sehen ob die Verlage im Wasser stillstehen können. </p>
<p>Die Verlage recherchieren mir nicht mehr genug, es gibt viele Blogs die zwar weniger Artikel am Tag schreiben aber dafür nicht nur den scheiß den die andere Zeitung schon gebracht hat. Wenn man sich die heutigen Artikeldurchliest wird man schnell feststellen das alle nur noch das gleiche schreiben es kommt nur drauf an wer die Geschichte als erstes geschrieben hat. Die anderen kopieren, Zitieren und verwerten ohne Quellenhinweise oder Links.</p>
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