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	<title>digitalpublic.de &#187; Web 3.0</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Die Geschichte des Internet von 1957 bis heute</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 14:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lehrreiches Video für alle...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2696386&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2696386&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a target="_blank" href="http://vimeo.com/2696386">History of the Internet</a> from <a target="_blank" href="http://vimeo.com/picol">PICOL</a> on <a target="_blank" href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p></code></p>
 
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		<title>Was Firmen bei Blogs richtig machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strategisches Bloggen ist doch Quatsch, oder? Lesen Sie mehr dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1511" href="http://www.digitalpublic.de/was-firmen-bei-blogs-richtig-machen-konnen/pyramide"><img class="alignleft size-full wp-image-1511" title="pyramide" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/pyramide.jpg" alt="pyramide" width="300" height="300" /></a>Chris Brogan hat Ende Juni <a title="Link zu Strategic Blogging" href="http://www.chrisbrogan.com/strategic-blogging-and-some-tactics-to-nail-it/" target="_blank">dargelegt</a>, wie Firmen Blogs strategisch einsetzen sollten. Anlaß genug, die Aspekte etwas näher zu beleuchten. Denn anders als viele Medienleute es gerne hätten, beginnen mittlerweile auch die über-40jährigen Kunden nach dem Bekanntenkreis Blogs und Soziale Netzwerke zur Produktinformation zu nutzen. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer hier nicht auf Transparenz setzt, kann sehr schnell sehr viel Porzellan zerschlagen.</p>
<p>Zunächst geht es um die möglichen Startpunkte und ersten Begründungen, warum ein Blog hilfreich sein kann:</p>
<ul>
<li>
<h3>Kundenbindung und Loyalität</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Brogan, einen Kunden der Woche auszuwählen. Naja, wir kennen ja alle hübschen Fotos bei amerikanischen Ketten, auf denen ein reichlich verkrampfter oder mißmutiger Mitarbeiter Motivation für Kollegen oder gar Kunden(?) ausstrahlen soll. Ob deutsche Kunden ihre Fotos auf den Websites von Firmen sehen wollen, würde ich heftig bezweifeln. Aber der tiefere Sinn von Kundenbindung liegt ja nicht in einer Kundenhitparade sondern in der Kundenzufriedenheit. Insofern kann ein Blog direkt und ohne den Facebook-Umweg ein Werkzeug sein, bei dem Kunden Probleme oder tolle Erlebnisse mit Leistungen einer Firma niederlegen. Beim Durchforsten der Probleme kann man sicher diverse praktikable Ideen finden, und in die Produktentwicklung weiterreichen. Die gute Beispiele, wie Waren den Menschen helfen oder Spaß machen, können wiederum andere Nutzer anregen oder das Marketing befeuern. Achja, wer eine Firma erfolgreich auf einen Herstellungsfehler hingewiesen hat, der tatsächlich zu einer Optimierung beigetragen hat, kann ja gerne in die Hall of Fame der Website aufgenommen werden, mit einem Foto bei dem er oder sie die Prämie in die Kamera hält. Ein Lächeln wird dabei übrigens echt aussehen. Das hat Vorteile, denn Authentizität ist die härteste Währung, die keiner Inflation unterliegt und international gültig ist. Fotos stören selten und erfüllen visuelle Erwartungen. Bitte nicht wahllos einfach in die Stock-DVD schauen und das erste Beste nehmen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Produkt/Service Informationen</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Chris Brogan, einige leicht verständliche Anleitungen zu schreiben. Es wäre schön, wenn die Damen und Herren Texter auch mal in Rechnung stellen würden, dass man binnendifferenziert schreibt. Was das ist? Erklären Sie ihrem Texter, dass er einfach <strong>einen</strong> Text für drei Lesergruppen schreibt, mit ansteigender Expertise, vom Unwissenden zum täglichen Nutzer. Man muss nicht immer das Pyramidenprinzip abarbeiten, wie die meisten das im PR-Heimstudium oder der Journalistenschule gelernt haben. Es geht auch leserorientiert und nicht bloß inhaltsorientiert. Geben Sie den Lesern die Chance, Ihre Inhalte weiterzuverbreiten über Links zu Twitter oder andere Social Web Tools wie Social Bookmarking etc. pp. So ein bißchen Vernetzung schadet selten, Vernetzung durch potentielle oder zufriedene Kunden noch weniger&#8230;</p>
<ul>
<li>
<h3>Adressen generieren</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte, dass Sie Blogeinträge schreiben, die die Leute dazu veranlassen, sich zu registrieren mit Klarnamen und Adresse. Das ist sicher ein edles Vorhaben aus Sicht der Vertriebsmannschaft, geht aber im Kern an der Idee Social Media vorbei. Wie wäre es, sich etwas zu überlegen, das die Menschen animiert mitzumachen und sich selbst einzubringen. Dann kommen die Adressen auch irgendwann, aber noch wichtiger ist, dass die Menschen hinter den Adressen Spaß, Hilfe, Ernst genommen werden oder ähnliches erleben. Manchmal ist es bedeutend wertvoller, den Kunden ihre Privatsphäre zu lassen. Dort kann man auch ungestört konsumieren, ohne anderen die Adresse mitzuteilen. Außer sie machen auf der Website einen Online-Shop. Aber das ist was anderes. Dann müssen sie Communitybuilding betreiben, was eine etwas andere Baustelle ist.</p>
<ul>
<li>
<h3>Organic Keyword Marketing Assistance (SEO/SEM)</h3>
</li>
</ul>
<p>Das übersetze ich jetzt mal nicht. Es ist einfacher als es sich liest, wenn man a. gute Inhalte hat, die hilfreich und interessant sind und b. einen Texter hat, der zu spezifischen Themen strukturierte Texte verfasst. Welche Themen das sind, bestimmt die Produktpalette. Welche Struktur der Text haben soll, wird bestimmt durch die Schlüsselbegriffe, mit denen man bei Google und Konsorten gefunden werden soll.</p>
<ul>
<li>
<h3>Entertainment</h3>
</li>
</ul>
<p>Unterhaltung soll die positive Einstellung der Website-Besucher unterstützen und fördern. Spaß kann aber auch einfach Spaß machen. Selbstzweck ist nicht verboten. Viel schöner finde ich es, die Blogbesucher anzuregen den besten Film oder besten Podcast zu einem Thema einzureichen und dann alle Nutzer abstimmen zu lassen, wer gewonnen hat. Überhaupt stelle ich fest, dass mir die Tips vom kleinen Bruder des Übervaters des Online-Marketing (der große Bruder ist Seth Godin) viel zu passiv und langweilig sind. Mann kann auf diese Weise das Blog sehr gut mit Facebook oder Youtube-Profilen vernetzen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Aufmerksamkeit</h3>
</li>
</ul>
<p>Aufmerksamkeit kann nicht schaden. Ob man unbedingt soviel Aufmerksamkeit wie Frau Spears oder Madonna Ciccione haben muss, wage ich zu bezweifeln. Auch Brogan hängt das Thema etwas tiefer und fordert uns auf, regelmäßig verschiedene Aspekte und Themenbereiche abzudecken, um viele Leser zu binden. Also, morgen schreibe ich dann besser eine Fimkritik zu Transformers 2 oder Ice Age 3, damit hier auch mal mehr lesen&#8230;?</p>
<ul>
<li>
<h3>Meinungsführerschaft</h3>
</li>
</ul>
<p>Meinungsführerschaft. Dazu braucht man eigene Gedanken. Dies ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um ein Corporate Blog erfolgreich einzusetzen. Sie brauchen eine oder mehrere Personen, die wirklich etwas zu sagen haben. Das Niederschreiben kann ja eine Agentur oder ein Freier Autor übernehmen (in aller Unbescheidenheit und an die Adresse eventuell prekärer, aber talentierter Blogger die hier mitlesen, kann ich sagen, dass man damit gutes Geld verdienen kann), aber das Denken sollte hauptsächlich in der Firma verbleiben. Denn Inhalte, die außerhalb einer Imagestrategie oder eines Firmenprofils schlicht die Aufmerksamkeit ziehen sollen, sind genauso schädlich wie langweilige Artikel. Beachten Sie besonders die Kommentare und den Dialog über die Kommentarfunktion.</p>
<ul>
<li>
<h3>Bekanntmachungen</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte so ein Blog als besseres Mittel zum Verteilen von Pressemitteilungen eingesetzt wissen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass sicher sehr schlau ist, dies zu unterlassen. Es sei denn, man hat eine derart gute PR- und Marketingarbeit, dass man schon dialogisch arbeitet, was ich für 96% der deutschen Firmen verneinen würde. Es ist nicht nur der Ton, der ganz anders ist. Es ist nicht nur das Ziel das zumeist ganz anders ist. Es ist das wahllose Verbreiten von Inhalten in alle Richtungen ohne Ansehen der Lesererwartungen, das mich hier stört. Man kann den Inhalt der PI auch in einem Blog verbreiten, nicht aber die PI selbst. Das ist Quatsch.</p>
 
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		<title>Was war. Was ist. Was könnte sein?</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schnell es noch mit den Entwicklungen rund um die Datenwelt weitergeht, zeigt dieses Video.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/jpEnFwiqdx8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jpEnFwiqdx8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></code></p>
<p>gefunden bei <a target="_blank" title="Link zu frogpond" href="http://www.frogpond.de" target="_blank">Martin Koser</a>.</p>
<p>Die Geschichte mit dem Supercomputer, der die Fähigkeiten des Gehirns übersteigt, wird es natürlich erst dann geben, wenn es Computer gibt, die über die zweiwertige Logik (ist-nicht ist) hinaus reichen. Diese Logikmodelle gibt es zwar schon, aber nicht in den Compuertwissenschaften. Ich rechne damit circa im Jahr 2120, wenn ParallelComputer mit 1024Prozessoren 4096Bit Wortbreite verarbeiten können, ohne den jährlichen Elektrizitätsbedarf von Nordamerika in sechs Sekunden zu verspachteln. Ab 2190 gibt es den dann für 1000$&#8230;.</p>
 
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		<title>Enterprise 2.0 in den Wolken &#8211; ein 40 Milliarden € Markt ?</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/wolken-ein-40-milliarden-euro-markt-cloud-computing</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 12:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was taugen die Wolken in Bezug auf Enterprise 2.0?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wall Street Journal, dieses mysteriöse Gerät, das mit Paid Content echtes Geld verdient, hat die Kristallkugel angeschmissen: Im Jahr 2012 beträgt der Markt des Cloud Computing  geschätzte 42 Milliarden Dollar. Ein hübsches Sümmchen &#8211; ungefähr die Hälfte des ganzen Software-Umsatzes weltweit. Da kommt es nicht von ungefähr, dass Dion Hinchcliffe, Experte für Enterprise 2.0, seinen analytischen <a target="_blank" title="ZDnet Dion Hinchcliffe" href="http://blogs.zdnet.com/Hinchcliffe/?p=303" target="_blank">Blick</a> auf diese besondere Entwicklung richtet.</p>
<h3>Fluch oder Segen des Cloud Computing</h3>
<p>Denn eines ist offenbar. Wenn Cloud Computing wirklich die Entwicklung nimmt, die die Runenbeauftragten des WSJ vorhersagen, dann hat das einen enormen Strukturwandel zur Folge. Denn dann gäbe es wieder die enorme Dominanz von wenigen Anbietern, die die gesamt Infrastruktur und den Kampf darum unter sich ausmachen würden. Die Folge wäre, dass die aktuelle Dominanz der Open Source im Infrastrukturumfeld der WebServer und Apllikationsserver Geschichte wäre. Die Auswirkungen könnten fatal sein für das stetige Wachsen der weltweiten Demokratisierungsbewegungen, die auf freie Software angewiesen ist, da dies sowohl die Kosten klein hält als auch den Einfluß auf die Werkzeugentwicklung sichert. Die Auswirkungen könnten aber auch fatal sein für die Anbieter selber. Denn Hinchcliffe sieht einen neuen Kampf um die Basis der Vernetzung vorher.</p>
<p><a target="_blank" href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2009/03/let-the-clouds-make-your-life-easier.html"><img class="alignleft size-full wp-image-1173" title="geeekandpoke" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/geeekandpoke.jpg" alt="geeekandpoke" width="400" height="346" /></a>Dieser Kampf der Giganten miteinander wird natürlich auf dem Rücken der Kunden ausgetragen. Proprietäre und undokumentierte Schnittstellen, Strukturen und Funktionen, das berühmte Lock-In Syndrom, mit dem Anbieter die Kunden günstig mit aktuellen Systemfunktionen anlocken und dann bei den Brot-und-Butter-Anwendungen die ganz große Melkmaschine aus dem Keller zerren. Wir kennen alle diese Systeme, um ganze Plattformen in Firmen unterzubringen und damit eine enormen Abhängigkeit zu kreieren, die durch Open Source zumindest teilweise durchbrochen wurde.</p>
<p>Aus der Sicht einer Demokratisierung der vernetzten Arbeitswelt wäre das eine äußerst dystopische Vorhersage. Denn gerade das Ausprobieren einfacher und leicht zu installierender oder per Mashup oder API leicht integrierbarer Anwendungen oder Widgets ist ja das Wesen einer guten Enterprise 2.0 Initiative. Jeder darf alles mal Ausprobieren, muss aber den Kollegen und Mitarbeitern berichten, was gut und schlecht gelaufen ist und was sich bewährt hat. Wie viele Mitarbeiter wissen, sind solche echten Enterprise 2.0 Projekte auch heute noch eher selten. Eine mehr oder weniger gute Consultingfirma kommt ins Haus. Sie kennt sich im Zweifel mit Jive, Connectbeam und Atlassian aus und propagiert deren Produkte mit den Worten: &#8220;Das läuft auch bei &#8230;(setze hier bitte die Namen von zwei DAX-Unternehmen und zwei Fortune500-Firmen ein) und ist da ein Renner. Die Mitarbeiter sind begeistert.&#8221;</p>
<h3>Tötet Cloud Computing best of breed?</h3>
<p>Auf dieser Ebene würde E 2.0 dann nicht mehr verkauft werden können. Denn dann hieße es, was läuft auf der Cloud Plattform, für die sich die Firma vor Jahren entschieden hatte. Die Gründe die für Cloud Computing sprechen (Skalierung, kontrollierbare Wartungskosten, agile Entwicklung von Projekten und Softwareapplikationen) könnte sich ganz schnell ins Gegenteil wenden. Die Übersicht und Kontrolle wäre futsch. Die Freiheit der Entscheidung nach funktionalen Gesichtspunkten wäre vorbei. Ich gebe zu, dass Firmen diesen letzten best-of-breed-Ansatz auch mit der Entscheidung für Gigantlösungen wie Outlook/Sharepoint und Notes/Domino/WebSphere schon lange verlassen haben.</p>
<p>Aber E 2.0 könnte eigentlich ein Weg sein, um die Abteilungen und Projekte wieder zu ermutigen, aus einem Blumenstrauß an Applikationen im Intranet die passende zu wählen und auszuprobieren.</p>
<h3>Und der normale Nutzer, was hat der davon?</h3>
<p>Was denkt da der geneigte Leser?</p>
<p>Macht doch sowieso keiner, weil im Alltag gar keine Zeit und Chance besteht, so etwas auszutesten, außerdem haben 12 Projektmitglieder immer auch zwölf Meinungen zu einem Tool. Da kommt man sowieso nicht auf einen grünen Zweig.</p>
<p>Und genau für diese Art der Unmündigkeit ist Cloud Computing eine echte Hoffung. Drei Anbieter, drei halbherzige APIs und ein oder zwei Standards an die sich eh keiner außer den 125364 mittelständischen Goldpartnern hält. Das alles hatten wir schon mal, haben es noch.</p>
<p>Vielleicht aber ist Cloud Computing mit all seiner Faszination der schnellen Umsetzung ohne Rücksicht auf vorhandene firmeneigene Strukturen, mit einer robusten und verlässlichen Basis inklusive praktische Tools für Entwickler und sogar erfahrene Laien, die mal eben ein Wiki oder eine laconica-Instanz für eine Abteilung aufsetzen, eine echte Offenbarung für die Akzeptanz des Computers als Werkzeug, das Zeit und Arbeit spart und nicht noch benötigt. Aber diese Erwartung kann eben auch einige alte und neue Anbieter verleiten zum alten Marktgebaren des Dealers, der genau weiß, dass seine Kunden immer wieder kommen werden (müssen).</p>
<p>Und dann hätten wir eine großartige Chance verspielt, das Versprechen, das Computer dem Menschen das Leben erleichtern, endlich einmal wenigstens ein bißchen einzulösen</p>
 
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		<title>Real World: Shirky im Interview über die Zukunft der Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:16:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zukunft der Publikation und die Zeit zwischen dem Primat von Print gestern und Online morgen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.digitalpublic.de/clay-shirky-cebit09-5-myths-of-the-change-or-organizations/clay-shirky" rel="attachment wp-att-999"><img src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/clay-shirky.jpg" alt="clay-shirky" title="clay-shirky" width="129" height="129" class="alignleft size-full wp-image-999" /></a>Wer ihn nicht auf der CeBIT erlebt hat oder seinen Artikel las, den ich vorgestern erwähnte, hier nun im Video des Handelsblatts im Gespräch mit Herrn Knüwer (Autor des Blogs <a title="Blog von T. Knüwer" href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/index.php" target="_blank">Indiskretion Ehrensache</a>):</p>
<p><code><script src="http://de.sevenload.com/pl/zFqsgWt/400x258" type="text/javascript"></script> </code></p>
<p>Link: <a target="_blank" href="http://de.sevenload.com/videos/zFqsgWt-Clay-Shirky-ueber-die-Medienkriese"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" alt="Clay Shirky über die Medienkriese" width="66" height="10" /></a></p>
 
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