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	<title>digitalpublic.de &#187; Suche</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Social Media Newsroom in klarem Deutsch</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bedeutet Social Media in Bezug auf Pressearbeit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media Newsroom &#8211; was ist das und wie geht das?</h2>
<p>Auf vielfache Anfrage hier ein paar Erklärungen zu einer Presseseite im Zeitalter von Social Media &#8211; Social Media Newsroom.<br />
Vor einiger Zeit machte die Wasserfirma Volvic auf sich aufmerksam, weil sie die <a target="_blank" title="Link zu Volvic Wasserbotschafter" href="http://newsroom.wasserbotschafter.de/" target="_blank">Presseseite für ihr Wasser</a> anders gestaltete als andere Firmen.</p>
<p>Was war passiert? Ein Amerikaner namens <a target="_blank" title="Follow Todd Defren" href="http://www.twitter.com/tdefren" target="_blank">Todd Defren</a> von <a target="_blank" title="Link zu Shift" href="http://www.shiftcomm.com/" target="_blank">Shift Communications</a> hatte 2006 eine Idee für eine Presseseite im Web. Er veröffentlichte sein Wissen, damit alle es nutzen konnten. Diese Besonderheit ist in vielen Ländern der Erde noch nicht real angekommen. Wissen vergrößert sich durch Teilen. Genau dieses (Mit)Teilen von nützlichen Inhalten und Gedanken ist der Kern des Begriffs Social Media.</p>
<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1494" href="http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch/news"><img class="alignright size-full wp-image-1494" title="news" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/news.jpg" alt="news" width="225" height="300" /></a>Er erfand also quasi das Template (Vorlage) für Social Media Pressemitteilungen (<a title="Link zu Defrens SMN Template (2,8 MB)" href="http://www.shiftcomm.com/downloads/smnewsroom_template.pdf" target="_blank">hier</a> als PDF). Das Besondere war vor allem, dass Defren bei der Veröffentlichung seines Templates sofort mitteilte, wer seiner Konkurrenten in ähnlicher Weise vorhatte zu arbeiten und wünschte sich und ihnen Glück im Wettstreit der Ideen. Denn dies ist eine weitere Idee von Social Media: Es gibt immer mehrere Wege nach Rom. Diversifikation statt Marktbeherrschung. In der Evolution ist dies ein Kriterium für den Überlebenskampf der Arten. Defren verlinkte auch die zur Idee zugehörige <a target="_blank" title="Link zu delicous" href="http://del.icio.us/shift.communications" target="_blank">Bookmarksammlung</a>, damit alle profitieren können von den Quellen, die er und seine Firma nutzten und weiterhin nutzen.</p>
<p>Da im Moment viele Ratschläge im klassischen Einsatzformat von Publikumsmagazinen auftauchen, hier nun ein paar Gedanken, die nicht in einen Satz passen, aber möglicherweise helfen, eigene Lösungen zu finden.</p>
<p>Wer das Template betrachtet, findet eine Vorlage für eine Website, die in inhaltliche Blöcke aufgeteilt ist. Diese Art der Zuordnung funktionaler Bereiche in einer Website nennt man Wireframes.</p>
<p>Erkennbar ist eine grobe Einteilung in drei vertikale Bereiche, die man auch in vielen Blogs wiederfindet. Die linke Spalte umfasst den Zugang zu Managerinformationen, zu einer Multimediagallerie (die kann man auch ganz komfortabel bei Youtube (Film) oder flickr (Fotos) einrichten kann) sowie zu eigenen Profilen bei Social Bookmarkdiensten. (Das ist das Mitteilen der eigenen Web-Lesezeichen für Freunde und die Öffentlichkeit). Die Gallerie ist eine Funktion einer Website, die wie ein Bilder-, Ton- oder Filmarchiv aufgebaut ist.</p>
<p>Die mittlere Spalte enthält den Kern also die Texte, Artikel oder Pressemitteilungen &#8211; oder falls man auf Gallerie klickt eben die Bilder bzw. Filme. Defren hat ganz oben die Archivfunktion für bereits erschienen Clippings integriert. Clippings sind die Inhalte, die ein Medium zu einem Thema/Produkt/Firma veröffentlicht hat. Ein Heidenspaß, solche Inhalte wiederum in der eigenen Website zu veröffentlichen. Das Clearing, also die juristische Klärung ob und in welcher Art diese bereits vom Verlag in die Welt gebrachten Inhalte nochmals auf der Presseseite der Firma publiziert werden dürfen, ist keine Lappalie. Darunter findet man die Texte, die das Unternehmen schlußendlich in die Welt bringen möchte sowie einen Terminkalender zu Messen und Veranstaltungen.</p>
<p>Die rechte Spalte beinhaltet die Ansprechpartner inklusive aller Kanäle, sie zu erreichen wie Telefon, Fax, E-Mail, Twitter und anderes. Zusätzlich eine Wolke mit Schlüsselbegriffen, die allerlei Schlagwörter zu den behandelten Themen der Seite enthält sowie die obligatorischen RSS-Feeds. Feeds sind kleine Signale, die eine Website an einen Browser oder eine RSS-Leseprogramm aussendet um mitzuteilen, dass etwas Neues publiziert wurde. Kurz: Es ist eine Beanchrichtigung über neue Inhalte. Oft umfassen diese Feeds den ganzen Text eines Artikels inklusive der Bilder, die man sich in seine eigene Seite einbauen kann oder je nach Wunsch mit blauem, gelb-kariertem oder schlicht weißem Hintergrund ansehen kann. Am Ende verlinkt man dann Blogs und Webpräsenzen von Geschäftspartnern oder einfach das, was man im Web selber gerne liest (Blogroll).</p>
<h2>Was ist der Sinn von Social Media (Newsrooms)?</h2>
<p>Zunächst ist es essentiell, zu verstehen, was eigentlich Social Media bedeutet. Dies wird hier ganz schnell und einfach erklärt:</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE" /></object></p>
<p>Wir haben erfahren, dass Konsumenten mehr und mehr auch die Rolle von Produzenten einnehmen. In Bezug auf Medien bedeutet dies, dass nicht nur Zeitungen sondern auch private Blogger Meinungen und Bewertungen zu Produkten und Firmen verbreiten. Die Kommentare erweitern diese Artikel zu einem Dialog mit den Lesern. twitter ist eine Echtzeit-Ebene dieser Kommentare. Aber nicht nur Kommentare zu Blogartikeln und Pressetexten werden getwittert. Auch Fragen und Bewertungen zu den aktuellen guten oder schlechten Erfahrungen mit Firmen und Produkten finden ihren Weg durch das Word Wide Web.</p>
<p>Um aktiv Inhalte in Form von Texten, Artikeln, Filmen, Audio oder Fotos so zu verbreiten, wie man wahrgenommen werden möchte, empfehlen Agenturen eben besagten Social Media Newsroom.</p>
<p>Um den erfolgreich zu machen, hat gestern ein Online-PR Experte namens Klaus Eck folgende Tips verbreitet:</p>
<blockquote><p>Ein gutgemachter Social Media Newsroom ist essentiell für  die Online-PR: Er &#8230;</p>
<ol>
<li>eröffnet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Unternehmensinhalten</li>
<li><span>lebt von aktuellen und vielfältigen Inhalten, die möglichst täglich erneuert werden</span></li>
<li><span>ist komplett per RSS abonnierbar und individualisierbar</span></li>
<li><span>basiert auf Pull-Elementen und nicht auf Push </span></li>
<li>spricht Journalisten wie andere Influencer gleichermaßen an</li>
<li><span>verweist nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf fremde Quellen</span> (Verlinkung)</li>
<li>[...]</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Das Problem daran ist, diese Tipps helfen weder anderen Agenturen noch einem Unternehmen, das überlegt, so eine Überarbeitung seiner Presse-Website vorzunehmen.</p>
<p>Denn zunächst geht es hier um Schnelligkeit des Zugangs oder das Aktualisieren von Inhalten. Egal, welches Layout man wählt und welche technische Grundlage zum Publizieren im Web dient, die Frage ist, wen spreche ich im Web auf welche Weise an. Das ist ein Klassiker der PR, die Rezeption eines Inhalts in den Fokus zu nehmen. Social Media bedeutet ja, das ich potenziell alle im Web anspreche und allen ermöglichen will, mit meinen Informationen etwas eigenes anzufangen. Das erfordert zunächst eine strategische Vision hinsichtlich der Relation von Produkt zu Vertiebskanal. Es erfordert aber noch viel mehr eine Öffnung der Firmen in Bezug auf die Kundenbedürfnisse. Aus dem Marketing kennen wir die Pull-Strategie. Social Media übernimmt passiv die Aufgabe des Screenings um die Kundenwünsche wahrzunehmen. Das funktioniert aber viel präziser, wenn ich Kunden dort abhole wo sie sind. Das ist im Zweifel nicht auf der Presseseite der Firma sondern in Sozialen Netzwerken, wo man eigene Profile für Produkte und Firmen eröffnen kann &#8211; dort können dann auch die Inhalte publiziert bzw. per RSS-Feed angezeigt werden. Jede Kundengruppe bevorzugt eigene Netzwerke und Gruppen. Es ist also klug, sich rechtzeitig Gedanken über sein Gegenüber zu machen.</p>
<p>Der Hinweis auf RSS-Abonnements betrifft ja hier nur die Besucher der Pressewebsite. Es geht also eher um Journalisten. Diese mangelnde Differenzierung zwischen Social Media Newsroom (Inhalte für Jedermann als Quelle von Informationen) und neuartiger Newsroom mit den zusätzlichen Funktionen eines Blogs zieht sich seit Jahren durch die Diskussion. Es hat wenig Sinn, Journalisten die chronisch mit Inhalten aller Art <a target="_blank" title="Link zu XI Kom" href="http://blog.aixpressive.de/index.php/2009/07/02/journalisten-argern-sich-uber-irrelevante-pressemitteilungen/" target="_blank">bombardiert</a> werden auch noch mit RSS-Feeds zu traktieren.</p>
<p>Zur Push und Pull-Problematik und den weiteren Kritiken verweise ich auf den <a title="Link zur Kritik an Klaus Eck" href="http://www.digitalpublic.de/klaus-eck-lernt-social-media" target="_blank">vorherigen Blogpost</a> und die Kommentare dazu.</p>
<p>Eine wichtige Ergänzung noch zum Verlinken. Aus der Geschichte des Web kommt der Begriff des Hyperlinks, also der Verbindung zwischen Artikeln. Dies ist neben Datenbanken und der elektronischen Darstellung von Texten der bisher einzige Unterschied des Web zu den Tausende Jahre alten Bibliotheken. Man kann Links eigentlich gar nicht überschätzen. Das wichtige erklärt Journalismusprofessor Jay Rosen hier:</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw" /></object></p>
<h2>Was also ist dran an den Modewörtern Online-PR oder Social Media Newsroom?</h2>
<p>Es gibt keine Agentur, die einer Firma sagen kann, welche Inhalte in welcher Form aufgefasst und modifziert werden. Wer sich also wirklich nahe an Kunden und damit an Menschen begibt, der muss mit Zuneigung und Ablehnung rechnen. Wer die Meinungen über seine Firma und Produkte kontrollieren will, ist hier fehl am Platz. Wer einfach seine Presseseite mit RSS-Feeds und ein paar Videos aufhübschen will, soll das tun. Social Media ist aber bedeutend mehr und funktioniert völlig anders. Wer darüber mehr lesen will, dem sei zunächst die Idee des <a title="Link zum Interview I" href="http://www.digitalpublic.de/interview-emanuel-rosen-vater-viralen-marketing-guy-kawasaki-buzz-word-of-mouth" target="_blank">Buzz-Marketing</a> von <a title="Link zum Rosen Interview  Teil II" href="http://www.digitalpublic.de/digital-20-obama-lessons-learned-online-pr-und-online-marketing-kommunikation-konzept-web-20" target="_blank">Emanuel Rosen</a> empfohlen, der den direkten Kontakt zwischen Menschen über Produkte sehr gut erklärt.</p>
<p>Man kann dort viel über den strategischen Einsatz von Social Media erfahren. Denn der Kern ist ein Dialog mit den Marktteilnehmern. Bisher nutzten Firmen nur das Broadcast-Modell (Presseseite) in der 1:n Beziehungen stattfanden. Broadcast deshalb, weil ein Inhalt an Viele verteilt wurde, was wir vom Radio oder Fernsehen kennen. Social Media basiert aber auf einem n:n-Verhältnis, Viele interagieren mit Vielen. Es gibt also nicht nur einen Rückkanal (Kommentar und Bewertung) sondern auch andere, die sich zum Thema eigene Meinungen bilden und diese publizieren.</p>
<p>Viele Dienstleister bieten mittlerweile Monitoring an. Da werden dann Blogs und Portale nach Schlüsselbegriffen untersucht, dahinter steckt die alte Idee des Clippings, um alles über die Firma zu archivieren. Das ist nett und kostengünstig selbst umzusetzen mit den Alert-Diensten von Google. Es ist auch gut, um zu erfahren, was andere über Produkte sagen oder kommentieren. Manche Agenturen machen Listen mit echten Menschen, die relevante Quellen wie Blogs oder Communities ständig aktualisieren, um Meinungsführer (Rosen nennt sie Hubs) zu qualifizieren. Am effektivsten ist jedoch immer noch der Kontakt von Mensch zu Mensch. Suchen Sie Fans auf dem facebook-Profil Ihrer Firma, die über Produkte meckern. Integrieren Sie diese in die Produktverbesserung oder machen Sie einen Wettbewerb daraus und schon haben sie einen neuen Hub geschaffen. Denn das mögen alle Menschen, wenn sie mit ihren Wünschen und Neigungen ernst genommen werden. Es gibt bereits ein Geschäftsmodell, das auf dieser Basis extrem erfolgreich ist &#8211; social commerce. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Es gibt viele Geschmacksrichtungen beim Eis und bei Inhalten. Es hat also wenig Sinn, zu glauben, dass ein Verändern des Eis-Cafes den Geschmack des Eises beeinflusst. Genausowenig optimiert eine Presseseite auf Blogbasis die Firmenbotschaften für Leser oder Zuschauer. Es gibt mehr Sitzmöglichkeiten und im besten Fall mehr Eissorten. Das Eis selbst muss schmecken. Das ist im 3. Jahrtausend genauso wie vor 350 Jahren.</p>
 
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		<title>Der größte Marktplatz der Welt werden die Suchmaschinen sein &#8211; trotz holperigem Kopfsteinpflaster</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 07:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Suchmaschinen ersetzen Kaufhäuser und Verlage, Kompendien und Gelbe Seiten. Leider besteht ihre Entwicklung in großen Rückschritten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1405" href="http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster/marktplatz"><img class="alignleft size-full wp-image-1405" title="marktplatz" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/06/marktplatz.jpg" alt="marktplatz" width="300" height="225" /></a>Im Januar 2008, einige Monate nach den ersten Vorboten der Kreditkrise und ein halbes Jahr vor der globalen Finanzkrise, erblickte eine 312-seitige Studie der Bank J.P. Morgan Stanley das Licht der Öffentlichkeit “<a title="Link zum 312-seitigen PDF" href="https://mm.jpmorgan.com/stp/t/c.do?i=2082C-248&amp;u=a_p*d_170762.pdf*h_-3ohpnmv" target="_blank">Nothing but the Net</a>“. Internet Analyst Imran Khan prophezeite einen inflationären Anstieg der Werbeeinnahmen im Web. Schneller als die Verbreitung des Internet wird der virtuelle Werbekuchen anwachsen. Die Zahlen im Search Advertising sind sowohl astronomisch als auch realistisch.</p>
<p>Der globale Markt für das Anbieten von Waren und Dienstleistungen innerhalb von Suchmaschinen wird bis 2010 von 22 Milliarden in 2007 auf über 50 Milliarden Dollar anwachsen. Hier eine Tabelle für die amerikanischen Werbeumsätze.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1404" href="http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster/jpmorgan-chart-1"><img class="size-full wp-image-1404 aligncenter" title="jpmorgan-chart-1" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/06/jpmorgan-chart-1.png" alt="jpmorgan-chart-1" width="460" height="182" /></a></p>
<p>Die großen Suchanbieter wie Google und Yahoo als Zweiter der Weltrangliste platzieren sich für all die Werbemilliarden, die Zeitungen und Radio gerade verlieren. In ein oder zwei Jahren wird dann auch der Platzhirsch Fernsehwerbung dran glauben müssen. So verwundert es nicht, dass neue Ideen am Markt der Möglichkeiten ausprobiert werden. Microsoft hat mit bing.com seine ehemalige Suche bei live.com-Suche aufgehübscht mit übersichtlicher Video- und Bildersuche, und Google versucht mit Google squared das scheinbar Unmögliche, nämlich Zusammenhänge zwischen Seiteninhalten im Zusammenhang der Suchanfrage in übersichtlicher Tabellenform darzustellen.</p>
<p>Von einer semantischen Suche, wie sie allerorten herbeigeredet wird, ist das aber noch weit entfernt. Noch weiter weg befindet sich ein gepriesener Spezialanbieter namens Stephen Wolfram. Ein Mathematiker, der Teile seiner mathematica-Software und eine circa 10Terabyte großes Datenbank als Spezialsuchmaschine für statistische Fakten und naturwissenschaftliche Zusammenhänge anbietet. Man soll sogar ganze Fragen in natürlicher Sprache stellen können. Klappt leider selten zufriedenstellend. Der ganz große Werbekuchen wird ihm angesichts der sehr speziellen Klientel nicht zulaufen. Wahrscheinlich wird er den selben Weg gehen wie die ehemaligen Googlemitarbeiter, die neulich mit viel Getöse cuil starteten. Ich persönlich mag ja cuil gerne…</p>
<p>Seltsam. Wenn man das Lamentieren der vielen Verlage beobachtet und die Marktprognosen für Suchmaschinenwerbung betrachtet, könnten sich einige Verlage gesund stoßen in den nächsten fünf Jahren. Aber die Diskussionen über Paid-Content und Kulturflatrates scheinen Berater und Produktspezialisten in der Medienwelt zu lähmen. So werden wir auch in den nächsten Jahren auf Google schimpfen und mangels Alternative täglich nutzen. So war es auch 15 Jahre lang mit Microsoft bis mit Ubuntu und Knoppix Linuxvarianten auftauchten, die sogar meine Oma bedienen kann. Es wird interessant sein, ob es eine zweite Initiative wie Wikipedia schafft, eine globale Suchmaschine zu installieren. Eigentlich ist mit dem Gedanken einer globalen Open Source Gemeinde, der semantischen Suchmaschine Open Calais und dem Willen, das Monopol zu brechen, alles vorhanden. Nur ein Führungspersönlichkeit à la Linus Torvalds oder Jimbo Wales (Wikipedia) fehlt noch. Die Community wäre innerhalb von wenigen Jahren Milliardär. Vielleicht liegt es daran: Der Erfolg ist offensichtlich.</p>
<p>Vielleicht liegt der Grund des Verfehlens einer hilfreichen Suche aber auch darin, dass jahrelang davon ausgegangen wurde, dass Terabyte an Daten gleichgesetzt wurde mit einer großen Menge an Inhalten, da man davon ausging und noch ausgeht, dass Daten in einem Zusammenhang dasselbe sind wie Informationen. Der Leser oder Rezipient hat aber immer eine bestimmte eigene Erwartung an die Aggregation der Inhalte und kann daher dem quantitativen Argument &#8220;Viel hilft viel&#8221; praktisch nichts abgewinnen, da in der Menge die essentiellen oder wenigstens orientierenden Inhalte abhanden kommen oder einfach in langen Listen gesucht werden müssen. Bei Wolframalpha geht sogar soweit, dass nur noch statistische Fakten und formalisierte Daten geliefert werden. Dieser Grad an Komplexitätsreduktion grenzt angesichts der Erwartungen an eine natürlichsprachige Suche ans Lächerliche. Es ist schlicht ein geschlossenes System, dass sich als Antwortmaschine geriert. Insgesamt ist dies ein Schritt rückwärts und damit einmal mehr ein Nachweis für das präinfantile Stadium der künstlichen Intelligenz.</p>
 
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		<title>Irgendwas mit Abschreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 13:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schüler sollen mehr im Web abschreiben fordert ein Direktor für Wissensmanagement, der selbst eine wenig Wissen gebrauchen könnte... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem Bloggertreffen namens re:publica begab es sich aber zu der Zeit des Frühlings im Jahr des Herrn 2009, dass ein Wissensmanagementexperte der Firma mit den drei Buchstaben zu dem überfüllten Saal sprach über die Zukunft des Web 2.0 in den Firmen. Und da in den Firmen auch in ferner Zukunft erfolgreich geforscht sein soll, müssten die zukünftigen Forscher heute schon in den Schulen <a target="_blank" title="Link zu turi2" href="http://turi-2.blog.de/2009/04/18/interview2-peter-schuett-ibm-5964514/" target="_blank">das Abschreiben</a> aus dem Internet lernen. Gleichzeitig müssten dann auch die Anforderungen an die Schüler hochgeschraubt werden, da sie ja auf unzählige Quellen im Web zurückgreifen könnten.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1049" href="http://www.digitalpublic.de/blog_20_ad-hoc-kommunikation-twitter-kommentar-funktionen/book1"><img class="alignleft size-full wp-image-1049" title="book1" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/book1.jpg" alt="book1" width="180" height="120" /></a>Das erkenntnistheoretische Bild hinter dieser Forderung könnte man wohlwollend als konstruktiv bezeichnen. Könnte. Denn dann erklärt uns der Experte, dass niedere Intelligenzformen wie etwa Schwarmintellligenz die bisherige Gatekeeperfunktion von Wissensmanagern und internen Redakteuren ersetzen könnten. Lustig verwürfelt er diesen Begriff mit der &#8220;wisdom of the crowd&#8221; und meint zeitweilig crowdsourcing. Alles in allem ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man zuviel liest, ohne den Inhalt auch zu verstehen bzw. die theoretischen Grundlagen für solche Konzepte mitzubringen. Ich würde Herrn Schütt gerne Recht geben, wenn ich den EIndruck hätte, er würde das Thema seines Radebrechens halbwegs selbst begreifen. Aber von der anderen Seite her wird in dasselbe Horn noch weit kräftiger geblasen.</p>
<p>Da passt eine andere Diskussion die der Oberste Textkritiker, der Heidelberger Professor Roland Reuß, gerade im Auftrag der <em>FAZ</em> bzw. dem Zeitschriftenverlegerverband vom Zaun bricht, ganz gut ins Bild. Und die Zeitung <em>Die Welt</em> sekundiert, dass die Macht mit ihm sein möge auf seinem Kreuzzug gegen die Krake Google und die dummbatzigen Kauze der Open Access Bewegung, die das freie Publizieren für Wissenschaftler fordern. Er schmeisst wirklich beides in einen Topf.</p>
<p>Angesichts der enormen Kosten für die Jahresabos wissenschaftlicher Journale erscheint Open Acces ja sinnvoll. Reuß erkennt nun in ihnen willfährige Hansel, die mit Rechtsbeugung und Durchlöchern des heiligen Reiches deutscher Urheberrechte eine Art diktatorischen Putschversuch von Google vorbereiten, dem die armseligen Verlage nichts entgegenzusetzen hätten als die heilige Angela Merkel auf ihrem Vollblutaraber AL Lobbystatica, einem direkten Nachkommen von Amurath.</p>
<p>In einem Pamphlet kommt es zu der folgenschweren hermeneutischen Analogie zwischen Google und Open Access, wie sie wohl nur einem in der Postmoderne ungeübten Literaturprofessor zustoßen kann:</p>
<blockquote><p>Das verfassungsmäßig verbürgte Grundrecht von Urhebern auf freie und selbstbestimmte Publikation ist derzeit massiven Angriffen ausgesetzt und nachhaltig bedroht. International wird durch die nach deutschem Recht illegale Veröffentlichung urheberrechtlich geschützter Werke geistiges Eigentum auf Plattformen wie GoogleBooks und YouTube seinen Produzenten in ungeahntem Umfang und ohne strafrechtliche Konsequenzen entwendet. Gleichzeitig propagiert national die ‘Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen’ (Mitglieder: Wissenschaftsrat, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Leibniz-Gesellschaft, Max Planck-Institute und andere) weitreichende Eingriffe in die Presse- und Publikationsfreiheit, deren Folgen grundgesetzwidrig wären.</p></blockquote>
<p>Seltsam das Urheberrecht ist gar nicht erwähnt in der Verfassung. Ob er wohl das Allgemeine Persönlichkeitsrecht meint? Vielleicht hebt er ja die unabdingbaren Urheberpersönlichkeitsrechte in den Stand der Verfassungsmäßigkeit qua akademischer Eingebung? Die Veröffentlichung eines Werkes kann gar kein geistiges Eigentum entwenden. Sie kann nur ohne Einwilligung des Urhebers geschehen. Schade, dass er gar nicht auf die Vervielfältigung oder gar Speicherung in Datenbanken abhebt. Da aber die meisten Urheber in sehr weitreichenden Autorenverträgen ihre Rechte an Verleger abgetreten haben, sind in den seltensten Fällen die Urheber selbst betroffen &#8211; für die er da gegen die Windmühlen anreitet. Die Produzenten geistigen Eigentums werden meistens schon vor der Zweit- oder Drittveröffentlichung durch Google Books quasi &#8220;enteignet&#8221; zu einem sehr dürfigen Honorar, das die Verlage zahlen. Da wären die 67% der Einnahmen, die sie von Google erhielten schon bedeutend mehr als die mickrigen Beteiligungen die die Verlage oder die VG Wort vorsehen. Allerdings lässt sich Google auch nicht in seine Einnahmen blicken.</p>
<p>Google will  in lieferbare Bücher so viel Einblick ermöglichen, wie es die Rechteinhaber – also Autor oder eher die Verleger – erlauben werden. Alte und vergriffene Bücher sollen derart verwertet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, dass die Nutzer die Bücher ansehen, ausdrucken oder auch als Print-on-demand-Version kaufen können – so lange nicht die Rechteinhaber Einspruch erheben. Dass Google kein Samariter ist, muss nicht besonders erwähnt werden.</p>
<h3>Ist veröffentlichte Meinung schon ein  Faktum, eine Wahrheit oder eine anerkannte Hypothese?</h3>
<p>Der Kern dieser Diskussion ist jedoch die Ursache von Open Access. Nämlich die Tatsache, dass wenige Universitäten und keine privaten Personen das Geld haben, um die enormen Abokosten von mehreren Zehntausend Euro pro Jahr und wissenschaftlicher Publikation zu zahlen, obwohl die Autoren, die zumeist auf Staatskosten forschen, keinen Heller sehen. Aber sie müssen Publizieren, um ihren Rang in der community of scientists zu halten bzw. zu erlangen. Und hier sind wir wieder bei unserem Wissensmanagementexperten Schütt, der das Abschreiben so präferiert.</p>
<p>Es gibt nicht wenige publizierte Studien, die frisiert und getuned sind, um in den großen Magazinen zu landen. Es gibt sehr viele Dissertationen, die Unmengen von Thesen und Meinungen aus &#8220;großen&#8221; Werken einfach übernehmen, weil sie zititert werden müssen, weil der Student oder Schüler nur so nachweisen kann, dass er die &#8220;herrschende Meinung&#8221; kennt. Wikipedia ist zwar zugänglicher aber keineswegs unfehlbarer oder didaktisch klarer als andere Publikation &#8211; ob auf Papier oder im Web. Ob er oder sie die Thesen einordnen oder gar reflektieren kann, steht gar nicht mehr zur Debatte. Der Citation Index beherrscht die Diskussion um die Güte eines Forschers und damit die Relevanz seiner Hypothesen und Arbeiten.</p>
<p>Diese fragwürdigen Auswüchse einer überkommenen Hochkultur des Wissens, die in keiner Weise kritisches Hinterfragen, geduldiges Erforschen gar kreatives Irren fördern, will der Experte für Wissensmanagement auf die Welt der Schulen übertragen? Es ist sicher richtig, den pädagogischen Thesen des 19. Jahrhunderts und der Computerangst der meisten Lehrer konstruktiv zu begegnen. Aber diesen begrüßenswerten Ansatz nur um des billigen Effektes willen mit einer Freigabe des Zitierens aus Wikipedia zu erkaufen, erscheint als ignoranter Trick eines Menschen, der es besser wissen müsste. Hat die IBM doch mit Gunter Dueck einen ausgewiesenen Vertreter einer anderen Denkschule in ihren Reihen. Hier macht ein großer Konzern keinen guten Gebrauch seiner sozialen Verantwortung. Und ich meine damit nicht die fehlende Diskussion über Zitate von der Scholastik bis zur Hermeneutik und Derrida. Nein, es geht schlicht um ein Verspielen des Kontakts mit einer Generation, die am Computer eine ganz neue Kultur errichten kann und mehr Sorgfalt und präzises Zuhören verdient hat.</p>
 
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		<title>Web 2.0 &#8211; Suchmaschinen holen auf</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 14:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt entdecken die Suchmaschinen-Hersteller den Markt der benutzernahen Dienste rund um Web 2.0. Keine Wunder, denn in den nächsten zwei Jahren wird der Werbekuchen neu verteilt. Search Advertising erhält dann vom Umfang her die Umsätze die aktuell die Radiostationen einnehmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Soziale Netz oder bekannter unter Web 2.0 kennt jeder als facebook, LikedIn, Xing oder StudiVZ. Social Media, also das Publizieren von Inhalten durch Webnutzer à la Youtube, Blogs und Myspace erscheint da schon wie ein uralter Hut aus Dumbledores Regal. Jetzt entdecken die Suchmaschinen-Hersteller den Markt. Keine Wunder, denn in den nächsten zwei Jahren wird der Werbekuchen neu verteilt.<a rel="attachment wp-att-428" href="http://www.digitalpublic.de/web-20-suchmaschinen-holen-auf/friendfeed"><img class="alignleft size-full wp-image-428" title="friendfeed" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/02/friendfeed.jpg" alt="friendfeed" width="300" height="222" /></a>Search Advertising erhält dann vom Umfang her die Umsätze die aktuell die Radiostationen einnehmen. Da ist es nur verständlich, wenn wenn neue Suchapplikationen das Licht der Welt erblicken. Allen voran Google Latitude, ein Tool, das als Opt-In Dienst meinen Freunden per Handy &#8211; vornehmlich ein Smartphone &#8211; zeigt, wo sie und ich gerade sind. Ein nettes Gimmick, das sicher noch ganz neue Vermarktungschancen bietet. Die &#8220;Hacker&#8221; der ersten Stunde haben gleich ein API dazu erhalten und basteln dazu gerade sicher ein paar schöne Mashups und iPhone-Apps zusammen.</p>
<p>In Deutschland bietet <a target="_blank" title="Link zu skobbler.de für POI-Daten und Handy-Navigation" href="http://www.skobbler.de " target="_blank">www.skobbler.de </a>einen vergleichbaren Service für Blackberrys, Symbian und das klassische Java-Handy. Die Funktion Freunde zu finden ist dort eher Addon, es geht eher darum, POI (Point Of Interests) zu finden und mit anderen zu teilen. Sogar eine rudmentäre Navifunktion ist bereits implementiert.</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Q-Oq-9enE-k" type="application/x-shockwave-flash"><param name="name" value="Video Google Latitude" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Q-Oq-9enE-k" /><param name="vspace" value="20" /><param name="hspace" value="20" /></object></p>
<p>Yahoo hat sich mit seinem Search Pad eigentlich eine schöne Idee ausgedacht: Jeder registrierte Nutzer kann seine besten Suchergebnisse themenbasiert speichern und mit Zusatznotizen versehen. Das hört sich nach einem Social Bookmarking Tool an. Ist es aber leider nicht, da ich einfach einzelne Webquellen per E-mail an Freunde senden kann, aber nicht ganze Ordner oder alle Links austauschen. Also ist es eher eine Verwaltung der eigenen Bookmarks für Leute, die an mehreren Rechnern arbeiten.</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/hiuIQog6noE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="name" value="Video Yahoo Search pad" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hiuIQog6noE" /><param name="vspace" value="20" /><param name="hspace" value="20" /></object></p>
<p>Da sind Firmen wie www.qitera.com schon weiter, die Social Bookmarking mit sinnvollen Zusatzfunktionen wie internem Newsfeed für Gruppen, Speichern von DeepWeb und dem Durchsuchen der abgelegten Websites bieten, vor allem hinsichtlich einer Verwendung im Businessumfeld.</p>
<p>Aber auch für einfache Nutzer gibt es schon eine Alternative namens www.zotero.org. die ähnliches liefert: Bookmarkverwaltung, Archivieren und das Verwalten und Teilen der Webschätze mit Freunden.</p>
<p>Am weitesten hinsichtlich social search sind natürlich friendfeed.com, und sie werden immer <a target="_blank" title="Link zu friendfeed" href="http://blog.friendfeed.com/2009/02/find-more-with-friendfeed-search.html" target="_blank">besser</a>. Hier geht aber eben nur um aktuelle Feeds und weniger um ganze Websites oder Dokumente.</p>
<p>Neben den <a target="_blank" title="Links zu social search/Bookmarking Qitera" href="http://www.qitera.com" target="_blank">Qitera</a> aus Kassel kommt aus Deutschland wenig Innovatives in Sachen Websuchmaschine. das will ein Ex-IBMer, der nun an der TU in Berlin lehrt ändern, Prof. Dr. Volker Markl, &#8220;Google reproduziert lediglich Informationen, die bereits im Netz stehen. Wir wollen eine Suchmaschine programmieren, die von vielen verschiedenen Quellen Informationen sammelt und in der Lage ist, diese zu aggregieren &#8211; so, dass neue Information entsteht&#8221;, erklärt der Dozent. Voraussetzung dafür sei es, dass Anfragen auf Tausenden von Computern blitzschnell gleichzeitig bearbeitet werden können. &#8220;Mein Ziel ist es, Berlin als Kompetenzzentrum für Cloud-Computing und Informationsverarbeitung zu etablieren&#8221;, präzisiert er. Mit einer solchen Anwendung könnten die Wissenschaftler auch Marktforschung betreiben oder eine Art Stimmungsbarometer schaffen. Die neue Suchmaschine könnte zum Beispiel vor einer Wahl die Blogs und Postings nach der aktuellen Stimmung untersuchen und auswerten oder anhand der Einträge in relevanten Foren versuchen, den nächsten deutschen &#8220;Superstar&#8221; vorherzusagen.</p>
<p>Schade, dass er keine Marktforschung in eigener Sache unternommen hat. Denn so eine Suchmaschinen gibt es schon &#8211; im Einsatz auch bei großen Unternehmen &#8211; von ehemaligen Experten von Autonomy und Verity in München gebaut, von einer kleinen, aber feinen Firma namens: <a target="_blank" title="Links zu den Suchexperten von 30 Digits in München" href="http://www.30digits.com" target="_blank">30 Digits</a>. Wenn man die Augen offen hält, hat Deutschland eine Menge Potenzial, nur schade dass in den ewigen Großprojekten wie Theseus Millionen verbrannt werden für Lösungen, die schon längst am Markt sind. Aber das ist eine andere Geschichte&#8230;</p>
 
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 01:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Qitera verbindet Suchmaschine und Social Bookmarking mit einem innovativen und praxisnahen Ansatz. Thumbs up!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Bookmarking kennen Sie nicht? Im Netz sind Abermillionen Websites. Tausende sind vielleicht gut. Hunderte können Sie echt gebrauchen. Sie haben ja auch die Links dazu. Aber jetzt im Moment wissen Sie nicht genau wo. Auf dem Laptop im Flur oder in der Firma oder auf dem Rechner in ihrem neuen Büro im ehemaligen Zimmer der großen Tochter? Dieses Problem löste die erste Generation des Social Bookmarking ganz gut. Die Social Bookmarking Dienste wie delicious, Mister Wong, Digg sammeln parallel mit ihnen die guten Lesezeichen in einem Webkonto, die sie im heimischen Browser und auch im Büro ablegen. Beim Kunden, bei der Oma oder im Urlaub hat man sie so stets griffbereit &#8211; nämlich im Web, da braucht man sie ja schließlich. Das gibt es schon, denken Sie? Alter Hut? Ja und Nein.<span id="more-187"></span></p>
<p>Denn die Kasseler Firma Qitera erweitert diese Idee: Mit einem grünen Knopf im Browser kann jeder Nutzer sehenswerte Seiten im Qiterakonto speichern im Web &#8211; die heimische Festplatte bleibt leer. Damit kann man die Seite jederzeit durchsuchen.</p>
<p>Aber es kommt noch besser: Denn der grüne Knopf kann mehr. Jetzt werden bei jeder Sucheingabe in Google oder Yahoo all die altbekannten Links von ihnen mit angezeigt &#8211; in einem eigenen Feld auf der Google- bzw. Yahoowebsite direkt unter den bezahlten Premiumlinks. Ihre eigenen Suchergebnisse, die sie zum Thema schon mal gefunden und gespeichert haben. Und wenn Freunde und Kollegen ihre Links bei <a target="_blank" title="Link zu Qitera" href="http://www.qitera.com" target="_blank">Qitera</a> mit untereinander teilen, dann können sie sie gleich mitanzeigen lassen. Oder sie empfehlen gute Webressourcen. Kurz gesagt: Lange nicht so ein hilfreiches Tool gesehen.</p>
<p>Und spannend wird dann die Enterprise Version. Denn wenn endlich in den Firmen innerhalb der Internetwelt, also bei Eingaben auf der Googlesseite, die firmeneigenen Inhalte angezeigt werden, ohne dass das Firmenwissen je seinen Ort verlassen hätte, dann hat Qitera ein ganz großes Fass aufgemacht: Jeder Nutzer hat direkten Zugriff auf das gesamte Firmenwissen parallel zum Googlen. Wen man dann noch eine Datenbank mit Yellow Pages und eine relationale Datenbank zwischen das Firmenwissen und die Mitarbeiterprofile schaltet und damit Personen und Inhalte verbinden kann, schlägt man mit dieser Lösung Wissensmanagementsoftware im siebenstelligen Preisniveau; ganz zu schweigen vom ROI. Das schenkt dem Controller sein breites Grinsen zurück, aber auch dem Wissensmanager. Denn je mehr Nutzer mitmachen, desto sinnvoller und effektiver wird das System. Da jeder Google bedienen kann, gibt es vor allem zwei bisher unbekannte Resultate im Knowledge Management durch Qitera: keine Schulungen und 100% Nutzung im Alltag. Das Qitera noch eine eigene Suchmaschine mit an Bord hat, ist dann sozusagen noch ein hüsches Add-On.</p>
<p>Welches große System von BEA/Oracle, IBM/Lotus oder aus Redmond kann auch nur die Hälfte davon für sich in Anspruch nehmen. Meine Entdeckung der Jahres 2009. The Oscar goes to&#8230;Qitera from Kassel.</p>
 
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