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	<title>digitalpublic.de &#187; online-reputation</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man den Kern des Pudels vor lauter Shampoo verliert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Kinder und Kinderinnen,</em></p>
<p><em>wir haben uns heute hier versammelt, um Ihnen mal so ein bißchen die allerneuesten Informationen nahe zu bringen.</em></p>
<p>So oder ähnlich beginnen die meisten Pressekonferenzen, denen ich beiwohnen durfte. Ich gestehe, dass es zumeist während unzähliger Messen war. Was mich immer tief beeindruckt hatte, war die Chuzpe, die viele Verantwortliche walten lassen, wenn es um das Verteilen von Inhalten ans Pressevolk geht. (<em>Wer mit der Maus drüberfährt über das Video unten, wird die Pausetaste finden!</em>)</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a target="_blank" title="Photos from http://twitpic.com/9pb6r" href="http://twitpic.com/9pb6r"><img src="http://twitpic.com/show/thumb/9pb6r.png" alt="Dies ist keine SPD-Werbung!" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dies ist keine SPD-Werbung!</p></div>
<p>Jetzt möchte die versammlte Welt der Kommunikationsagenturen nicht hintenanstehen und hat der Welt im Web zugehört. Wundersame Dinge gehen dort um: Social Media, Web 2.0 und sogar User Generated Content. Manche versteigen sich sogar zu der abenteuerlichen Idee, Geld zu sparen, indem die Presseseite der Firma nun nicht mehr im klassischen CMS läuft sondern per Blog mit Trackbacks und innovativen Dingen wie RSS-Feeds oder gar Videos online aufwartet. Sie schaffen es sogar, diese kostenlosen Tools mit einem gehörigen (Augen)Aufschlag an ihre Kunden zu verhökern. Diese wiederum sehen echte Chancen, in den neuen Schläuchen ihre alten Weine aufs Trefflichste an die versammelte Schar der Claqeure zu verteilen.</p>
<p>Ganz weit vorne sind mal wieder die Telcos, die gerade den Schock der Lizenzversteigerungen und die Preisobergrenzen der EU verdaut haben, und nun weiter gegen das staatliche <span style="text-decoration: line-through;">Monopol, Kartell,</span> Unternehmen Telekom wettern <span style="text-decoration: line-through;">müssen, dürfen, wollen,</span> können.</p>
<p>Gestern also war Premiere und Scholzens seine Freunde haben keine Kosten und Mühen gescheut, und sogar den dicklichen Türsteher zu einer Werbkampagne mit astronomischen Zahlungen im vierstelligen Bereich zur Mitarbeit gewzungen. Außerdem machte man eine PK, die LIVE und in ECHTZEIT ins Netz gestreamt wurde. Wenigstens klappte der Stream. Hier eine Aufzeichnung davon:</p>
<p><code><object id="showIt" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="610" height="343" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="FlashVars" value="plugin_version=9.0.124&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://pic.tv1.de/media/azmedia/vodafonePK_od.html&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="Movie" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="Src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="WMode" value="Window" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="AllowFullScreen" value="true" /><param name="name" value="showIt" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="showIt" type="application/x-shockwave-flash" width="610" height="343" src="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" quality="high" name="showIt" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="window" swliveconnect="true" movie="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml"></embed></object></code></p>
<p>Soso. Wird der geneigte Zuschauer also denken. Der VV der bekannten Telekommarke meckert über die besondere Stellung des staatlichen Vorbewerbers, außerdem werden eigene Marken zusammengeführt. Und es passiert hoffentlich irgendwas. Und die Box macht jetzt endlich das, was man vor Jahren versprach. Die vereinigten Webexperten waren baß erstaunt. DSL und HSDPA in einer Box.  Und nun erklärt der VV etwas über Re-Branding und der operativen Umsetzung vor der versammelten Presse (!).</p>
<p>Hätte es einen guten Berater gegeben, hätte der VV von dem Berater gehört, dass man diese ganzen Schlagwörter aus der Nichtsnutzenwelt wie <em>Client-First</em> und <em>Empowerment </em>in eine Handlung umsetzt, die Produkt heißt. Entwicklung und Strategie aus Kundenperspektive. Er hätte auch gehört, dass man der Presse nicht erzählt, wie man denkt, sondern dass man den Kundennutzen aus der Lebenswelt des Kunden heraus darstellt und nicht die Produkte aus der strategischen Idee der Firma an die Schlagwörter pappt, die man aus irgendwelchen drittklassigen Ratgeber-Büchern über strategisches Marketing geklaut hat, ohne die zugrundeliegende Idee nachzuvollziehen.</p>
<p>Dann beginnt etwas ganz Neues. Agenda Setting mit einem neuen Wort: Generation Ups. Jetzt hätte ich es fast geschrieben. Diese Generation Ups ist also der Marktanteil dieses Anbieters. So wird ein wenig Mengenlehre gemacht. 40 % Marktanteil=Generation Ups=aktive Menschen.<br />
Die Schlichtheit dieser spannenden Rechnung überrascht etwas. So will man Pressemenschen und die Online Community anprechen? Unterstellt man denen zurecht derart defiziente mentale Kapazitäten oder ist alles ganz anders? Denn in streng humanistischer Attitüde wird sogar die Musiktheorie herbeizitiert und mit kontrapunktischem Verweis auf Galilei, der &#8211; aus verarmten Verhältnissen stammender Studienabbrecher &#8211; zur 400 Jahre alten Blaupause für die Generation Ups herbeiasssoziiert wird. Diese klare rhetorische Linie kam wohl aufgrund der sehr guten Qualität der Werbetexter bei Scholzens seine Freunde zustande, sozusagen ein <em>strike</em> der halbgebildeten Intelligenzija.</p>
<p>Man könnte jetzt noch mehr schreiben über die Inhalte all dieser Reden. Eines läßt sich zusammenfassen. Wenn Firmen anfangen, normale Inhalte in lebensweltlichen Zusammenhängen von Mensch zu Mensch zu kommunizieren, dann werden ihre Gegenüber auch anfangen, sie ernst zu nehmen. Web 2.0 und Online Pressekonferenzen sind ganz gute Anfänge darin, die eigenen Technologien, die man den Kunden an den Hals wünscht, auch selber mal einzusetzen. Das ist soweit eher konsequent als positiv. Noch konsequenter und positiver wäre es, wenn die Damen und Herren Marketingspezialisten aus Mannheim und anderswo, die bei Scholz und Konsorten herumsitzen, versuchen würden, sich selbst und ihre Kunden darüber aufzuklären, was das Besondere an Social Media und Web 2.0 ist: n:n Kommunikation, also der Austausch von Positionen, die man durch eigene gedankliche Tätigkeit erreicht hat, und die in diskursiver Weise an Präszision gewinnen. Weiterhin die vorverdauten Worthülsen von blutleeren wissenschaftlichen Assistenten aus dem Fachbereich Marketing als Verpackungsmaterial für eigene halbgare strategische und operative Bewältigungen der vorhandenen Technologieinfrastrutktur zu vernutzen, kann eben nicht mehr erreichen als 40% Marktanteil. Wer mehr will muss schon mit dem Königsgeschlecht ins Bett gehen oder von ihm abstammen. Insofern ist der Satz auf dem Plakat schon sehr nahe an der wahren Strategie: Wenn Du nicht selbst im Wind der Konkurrenz stehen willst, dann musst du schon in Versailles übernachten&#8230;</p>
<p>Es wäre klug, neue Strategiewege einzuschlagen, die strategische Planung und Kommandostruktur an den Stellen ablösen, wo es sinnvoll und evolutiv betrachtet angezeigt ist: Produktentwicklung, GoToMarket und Marketing.</p>
<p>Update. Nach klassisch quantitativer Lehre, erlauben Clippings die Erfolgsmessung. So gesehen, hat es nix gebracht, das Social Web-Gedingse: siehe <a target="_blank" title="Link zu nebelhorn" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a target="_blank" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update"><img class="alignnone" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/nebelhorn/WR6hicTCvhzcelauO4zhfXAddyc9XM4pqLUyWTmuxKTgJy4cszE0I1OKh8Ud/Bild_13.png.scaled.500.jpg" alt="" width="500" height="202" /></a></p>
 
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		<title>Was Firmen bei Blogs richtig machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strategisches Bloggen ist doch Quatsch, oder? Lesen Sie mehr dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1511" href="http://www.digitalpublic.de/was-firmen-bei-blogs-richtig-machen-konnen/pyramide"><img class="alignleft size-full wp-image-1511" title="pyramide" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/pyramide.jpg" alt="pyramide" width="300" height="300" /></a>Chris Brogan hat Ende Juni <a title="Link zu Strategic Blogging" href="http://www.chrisbrogan.com/strategic-blogging-and-some-tactics-to-nail-it/" target="_blank">dargelegt</a>, wie Firmen Blogs strategisch einsetzen sollten. Anlaß genug, die Aspekte etwas näher zu beleuchten. Denn anders als viele Medienleute es gerne hätten, beginnen mittlerweile auch die über-40jährigen Kunden nach dem Bekanntenkreis Blogs und Soziale Netzwerke zur Produktinformation zu nutzen. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer hier nicht auf Transparenz setzt, kann sehr schnell sehr viel Porzellan zerschlagen.</p>
<p>Zunächst geht es um die möglichen Startpunkte und ersten Begründungen, warum ein Blog hilfreich sein kann:</p>
<ul>
<li>
<h3>Kundenbindung und Loyalität</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Brogan, einen Kunden der Woche auszuwählen. Naja, wir kennen ja alle hübschen Fotos bei amerikanischen Ketten, auf denen ein reichlich verkrampfter oder mißmutiger Mitarbeiter Motivation für Kollegen oder gar Kunden(?) ausstrahlen soll. Ob deutsche Kunden ihre Fotos auf den Websites von Firmen sehen wollen, würde ich heftig bezweifeln. Aber der tiefere Sinn von Kundenbindung liegt ja nicht in einer Kundenhitparade sondern in der Kundenzufriedenheit. Insofern kann ein Blog direkt und ohne den Facebook-Umweg ein Werkzeug sein, bei dem Kunden Probleme oder tolle Erlebnisse mit Leistungen einer Firma niederlegen. Beim Durchforsten der Probleme kann man sicher diverse praktikable Ideen finden, und in die Produktentwicklung weiterreichen. Die gute Beispiele, wie Waren den Menschen helfen oder Spaß machen, können wiederum andere Nutzer anregen oder das Marketing befeuern. Achja, wer eine Firma erfolgreich auf einen Herstellungsfehler hingewiesen hat, der tatsächlich zu einer Optimierung beigetragen hat, kann ja gerne in die Hall of Fame der Website aufgenommen werden, mit einem Foto bei dem er oder sie die Prämie in die Kamera hält. Ein Lächeln wird dabei übrigens echt aussehen. Das hat Vorteile, denn Authentizität ist die härteste Währung, die keiner Inflation unterliegt und international gültig ist. Fotos stören selten und erfüllen visuelle Erwartungen. Bitte nicht wahllos einfach in die Stock-DVD schauen und das erste Beste nehmen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Produkt/Service Informationen</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Chris Brogan, einige leicht verständliche Anleitungen zu schreiben. Es wäre schön, wenn die Damen und Herren Texter auch mal in Rechnung stellen würden, dass man binnendifferenziert schreibt. Was das ist? Erklären Sie ihrem Texter, dass er einfach <strong>einen</strong> Text für drei Lesergruppen schreibt, mit ansteigender Expertise, vom Unwissenden zum täglichen Nutzer. Man muss nicht immer das Pyramidenprinzip abarbeiten, wie die meisten das im PR-Heimstudium oder der Journalistenschule gelernt haben. Es geht auch leserorientiert und nicht bloß inhaltsorientiert. Geben Sie den Lesern die Chance, Ihre Inhalte weiterzuverbreiten über Links zu Twitter oder andere Social Web Tools wie Social Bookmarking etc. pp. So ein bißchen Vernetzung schadet selten, Vernetzung durch potentielle oder zufriedene Kunden noch weniger&#8230;</p>
<ul>
<li>
<h3>Adressen generieren</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte, dass Sie Blogeinträge schreiben, die die Leute dazu veranlassen, sich zu registrieren mit Klarnamen und Adresse. Das ist sicher ein edles Vorhaben aus Sicht der Vertriebsmannschaft, geht aber im Kern an der Idee Social Media vorbei. Wie wäre es, sich etwas zu überlegen, das die Menschen animiert mitzumachen und sich selbst einzubringen. Dann kommen die Adressen auch irgendwann, aber noch wichtiger ist, dass die Menschen hinter den Adressen Spaß, Hilfe, Ernst genommen werden oder ähnliches erleben. Manchmal ist es bedeutend wertvoller, den Kunden ihre Privatsphäre zu lassen. Dort kann man auch ungestört konsumieren, ohne anderen die Adresse mitzuteilen. Außer sie machen auf der Website einen Online-Shop. Aber das ist was anderes. Dann müssen sie Communitybuilding betreiben, was eine etwas andere Baustelle ist.</p>
<ul>
<li>
<h3>Organic Keyword Marketing Assistance (SEO/SEM)</h3>
</li>
</ul>
<p>Das übersetze ich jetzt mal nicht. Es ist einfacher als es sich liest, wenn man a. gute Inhalte hat, die hilfreich und interessant sind und b. einen Texter hat, der zu spezifischen Themen strukturierte Texte verfasst. Welche Themen das sind, bestimmt die Produktpalette. Welche Struktur der Text haben soll, wird bestimmt durch die Schlüsselbegriffe, mit denen man bei Google und Konsorten gefunden werden soll.</p>
<ul>
<li>
<h3>Entertainment</h3>
</li>
</ul>
<p>Unterhaltung soll die positive Einstellung der Website-Besucher unterstützen und fördern. Spaß kann aber auch einfach Spaß machen. Selbstzweck ist nicht verboten. Viel schöner finde ich es, die Blogbesucher anzuregen den besten Film oder besten Podcast zu einem Thema einzureichen und dann alle Nutzer abstimmen zu lassen, wer gewonnen hat. Überhaupt stelle ich fest, dass mir die Tips vom kleinen Bruder des Übervaters des Online-Marketing (der große Bruder ist Seth Godin) viel zu passiv und langweilig sind. Mann kann auf diese Weise das Blog sehr gut mit Facebook oder Youtube-Profilen vernetzen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Aufmerksamkeit</h3>
</li>
</ul>
<p>Aufmerksamkeit kann nicht schaden. Ob man unbedingt soviel Aufmerksamkeit wie Frau Spears oder Madonna Ciccione haben muss, wage ich zu bezweifeln. Auch Brogan hängt das Thema etwas tiefer und fordert uns auf, regelmäßig verschiedene Aspekte und Themenbereiche abzudecken, um viele Leser zu binden. Also, morgen schreibe ich dann besser eine Fimkritik zu Transformers 2 oder Ice Age 3, damit hier auch mal mehr lesen&#8230;?</p>
<ul>
<li>
<h3>Meinungsführerschaft</h3>
</li>
</ul>
<p>Meinungsführerschaft. Dazu braucht man eigene Gedanken. Dies ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um ein Corporate Blog erfolgreich einzusetzen. Sie brauchen eine oder mehrere Personen, die wirklich etwas zu sagen haben. Das Niederschreiben kann ja eine Agentur oder ein Freier Autor übernehmen (in aller Unbescheidenheit und an die Adresse eventuell prekärer, aber talentierter Blogger die hier mitlesen, kann ich sagen, dass man damit gutes Geld verdienen kann), aber das Denken sollte hauptsächlich in der Firma verbleiben. Denn Inhalte, die außerhalb einer Imagestrategie oder eines Firmenprofils schlicht die Aufmerksamkeit ziehen sollen, sind genauso schädlich wie langweilige Artikel. Beachten Sie besonders die Kommentare und den Dialog über die Kommentarfunktion.</p>
<ul>
<li>
<h3>Bekanntmachungen</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte so ein Blog als besseres Mittel zum Verteilen von Pressemitteilungen eingesetzt wissen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass sicher sehr schlau ist, dies zu unterlassen. Es sei denn, man hat eine derart gute PR- und Marketingarbeit, dass man schon dialogisch arbeitet, was ich für 96% der deutschen Firmen verneinen würde. Es ist nicht nur der Ton, der ganz anders ist. Es ist nicht nur das Ziel das zumeist ganz anders ist. Es ist das wahllose Verbreiten von Inhalten in alle Richtungen ohne Ansehen der Lesererwartungen, das mich hier stört. Man kann den Inhalt der PI auch in einem Blog verbreiten, nicht aber die PI selbst. Das ist Quatsch.</p>
 
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		<title>Me 2.0: Personal Branding</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 13:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mach was aus Dir! Aber wie? Dan Schawbel hat Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion über Medien-, Werte- und die Finanzkrise verleitet mediokre Geister zu abenteuerlichen Gemeinplätzen mit dem mentalen Gehalt der gemeinen Steinlaus. Da werden Geschäftsmodelle von Menschen bewertet, die noch nie einen Businessplan gelesen oder erstellt haben. Da werden Bankkaufleute zu Finanzexperten und Medienwissenschaftler zu Ethikfachleuten und Naturwissenschaftler üben &#8211; fern vom sicheren Hafen des Urknall und der Raum/Zeit sowie den thermodynamischen Gesetzen &#8211; philosophischen Einstand. Kein praktischer Philosoph oder Versicherungsmathematiker würde eine neue Bosonentheorie entwickeln, kein Medientheoretiker käme auf die Idee, die Kondratieffzyklen auf Rohstoffpreise anzuwenden. Selber denken wird immer wichtiger. Aber noch wichtiger wird selber handeln. Am wichtigsten ist das Erkennen der eigenen Fähigkeiten, skills und deren Grenzen.</p>
<p>Denn die Generation Golf verlässt zu 70% innerhalb der ersten zwei Jahre ihren Arbeitsplatz. Wer auf den Firmenruf seines (ehemaligen) arbeitgebers setzt ist praktisch verloren. Employer Branding ist angesichts des management by Karotte oder management by kasernenton eine nette Geste, aber bei den aktuellen Datenskandalen ist klar, dass sich die Qualität der aktuellen Führungs- und Leitungskräfte in sehr vielen und leider auch oft prominenten Fällen aus wissenschaftlicher Sicht im unteren ungenügenden Bereich einpendelt. Man kann sich also durch einen langfristigen Arbeitsplatz bei den großen und sehr großen Unternehmen unter Umständen seinen Charakter schädigen. Wer trotzdem oder gerade deshalb auf einen guten Ruf der eigenen Person setzt, und vor allem, wer gerade auf Brautschau (Jobsuche) ist, dem sei folgender Auszug des Buches Me 2.0 ans Herz gelegt (Ladevorgang dauert ein bißchen):</p>
<p><code><a target="_blank" title="View Me 2.0: Build a Powerful Brand to Achieve Career Success on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/13862936/Me-20-Build-a-Powerful-Brand-to-Achieve-Career-Success" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">Me 2.0: Build a Powerful Brand to Achieve Career Success</a> <object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_985273290707606" name="doc_985273290707606" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle"	height="500" width="100%" rel="media:document" resource="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=13862936&#038;access_key=key-bonyot4nqq2rvwvh5ga&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=" xmlns:media="http://search.yahoo.com/searchmonkey/media/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/terms/" ><param name="movie"	value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=13862936&#038;access_key=key-bonyot4nqq2rvwvh5ga&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode="><param name="quality" value="high"><param name="play" value="true"><param name="loop" value="true"><param name="scale" value="showall"><param name="wmode" value="opaque"><param name="devicefont" value="false"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="menu" value="true"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="salign" value=""><embed src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=13862936&#038;access_key=key-bonyot4nqq2rvwvh5ga&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_985273290707606_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle"  height="500" width="100%"></embed><span rel="media:thumbnail" href="http://i.scribd.com/public/images/uploaded/20699927/DiBXu1N73H5rcR4fyxez_thumbnail.jpeg"> 						<span property="media:title">Me 2.0: Build a Powerful Brand to Achieve Career Success</span>			<span property="dc:creator">KaplanPublishing</span> 							<span property="dc:description">Excerpt from Me 2.0: Build a Powerful Brand to Achieve Career Success</p>
<p></span> 						<span property="dc:type" content="Text"> 			</object>
<div style="margin: 6px auto 3px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 12px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block;">    <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/upload" style="text-decoration: underline;">Publish at Scribd</a> or <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/browse" style="text-decoration: underline;">explore</a> others:            <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/explore/Business-Law/Marketing" style="text-decoration: underline;">Marketing</a>              <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/explore/Business-Law/" style="text-decoration: underline;">Business &#038; Law</a>                  <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/tag/marketing" style="text-decoration: underline;">marketing</a>              <a target="_blank" href="http://www.scribd.com/tag/leadership" style="text-decoration: underline;">leadership</a>      	</div>
 
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		<title>In was für einer digitalen Gegenwart leben wir? Irgendwas mit Inhalt</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 15:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Peter Glaser und Bernd Ziesemer zeigen uns den Weg zurück. Wie aber sieht es aktuell aus im Staate Gegenwart?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-703" href="http://www.digitalpublic.de/stimuluswatch-direkte-demokratie-online-web-konjunkturhilfe-ueberwachen/lupeneffekt"><img class="alignright size-full wp-image-703" title="lupeneffekt" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/02/lupeneffekt.jpg" alt="lupeneffekt" width="180" height="135" /></a>Der Handelsblatt Chefredakteur Ziesemer hat es neulich mal so richtig <a title="Link zu Stöhlker AG in CH" href="http://www.stoehlker.ch/weblog/2009/04/03/tabuzone-medien-vorurteile-geistige-tragheit/" target="_blank">krachen</a> lassen, und 10 gemeine Plätze gegen die dummen und lausigen digitalen Nichtsnutze rund um ihn und seine Kreise in einer Tagung von Wirtschaftsjournalisten in die Medienwelt entlassen. Gemäß dem innovativen Weltbild des <em>New German Journalism</em> hat er sich dabei aber nicht etwa Netzwerkjournalismus, Bürgerjournalismus oder gar Social Media zum Feindbild genommen sondern ganz schlicht von ihm identifizierte Gruppen verachtet und entwertet: junge Verlagsmanager und Unternehmensberater, Designer von Magazincovern, Medienblogger, ein Konkurrent, sowie Medienjournalisten ohne Recherchebudget.</p>
<p>Diese Abduktionen haben wir schon <a target="_blank" title="Link zu Carta" href="http://carta.info/7325/internet-zdf-peter-frey-steffi-lemke-massenmedien-journalismus/" target="_blank">früher</a> gelesen. Es liegt mir fern, die angesprochenen &#8220;Berufsgruppen&#8221; gegen Ziesemer und Frey zu verteidigen. Es gibt sehr viele mental un(ter)belichtete Geister, die großen Bohei machen und weder theoretische noch praktische Grundlagen ihrer Schreiberei liefern können. Da dilettieren promovierte Physiker als Medientheoretiker, begründen Lokalreporter ganze Verlage oder Werbetexter erklären uns die moderne Welt. Da stören die paar BWLer mit knitterfreiem Anzug aus tex100 und Powerpoint- oder gar Keynote-Blendgranate kaum. Man kann das verachten. Man kann das auch mögen. Beides ist jedoch völlig ungeeignet für eine öffentliche Diskussion. Genauso wie die profunde Einsicht von Ziesemer, dass <em>Recherche und Qualität</em> das Herz einer Zeitung sein. Zu allem Überfluß noch eine Aussage, die er sich von Frau Professor Miriam Meckel ausleihen musste.</p>
<p class="entry-title">Wenn man den mittlerweile unantastbaren Artikel von Peter Glaser <a target="_blank" title="Link zur Stuttgarter Zeitung" href="In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben?" target="_blank">In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben?</a> etwas näher beleuchtet, kann man Ziesemer sogar verstehen. Dort leitet der ehrenwerte Ehrendigitalist Glaser seine Notionen mit einer Geschichte von George Bernard Shaw ein, die eigentlich von Platon stammt:</p>
<p><em>“Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken.”</em> (Platon)</p>
<p>Das Problem ist nicht die mangelnde Recherche sondern der andere Inhalt, denn bei Glaser handelt es sich um Ideen und bei Platon um Gedanken. Und an dieser Stelle verabschiedet sich die gesamte Leserschaft inklusive der Damen und Herren Qualitätsjournalisten. Was soll schon die Korintenkackerei? Ideen oder Gedanken? Ist doch einerlei. Wirklich? Glaser geht einen Schritt weiter:</p>
<blockquote>
<p>Das Teilen mit technologischer Hilfe führt nicht nur zur Vermehrung von Ideen, sondern auch zur Vermehrung von Problemen. Computer helfen uns dabei, Dinge schneller zu erledigen, die wir ohne Computer gar nicht hätten erledigen müssen, das wußte <strong>Marshall McLuhan</strong> schon in den sechziger Jahren. Als damals am MIT der erste Großrechner zur Verfügung stand, der Timesharing beherrschte und mehrere Nutzer gleichzeitig bedienen konnte, gab es einen Befehl, mit dem man einfach das ganze System zum Absturz bringen konnte, ohne Raffinesse und ohne jede Eleganz. Das wurde zwei, drei Mal ausprobiert, dann machte es keinen Spaß mehr. Brauchen wir einen solchen Befehl für’s Internet?</p></blockquote>
<p>Was soll diese Frage? Hat das Mitteilen von Ideen in Form des Austauschs via Papier oder eben Monitor jemals etwas gebracht? Aber klar, denken wir nur an die Entwicklung der Dampfmaschine, die ohne die kostenfreie Verbreitung neuester Innovationen via Zeitung niemals stattgefunden hätte. Haben dort Journalisten den Erfolg vollbracht? Nein! Anfang des 19. Jahrhunderts haben sich englische Minenbesitzer im <a target="_blank" title="Link zu wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lean%27s_Engine_Reporter" target="_blank">Lean&#8217;s Reporter</a> darüber ausgestauscht, welche Verbesserungen man an Dampfmaschinen ausführen müsste, um die anfälligen Eisenmonster aus dem Hause Watts zu optimieren. Es war also eher eine Maßnahme der Praktiker gegen die Macht eines Monopolisten, die sich bar jeder Gedanken über geistiges Kapital gemeinsam mittels des Mediums monatliche Zeitung austauschten. Die Free Software Bewegung nutzt dieses Beispiel seit Jahren, um die Ursprünge ihrer Gedanken historisch zu begründen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.digitalpublic.de/wachstum-there-must-be-some-kind-a-way-out-of-here-smart-growth-manifesto-umair-haque/growth"><img class="alignleft size-full wp-image-354" title="growth" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/02/growth.jpg" alt="growth" width="240" height="228" /></a>Was diese Zeitung aber so besonders machte, war ihr direkter Nutzwert für den Lebenszusammenhang seiner Leser. Bei all den polemischen Attacken von Journalisten gegen Blogger oder von Bloggern gegen die Aktivisten für tote Bäume fehlt eigentlich immer der Hinweis auf die Braut, die es zu gewinnen gäbe: <em>Lady Marian</em> in Gestalt der Leser, oder aus Sicht des Handelsblatts <em>das Geschmeide von Maid Marian</em>.</p>
<p>Mit schöner Konsequenz wird um das Thema Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter herumgeredet. Stattdessen werden Abomodelle und PaidContent diskutiert. Es ist den Verlagen wohl klar, dass man Herrscher der Bahnhofskioske ist. Wie man diese Kioske nun ins Netz kopiert, ohne dass andere erkennen, dass dieselben Inhalte auch in vielen anderen Zeitungen &#8211; und mittlerweile sogar in Blogs &#8211; stehen, ist offenbar eine opake oder gar mystische Geheimwissenschaft. Um im Bild des 19. Jahrhunderts zu bleiben: Es hätte damals keinen Sinn gehabt, die Bereiche zwischen den Häusern mit Lampen zu elektrifizieren, ohne dass Straßen da gewesen wären. Es hat keinen Sinn, eine nicht vorhandene Infrastruktur mit Zusatzdiensten aufzuwerten. Warum aber ist diese Infrastruktur nicht vorhanden bzw. warum merkt es keiner? Lauschen wir wieder Peter Glaser:</p>
<blockquote><p>Die Wände, die uns umgeben, werden durch die neuen Kommunikationsmedien durchlässiger und poröser. Unsere Kultur wurzelt in dem hohen Wert, den wir dem Individuum zumessen. Privatsphäre ist der Humus, auf dem dieser Wert gedeiht. Angriffe auf diese Grundlage folgen inzwischen der selben Strategie, nach der auch moderne Kriege geführt werden: Nicht mehr die großen Heere gewinnen die Schlacht, sondern kleine Einheiten. Dieser Salamitaktik hin zu staatlicher Kontrolle begegnen immer mehr Menschen affirmativ. Unsere Gesellschaft scheint von einer unbändigen Lust an der Geheimnislosigkeit erfasst zu sein. Vor ein paar Jahren war <strong>Big Brother</strong> Synonym für totalitäre Kontrolle; mit den gleichnamigen Containershows hat sich das Ganze in unterhaltsame Sozialpornographie verwandelt &#8211; die Leistung der Teilnehmer besteht darin, alles zu zeigen.</p></blockquote>
<p>Man könnte jetzt trefflich über den Tod des Humanismus streiten. Aber man muss weder Lyotards Inhumanismus der Systemiker noch den der Seelentechnologen herbeizitieren, um zu erkennen, was diese digitale Öffentlichkeit charakterisiert: Es ist die Implosion des Individuums. Bei Ziesemer implodieren die jungen Berater und selbsternannten Medienjournalisten in einem endlosen Mosaik aus fremdem Gedankengut, dass nicht in der kreativen Form von Remixes oder Mashups daherkommt sondern in inhaltlicher Beliebigkeit, die nicht durch den Kontext einer gereiften Persönlichkeit sondern durch das Posen von Einstellungen zu überzeugen sucht.</p>
<p>An genau dieser Stelle könnte eine mindestens dreißig Jahre alte Notion der postmodernen Denker exhumiert werden: Denn Lyotard hatte sehr früh schon erkannt, dass nur die kleinen Erzählungen, die man bei Facebook findet, und die aus Expertensicht so gerne diskreditiert werden, dem heutigen Individuum überhaupt erst zur Existenz verhelfen. Denn ohne das Du der Anderen, die sich im beruflichen, schulischen und sogar vereinsgeprägten Sozialleben eher mit sozialer Fassade denn mit echter Offenheit präsentieren, gibt es gar kein ICH. Und damit ist auch die Ursache der fehlenden Infrastruktur klar.</p>
<p>Der positivistische Blick der Ewiggestrigen, die noch im Glauben an Objektivität verharren und mit sauberer Recherche und Qualitätsjournalismus an ein Weltbild anknüpfen, das weder wissenschaftlich noch lebenswirklich ist, kann daher nur in Wut und Gram umschlagen. Jeder Tiefenpsychologe kennt die Gefühlsebene, die hinter der Wut und der Aggression steckt. Und hinter einem Unverständnis gegenüber einer Welt, der gerade das Individuum abhanden kommt, weil es in einer inflationären Masse wie ein einziger Ruf nach Anerkennung an uns vorbeidonnert, steckt leider allzu oft das Gestell der stillen Bibliotheksarbeit als einzig Halt liefernder Handlung. Wenn draußen das ICH in dröhnender Kakophonie in die Tausende Splitter eines weltumspannenden Spiegels zerbirst, dann bleibt eben nur das Gröhlen im dunklen Keller, bis einer die Sicherung wieder reindreht und die Umrisse des wilden Monsters wieder zum ausrangierten Fitnessrad geworden sind. Auch für diese Dunkelheit hat Glaser einen kollektiven Trick in der Tasche, der uns vorgaukelt mithilfe von Kaugummipapier eine gute Sicherung zu improvisieren:</p>
<blockquote><p>Die eigentliche Macht der Vernetzung liegt in der informatischen Kraft, die sie jedem von uns an die Hand gibt. Journalisten brauchen nichts von ihrer Expertise aufzugeben, aber sie müssen mehr und wesentlich offensiver ihre Ansprüche mit den Nutzern und neuen Mitgestaltern ihrer Arbeit teilen. Es wird weiterhin erstklassige Reporter und Autoren geben, die uns mit klaren Blicken auf die Welt versorgen. Die Zeit, in der Journalismus von einer begrenzten Berufsgruppe ausgeübt wurde, geht jedoch zu Ende. In der Internet-Ära sind wir alle <strong>dazu verdammt</strong>, Journalisten zu sein.</p></blockquote>
<p>Das dunkle Zeitalter des geschwächten Individuuums, das in zuvielen Spiegelbildern sich selbst nicht erkannt hat, kann nicht dadurch erleuchtet werden, dass alle gemeinsam auf das vermeintlich Objektive der &#8220;Außenwelt&#8221; starren und es mit Buchstaben zu bannen versuchen. Dieser religiöse Vorstoß, der schon im Alten Testament den ersten Menschen die Aufgabe erteilt, allem Seienden unter der Sonne Gottes einen Namen zu geben, entlarvt das mittelalterliche Denken, dass uns die Adepten der digitalen mutigen neuen Welt als Innovation unterschieben.</p>
<p>Und dann fällt folgerichtig dem Ziesemer wie dem Glaser ein, dass man ja in alten restaurativen Mustern bisher am besten an die Wand gefahren ist.</p>
<blockquote><p>Ein Problem sei, dass „die Kollegen, die über Medien schreiben, mit wenigen Ausnahmen das Langzeitgedächtnis einer Ameise haben“. Sie würden „den Bullshit, den Verlage präsentieren, eins zu eins runterschreiben“, so Ziesemer. Stattdessen sollten sie lieber mal ins Archiv schauen, was in der Vergangenheit gesagt und getan wurde [...]</p></blockquote>
<p>und in dasselbe Horn entlädt sich auch Glaser:</p>
<blockquote><p>Vor 5000 Jahren, zu der Zeit, als die Pyramiden gebaut worden sind, haben die Ägypter zwei Dinge erfunden, die wir heute noch haben: <strong>den Staat</strong> und <strong>die Maschine</strong>. Der Staat ist als ein erstes Vernetzungsprojekt entstanden. Kleine Dorfgemeinschaften wurden dadurch in die Lage versetzt, Bewässerungsnetze zu betreiben, die sie alleine nicht zustande gebracht hätten. (Blöderweise ist mit dem Staat auch gleich die Steuer mit erfunden worden.)</p></blockquote>
<p>Kaum verwunderlich. Was lernt man aus der Geschichte? Nun das kommt auf die Perspektive an, die man vor der Recherche einnimmt. Das heißt die Recherche wird bestimmt durch die Erwartungshaltung des Rechercheurs, durch sein Vorwissen oder ähnliches könnte der hermeneutisch geschulte Halbwilde begegnen.Wenn es noch einer Hermeneutik bedurfte. Die ist jedoch selbst abhanden gekommen.</p>
<blockquote><p>Der nächste Schritt ist die Kritik Michel Foucaults, in der der Mensch als aktiver Faktor und damit auch die menschliche Intentionalität als sinnstiftendes Element verschwindet. Für Foucault verliert die Geschichte daher auch jede Bedeutung, sie ist eine späte Erfindung des okzidentalen Menschen in der sogenannten klassischen Phase der späten Neuzeit, die schon wieder überholt ist. Paradoxerweise sind seine Werke über den Wahnsinn, über die Klinik und über das Gefängnis trotzdem ganz historisch angelegt.&#8221;</p>
<p class="h_Text" style="font-style: italic;">Georg G. Iggers: Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein kritischer Überblick im internationalen Zusammenhang.</p>
</blockquote>
<p>Foucault&#8217;s Ende der Geschichte als Selbstvergewisserung des Subjekts findet heutzutage eben in den 1001 virtuellen sozialen Netzwerken, Communities und digitalen Plattformen statt, und zwar durch die 1001 Statusmeldungen und Pinwandeinträge, die einerseits durch ihre Banalität schon nach wenigen Stunden überflüssig sind, aber aufgrund des großen weisen Bibliothekars Google in der ewigen Maschine auf ewig festgehalten werden. Das bedeutet aber, dass die Macht über gespeicherte Inhalte nicht mehr bei den Verlagen liegt und damit die Macht der Redakteure nicht mehr im Ausgraben per Recherche besteht. Es bedeutet auch, dass das fluidmechanische Bild der Bewässerungsnetze als imago des digitalen Netzes völlig irrelevant ist. Denn das digitale Netz ist mitnichten in der Mitte am tiefsten. Und die Stadt also ihre ersten Formen in Mesopotamien, war eben genau der Teil eines Clans, der aus dem Privaten heraustrat mit verschiedenen Zwecken. <span style="color: #000000;">Eine städtische Ansiedlung defininiert sich daher    als räumliche Verteilung verschiedener Aktivitäten auf begrenztem Raum. Genau dieses Bild wäre eine Infrastruktur, die die elektrischen Leuchten (Medien) sehr gut gebrauchen könnte. Aber dazu müsste es erst einmal einen Raum geben, den Clans gemeinsam für verschiedene Zwecke nutzen. Die Medienherrschaften täten also sehr gut daran, die ersten Baumeister der digitalen Städte wie facebook und Xing zu beobachten. Ein Rumhacken auf den Vogelfreien (Bloggern), Pionieren (Alphabloggern) und den Verbannten (Medienbloggern) lässt erkennen, wie gering sich die Medienvertreter selbst einschätzen beim Bau dieser Metropolen. Statt ihre Position im Innen zu erörtern oder zu definieren, lassen sie ihren romantischen Blick in die Ferne schweifen und entdecken die doofen Eigenbrötler. Dieser fast zwanghafte Fokus könnte ein Hinweis sein&#8230;<br />
</span></p>
 
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		<title>Lupenreine Demokratie: Deutsche Wikileaks Domain ohne Vorwarnung gesperrt &#8211; update #3</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 11:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland reiht sich ein in die Achse des Bösen: Ganze Domain von wikileaks wird gesperrt wegen der Veröffentlichung einer australischen Liste kinderpornographischer Seiten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.wikileaks.de"><img class="alignleft size-medium wp-image-1272" title="wikileaks-de" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/04/wikileaks-de-300x110.gif" alt="wikileaks-de" width="300" height="110" /></a></p>
<p>Pressemitteilung von wikileaks:</p>
<p><em>Am 9. April 2009 wurde die Wikileaks.de Domain ohne Vorwarnung durch die deutsche Registrierungsstelle DENIC gesperrt.</em></p>
<p><em>Die Massnahme folgt zwei Wochen auf die Hausdurchsuchung beim deutschen Domainsponsor Theodor Reppe. Die Durchsuchung wurde durch das Publizieren der australischen Zensurliste für das Internet ausgelöst. Ein Sprecher der zuständigen australischen Behörde ACMA (Australien Communications and Media Authority) sagte gegenüber australischen Journalisten aus, dass man die deutschen Behörden nicht um Amtshilfe gebeten habe.</em></p>
<p><em>Die Veröffentlichung dieser Liste entlarvte die geheime Sperrung vieler harmloser Seiten, unter anderem mit politischen Inhalten, und beeinflusste die Debatte um Zensur in Australien massgeblich. Der Vorschlag zur obligatorischen Internetzensur in Australien wird als Konsequenz dieser Debatte vermutlich nicht durch den australischen Senat bestätigt werden.</em></p>
<p><em>Am 25. März 2009, einen Tag nach der Durchsuchung, beschloss die deutsche Regierung den Versuch zur Einführung eines kontroversen und von Experten heftig kritisierten bundesweiten Zensursystems für das Internet.</em></p>
<p><em>Während die deutschen Behörden dem Nachrichtenmagazin &#8220;Der Spiegel&#8221; gegenüber aussagten, zum Zeitpunkt der Durchsuchung nichts von Wikileaks Rolle als international anerkanntes Pressemedium gewusst zu haben, ist diese &#8216;Ausrede&#8217; heute nicht mehr gültig. Bis heute, zwei volle Wochen nach der Durchsuchung, haben die Behörden keinerlei Kontakt zu Wikileaks aufgenommen um den Sachverhalt zu klären.</em></p>
<p><em>Die Situation erinnert an einen Rechtsstreit zwischen Wikileaks und der schweizer Bank Julius Baer im vergangenen Jahr. Wikileaks publizierte Dokumente, die Steuerumgehung und das Verstecken von Vermögen auf den Kaimaninseln aufdeckten. Im Zuge des Rechtsstreits wurde die &#8220;wikileaks.org&#8221; Domain zeitweise von einem Richter in Kalifornien nach einer ex-parte Anhörung der Bank gesperrt. Wikileaks veröffentlichte weiter über alternative Adressen im Internet, und nachdem sich mehr als 20 renomierte Medien- und Bürgerrechtsorganisationen für Wikileaks einsetzten, gestand der Richter seinen Fehler öffentlich ein und hob die Sperrung auf.</em></p>
<p><em>Diesmal sind es die deutschen Behörden, die versuchen eine ganze Presseorganisation wegen einem von hunderttausenden Dokumenten zu schliessen, ohne den Herausgeber überhaupt zu kontaktieren. Kontaktinformationen zu Wikileaks sind auf jeder Seite des Portals zu finden.</em></p>
<p><em>Wikileaks publiziert weiter über die nicht-deutschen Domains. Wenn die deutsche Initiative zur Zensur des Internets erfolgreich ist, ist zu erwarten, dass diese alternativen Domains zensiert werden.</em></p>
<p><em>China &#8211; und nun Deutschland &#8211; sind die einzigen Länder dieser Welt, die versuchen eine ganze Wikileaks Domain zu zensieren.</em></p>
<p><em>Wikileaks untersucht den Vorfall und wir erwarten ein baldiges Update.</em></p>
<p><em>Wer Wikileaks Bemühungen gegen die Unterdrückung von Pressefreiheiten durch deutsche Behörden unterstützen möchte, kann dies über eine Spende an wikileaks tun.<br />
</em></p>
<p>Kommentar: Man kann geteilter Meinung sein, ob es klug, sinnvoll, oder gar verantwortbar ist, so eine Liste ohne Schwärzungen oder ähnliches ins Netz zu stellen. Man kann nicht geteilter Meinung sein, ob die Maßnahme der Totalsperrung der Domain nach bester chinesischer Manier eine angemessene Reaktion auf die Publikation der Liste ist. Das ist ganz kleines Karo in Tateinheit mit sehr kleinem Reflexionsvermögen. Es ist spannend, zu beobachten, wie Deutschland sich zunehmend aus der Reihe demokratischer Staaten entfernt. Ich hatte mich letzte Woche noch mit <a target="_blank" title="Link zu teltarif" href="http://www.teltarif.de/internetsperre-raubkopierer-frankreich/news/33808.html" target="_blank">den Franzosen</a> gefreut über deren Entscheidung, das neue Gesetz über Internetsperren für Raubkopierer doch nicht in Kraft treten zu lassen. Die aktuelle Entscheidung vom 9. April ist nicht Ausfluß mangelnder Übersicht weniger Juristen, die früher auf dem Schulhof immer geärgert wurden und sich nun rächen wollen. Sie ist schlicht eine Dokumentation, dass in diesem Land eine bizarre Form defizienter Intellligenz in der Nähe der verantwortlichen gesellschaftlichen Positionen zu finden ist. Ein Primat des Gehorsams, erkennbar in einer derart zwanghaften Parteiendemokratie, kann naheliegenderweise nur eine sehr seichte mentale Durchdringung der Verwaltung und damit eine hohe Fehlerrate der Bürokratur zur Folge haben. Denn eine hohe Reflexionsfähigkeit ist eher eine Behinderung gehorsamer Strukturen. Ersatzweise könnte man annehmen, so eine Entscheidung läge gar nicht an der leichten Defizienz der Handelnden sondern an deren prädemokratischer Gesinnung. Die Wahrheit könnte &#8211; wie immer &#8211; in der Mitte liegen.</p>
<p>Nachtrag 2: Heute, am 13.04.2009, teilt die denic-CEO Sabine Dolderer mit, dass mitnichten irgendein Zusammenhang zwischen der Unerreichbarkeit der deutschen wikileaks Domain und den dort verlinkten australischen Listen bestehe. Es handele sich um eine &#8220;in transit&#8221; Meldung des Providers. heise.de erfuhr auf Nachfrage beim Provider, dass die Domain aufgrund vertragswidrigen Verhaltens schon Ende Dezember gekündigt wurde und nunmehr zum 30. März diese Kündigung der Domain einfach vollzogen sei. Die Übergabe in den Transit ist daher &#8220;weder eine Folge der Hausdurchsuchung vom 24. März 2009 beim Domaininhaber der Domain, noch eine Anordnung einer deutschen Behörde oder eine willkürliche Zensur durch uns. Vielmehr ist die Nichterreichbarkeit das Versäumnis des Domaininhabers sich rechtzeitig einen neuen Provider zu suchen&#8221; erklärte der Provider gegenüber <a target="_blank" title="Link zu heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/Wikileaks-de-Denic-wehrt-sich-gegen-Sperr-Vorwurf--/meldung/136096" target="_blank">heise</a>.</p>
<p>Dem bisherigen Domaininhaber der deutschen wikileaks website T. Reppe ist dieser Vorgang nicht bekannt.</p>
<p>Die Pfade der Information verdunkeln sich zunehmend, wenn es um Nachrichten, Desinformation, Ideologie und Restauration geht. Es bleibt spannend. Mal sehen, was und ob überhaupt etwas Klarheit in die Angelegenheit kommt. Die Diskussion um das Sperren von potenziell gefährlichen Websites wird dadurch keineswegs übersichtlicher oder gar aufgeklärter. Es nimmt immer die Form von <a target="_blank" title="Link zu heise.de  Internetsperrungen" href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">Glaubenskriegen</a> an, denn Transparenz scheint keine Partei bis jetzt in aller Konsequenz umzusetzen. Ein Glück, dass die gesamte bagage um die selbsternannten Adpten der Medien- und Kreativproduzenten bisher weder Deleuze noch Stengers oder Latour gelesens haben. Sonst würden sie die Diskussionen um die Netzfreiheit und das Credo des Demokratisierens der Kreativität sicher ein wenig fundierter diskutieren. Aber ob ein politischer Berater aus dem Umfeld der Medienwissenschaftler oder Kommunikationsologen solchen Diskussionen zugänglich wäre, bleibt fraglich. Sie knapsen noch an der Postmoderne&#8230;</p>
<p>Nachtrag 3: Die Folge, wo Dr. Bob dem Patienten die Leber heraus nimmt um eine Sehenscheidenentzündung zu kurieren, lest ihr besser hier selber. Es geht anscheinend um quellwasserreine demokratische Umtriebe bei den lustigen Herren aus Vulgarien. Aber lest doch selbst <a target="_blank" title="Link zu wikileaks" href="http://www.wikileaks.eu/wiki/More_detail_on_WikiLeaks.de_suspension" target="_blank">hier</a>.</p>
 
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