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	<title>digitalpublic.de &#187; medien</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Verlage: Erfolg im Web?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 10:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Medien]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem facebook-Film The Social Network verlässt Mark Zuckerbergs Freundin ihn mit den folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>    “You are probably going to be a very successful computer person. But you’re going to go through life thinking that girls don’t like you because you’re a nerd. And I want you to know, from the bottom of my heart, that won’t be true. It’ll be because you’re an asshole.”</p></blockquote>
<p>Jeder der schon mal in einer Firma gearbeitet hat, die etwas größer ist, der hat eine Erfahrung gemacht: Viele Menschen setzen jeden Morgen eine grüne Maske auf und starten in den Tag mit dem Vorhaben, mindestens einen Schritt in Richtung Chefposition zu machen. Manche gründen eigene Firmen mit viel Herzblut und/oder dem festen Willen der intensiven Ausbeutung eigener und anderer Ressourcen, andere erklimmen die Karriereleiter langsam und mit viel Gehorsam und Geduld im Rucksack. Nicht selten erkennen sie nicht, dass eine gehörige Portion Glück nötig ist für den steilen Weg zum Arschloch. Es gibt auch welche, die dieselben Ziele erreichen, ohne so zu werden. Präziser müsste man sagen, sie waren nie so und wurden es auch nicht durch den Ehrgeiz. Das mag mehrere Gründe haben. Die Startbedingungen sind oft sehr unterschiedlich. Der Hass und der Neid auf andere ist bei den Menschen verschieden ausgeprägt. Aber am wichtigsten ist die prognostische Fähigkeit und der Glaube an sich selbst.</p>
<p>Mancher erinnert sich an den Springer-Chef Döpfner, der sich vor Steve Jobs verbeugte, weil er glauben wollte, dass das iPad den Verlagen die schwere Arbeit abnehmen würde, im Web lukrative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Aber das klappte nicht. Einzig facebook ist aktuell in der Lage, Google ein wenig vom Werbekuchen abzuluchsen &#8211; auch in den USA haben einige ihre Hausaufgaben gemacht und verdienen Geld im Web. Mit Blick auf Spiegel Online und bild.de erkennen die Verlage hier, dass es wie immer um Reichweite gehen muss. Den Rest will man mit Apps bei Apple verdienen. Nur verdient einzig Apple in der Apple-Welt. Die Verlage könnten also merken, dass es nicht so schlau ist, jede einzelne Website als App zu verkaufen; es sei denn man hätte einen großen Brand, gutes Design, preisgekrönte User Interfaces und findige Marketingleute. Es dämmert die Idee, dass die &#8220;doofen Open Source Freaks&#8221; mit dem Begriff &#8220;closed world&#8221; irgendwie den Nerv getroffen hatten. Konsequenzen hat diese Vorstufe einer Erkenntnis nicht&#8230;</p>
<p>Denn wer sich in Deutschland bei Verlagen umsieht, der bekommt die Kehrseite der Arschloch-Karrriereleiter zu spüren. Die Entscheider entscheiden nur, was die Altvorderen in der Geschäftsleitung und im Aufsichtsrat gut finden würden (Zeitungsseiten hinter Glas). Auf diese Weise kommen Zeitungen mehr oder weniger 1:1 ins Web und der Rest ist MeToo. Man setzt mal eine Community auf mit einem teuren Tool, lädt dort ein paar Werkstudenten ab und stellt nach 5 Monaten fest, dass die Reichweite nicht für die Anzeigenleitung reicht. Also wird alles wieder abgewickelt. Erinnert sich noch jemand an nachrichten.de? Nein.</p>
<p>Das Heil wird auch nicht eintreten, wenn man den selbst ernannten Experten glauben schenkt, denen auch nichts Besseres einfällt als bisher unbekannte Ideen aus den Staaten zu platzieren in der Hoffnung, dass sie nicht in den nächsten 6 Monaten bei carta oder netzwertig aufpoppen und die fehlende Kreativität offenbaren.</p>
<p>Aber die Einfallslosigkeit ist das Symptom des Erfolges in deutschen Firmen. Wer selber denkt, wird still und leise oder öffentlich demontiert. Nach einigen Jahren der Firmenzugehörigkeit hat sich jeder und jede das vorschnelle Brainstorming abgewöhnt. Man schweigt und lässt andere, neue Kollegen &#8220;sich blamieren&#8221;. Genauso wird man einen konservativen Markt jahrzehntelang beherrschen: durch Ausbremsen. Aber das Web ist kein konservativer Markt. Der Leser bedenke, wie lange es dauerte, bis Google den Riesen Yahoo zu einem iMännchen degradierte. </p>
<p>Crosspost von <a target="_blank" href="http://www.netzpiloten.de/2011/01/17/hin-und-her-gebufft/">netzpiloten.de</a></p>
 
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		<title>Was Firmen bei Blogs richtig machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
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		<description><![CDATA[Strategisches Bloggen ist doch Quatsch, oder? Lesen Sie mehr dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1511" href="http://www.digitalpublic.de/was-firmen-bei-blogs-richtig-machen-konnen/pyramide"><img class="alignleft size-full wp-image-1511" title="pyramide" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/pyramide.jpg" alt="pyramide" width="300" height="300" /></a>Chris Brogan hat Ende Juni <a title="Link zu Strategic Blogging" href="http://www.chrisbrogan.com/strategic-blogging-and-some-tactics-to-nail-it/" target="_blank">dargelegt</a>, wie Firmen Blogs strategisch einsetzen sollten. Anlaß genug, die Aspekte etwas näher zu beleuchten. Denn anders als viele Medienleute es gerne hätten, beginnen mittlerweile auch die über-40jährigen Kunden nach dem Bekanntenkreis Blogs und Soziale Netzwerke zur Produktinformation zu nutzen. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer hier nicht auf Transparenz setzt, kann sehr schnell sehr viel Porzellan zerschlagen.</p>
<p>Zunächst geht es um die möglichen Startpunkte und ersten Begründungen, warum ein Blog hilfreich sein kann:</p>
<ul>
<li>
<h3>Kundenbindung und Loyalität</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Brogan, einen Kunden der Woche auszuwählen. Naja, wir kennen ja alle hübschen Fotos bei amerikanischen Ketten, auf denen ein reichlich verkrampfter oder mißmutiger Mitarbeiter Motivation für Kollegen oder gar Kunden(?) ausstrahlen soll. Ob deutsche Kunden ihre Fotos auf den Websites von Firmen sehen wollen, würde ich heftig bezweifeln. Aber der tiefere Sinn von Kundenbindung liegt ja nicht in einer Kundenhitparade sondern in der Kundenzufriedenheit. Insofern kann ein Blog direkt und ohne den Facebook-Umweg ein Werkzeug sein, bei dem Kunden Probleme oder tolle Erlebnisse mit Leistungen einer Firma niederlegen. Beim Durchforsten der Probleme kann man sicher diverse praktikable Ideen finden, und in die Produktentwicklung weiterreichen. Die gute Beispiele, wie Waren den Menschen helfen oder Spaß machen, können wiederum andere Nutzer anregen oder das Marketing befeuern. Achja, wer eine Firma erfolgreich auf einen Herstellungsfehler hingewiesen hat, der tatsächlich zu einer Optimierung beigetragen hat, kann ja gerne in die Hall of Fame der Website aufgenommen werden, mit einem Foto bei dem er oder sie die Prämie in die Kamera hält. Ein Lächeln wird dabei übrigens echt aussehen. Das hat Vorteile, denn Authentizität ist die härteste Währung, die keiner Inflation unterliegt und international gültig ist. Fotos stören selten und erfüllen visuelle Erwartungen. Bitte nicht wahllos einfach in die Stock-DVD schauen und das erste Beste nehmen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Produkt/Service Informationen</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Chris Brogan, einige leicht verständliche Anleitungen zu schreiben. Es wäre schön, wenn die Damen und Herren Texter auch mal in Rechnung stellen würden, dass man binnendifferenziert schreibt. Was das ist? Erklären Sie ihrem Texter, dass er einfach <strong>einen</strong> Text für drei Lesergruppen schreibt, mit ansteigender Expertise, vom Unwissenden zum täglichen Nutzer. Man muss nicht immer das Pyramidenprinzip abarbeiten, wie die meisten das im PR-Heimstudium oder der Journalistenschule gelernt haben. Es geht auch leserorientiert und nicht bloß inhaltsorientiert. Geben Sie den Lesern die Chance, Ihre Inhalte weiterzuverbreiten über Links zu Twitter oder andere Social Web Tools wie Social Bookmarking etc. pp. So ein bißchen Vernetzung schadet selten, Vernetzung durch potentielle oder zufriedene Kunden noch weniger&#8230;</p>
<ul>
<li>
<h3>Adressen generieren</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte, dass Sie Blogeinträge schreiben, die die Leute dazu veranlassen, sich zu registrieren mit Klarnamen und Adresse. Das ist sicher ein edles Vorhaben aus Sicht der Vertriebsmannschaft, geht aber im Kern an der Idee Social Media vorbei. Wie wäre es, sich etwas zu überlegen, das die Menschen animiert mitzumachen und sich selbst einzubringen. Dann kommen die Adressen auch irgendwann, aber noch wichtiger ist, dass die Menschen hinter den Adressen Spaß, Hilfe, Ernst genommen werden oder ähnliches erleben. Manchmal ist es bedeutend wertvoller, den Kunden ihre Privatsphäre zu lassen. Dort kann man auch ungestört konsumieren, ohne anderen die Adresse mitzuteilen. Außer sie machen auf der Website einen Online-Shop. Aber das ist was anderes. Dann müssen sie Communitybuilding betreiben, was eine etwas andere Baustelle ist.</p>
<ul>
<li>
<h3>Organic Keyword Marketing Assistance (SEO/SEM)</h3>
</li>
</ul>
<p>Das übersetze ich jetzt mal nicht. Es ist einfacher als es sich liest, wenn man a. gute Inhalte hat, die hilfreich und interessant sind und b. einen Texter hat, der zu spezifischen Themen strukturierte Texte verfasst. Welche Themen das sind, bestimmt die Produktpalette. Welche Struktur der Text haben soll, wird bestimmt durch die Schlüsselbegriffe, mit denen man bei Google und Konsorten gefunden werden soll.</p>
<ul>
<li>
<h3>Entertainment</h3>
</li>
</ul>
<p>Unterhaltung soll die positive Einstellung der Website-Besucher unterstützen und fördern. Spaß kann aber auch einfach Spaß machen. Selbstzweck ist nicht verboten. Viel schöner finde ich es, die Blogbesucher anzuregen den besten Film oder besten Podcast zu einem Thema einzureichen und dann alle Nutzer abstimmen zu lassen, wer gewonnen hat. Überhaupt stelle ich fest, dass mir die Tips vom kleinen Bruder des Übervaters des Online-Marketing (der große Bruder ist Seth Godin) viel zu passiv und langweilig sind. Mann kann auf diese Weise das Blog sehr gut mit Facebook oder Youtube-Profilen vernetzen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Aufmerksamkeit</h3>
</li>
</ul>
<p>Aufmerksamkeit kann nicht schaden. Ob man unbedingt soviel Aufmerksamkeit wie Frau Spears oder Madonna Ciccione haben muss, wage ich zu bezweifeln. Auch Brogan hängt das Thema etwas tiefer und fordert uns auf, regelmäßig verschiedene Aspekte und Themenbereiche abzudecken, um viele Leser zu binden. Also, morgen schreibe ich dann besser eine Fimkritik zu Transformers 2 oder Ice Age 3, damit hier auch mal mehr lesen&#8230;?</p>
<ul>
<li>
<h3>Meinungsführerschaft</h3>
</li>
</ul>
<p>Meinungsführerschaft. Dazu braucht man eigene Gedanken. Dies ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um ein Corporate Blog erfolgreich einzusetzen. Sie brauchen eine oder mehrere Personen, die wirklich etwas zu sagen haben. Das Niederschreiben kann ja eine Agentur oder ein Freier Autor übernehmen (in aller Unbescheidenheit und an die Adresse eventuell prekärer, aber talentierter Blogger die hier mitlesen, kann ich sagen, dass man damit gutes Geld verdienen kann), aber das Denken sollte hauptsächlich in der Firma verbleiben. Denn Inhalte, die außerhalb einer Imagestrategie oder eines Firmenprofils schlicht die Aufmerksamkeit ziehen sollen, sind genauso schädlich wie langweilige Artikel. Beachten Sie besonders die Kommentare und den Dialog über die Kommentarfunktion.</p>
<ul>
<li>
<h3>Bekanntmachungen</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte so ein Blog als besseres Mittel zum Verteilen von Pressemitteilungen eingesetzt wissen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass sicher sehr schlau ist, dies zu unterlassen. Es sei denn, man hat eine derart gute PR- und Marketingarbeit, dass man schon dialogisch arbeitet, was ich für 96% der deutschen Firmen verneinen würde. Es ist nicht nur der Ton, der ganz anders ist. Es ist nicht nur das Ziel das zumeist ganz anders ist. Es ist das wahllose Verbreiten von Inhalten in alle Richtungen ohne Ansehen der Lesererwartungen, das mich hier stört. Man kann den Inhalt der PI auch in einem Blog verbreiten, nicht aber die PI selbst. Das ist Quatsch.</p>
 
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		<title>Union will Datenpiraten kielholen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 12:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt geht es los. Die Medienspezialisten der CDU werfen alles gegen den Feind, was aus Buchstaben zusammengesetzt ist. Sogar ganze Stammtische fliegen schon gegen das lausige Internetpack...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau von der Leyen hat Glück. Eben hat sie noch die Kinderpornographie nachhaltig und national eliminiert, da kommen schon die großen Brüder aus der Böschung und schießen mit ihrer Wasserpistole auf Käpt&#8217;n Blackbeard. Aber die nehmen gleich die Turbopumpgun und legen statt eines bloßen Stoppschildes einfach den gesamten Internetzugang für die wirren Datenpiraten lahm.</p>
<p>Das ist nur konsequent und zeigt, dass sie aus den Fehlern der europäischen Nachbarn wirklich nicht lernen. Die Franzosen haben ein ähnliches Ansinnen gestoppt, die Engländer halten es mittlerweile für ein Einschränken des Grundrechts auf Kommunikationsfreiheit und Drosseln den Zugang einfach. Ich finde es toll, dass die Union ganz ohne richterlichen Beschluß solche Maßnahmen ergreifen will. Weiß sie doch genau, dass das Bundesverfassungsgericht solch ein Stammtischansinnen in der Mittagspause kassiert. Aber man bekommt alle Stimmen der Bertelsmann- und Springer-Mitarbeiter. Dafür werden sich wahrscheinlich die Canasta-Seilschaften verbürgt haben.</p>
<p>Warum das Ganze?</p>
<p>Fast 50.000 oder eher 15.000 Arbeiter und Angestellte leben hierzulande vom Verkauf von Musik-CDs. Das ist jetzt nichts angesichts von Karstadt oder Opel werden sie denken. Aber Frau Schickedanz hat eben nicht so gute Kontakte wie Liz und Friede. <em>Außerdem und überhaupt ist das Netz kein rechtsfreier Raum</em>. Genau genommen ist es ja noch nicht einmal ein Raum. Aber solche Spitzfindigkeiten werden nur 0,06% der CDU-Wähler verstehen können.</p>
<p>Deshalb sollte man jetzt auch jeden Nutzer, der einen torrent-client auf seinem Rechner hat mit deep packte inspection überwachen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen international gesuchten Terroristen handelt, ist größer als bei Lastwagenfahrern mit Sekundenschlaf. Obwohl Letztere mehr Leute umbringen. Aber der LKW-Fahrer nutzt von der Fahrerkabine aus keine Downloads der neuesten Britney Spears CD, also ist er harmlos.</p>
<p>Ich finde es gut, dass die CDU/CSU jetzt endlich die Themen anpackt, die die ganze Nation aus der Krise befördern. Jetzt fehlt noch ein klares Bekenntnis für die Standardisierung der Farbe von Feierabendbrötchen und ich werde mich für die CDU in die UNO wählen lassen &#8211; oder sogar in den bayrischen Landtag.</p>
<p>Update:</p>
<p>Die Union hat mittlerweile den Schwanz eingezogen und auf die etwas reißerische Forderung nach Interntesperren für Urheberrechtsverletzer im Parteiprogramm verzichtet &#8211; siehe <a target="_blank" title="Link zu heise" href="http://www.heise.de/newsticker/Internetsperren-gegen-Urheberrechtsverletzer-auch-fuer-Deutschland-Update--/meldung/141084" target="_blank">hier</a> bei heise.de.</p>
 
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		<title>HartzIV für die Presse</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieso bekommen gerade alle Branchen Staatshilfen? Weil die Banken dem Staat das Geld zurückleihen müssen, dass sie von ihm geschenkt bekamen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst musste die Bundesregierung einfach mal einen doppelten Jahresbundeshaushalt für die notleidenden (öffentlichen) Banken auf die Seite legen, das werden über 480 Milliarden Euro. Sterbende Fische wie weiland die Kohleindustrie und nun die Automobilbranche bekommen auch ein paar Milliarden, wenn sie in strukturschwachen Regionen wie Bochum oder Zuffenhausen liegen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1115" href="http://www.digitalpublic.de/twitter-evolution-wefollow-who-is-who-twurli-newspaper-twittering-twur/lat"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" title="lat" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/lat.jpg" alt="lat" width="220" height="227" /></a>Die vierte Macht im Staate, so nennt sich die unabhängige und überparteiliche Medienwelt, vornehmlich die Presse, hat nun einen kleinen Peanuts-Coup gelandet. Offenbar hat jemand im bettelarmen Bundesland NRW Eintritt in den Rüttgers Club erhalten. Neuntklässler erhalten ein einjähriges öffentlich gefördertes Abo. Warum die Neunte Klasse? Weil sie als Hochburg des politischen Interesses gilt? Weil es die Pubertät in voller Blüte trifft? Weil, ja weil in dieser Klasse noch ein ganzer Jahrgang getroffen wird. Danach verschwinden ja die meisten in Berufsförderungsmaßnahmen und schulischen Ausbildungen auf Nimmerwiedersehen im vierten Arbeitsmarkt ehemaliger drogenkranker Sozialarbeiter&#8230;</p>
<p>Die <a target="_blank" title="Link zur FTD" href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Absatzprobleme-Gratiszeitungen-f%FCr-Sch%FCler-geplant/530539.htm" target="_blank">FTD</a> erklärt ihren Lesern den Sinn dieser Medienbeihilfe:&#8221; Die deutschen Zeitungsverlage verlieren seit Jahren Leser. Vor allem Jugendliche greifen immer seltener zur Zeitung und bevorzugen bei der Nachrichtensuche zunehmend das Internet. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) liest inzwischen weniger als die Hälfte der 14- bis 19-Jährigen eine Tageszeitung. Bei der Gesamtbevölkerung sind es noch über 70 Prozent.&#8221;</p>
<p>Thomas Knüwer <a target="_blank" title="Link zu Indiskretion Ehrensache" href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2154" target="_blank">rechnet</a> in seinem Blog, das es wohl teuerer werden wird als die nahezu kostenfreien Flugzeugexemplare. Er geht von Kosten in ein- bis zweistelliger Millionenhöhe aus. Ich denke, es wäre nur fair, wenn der Staat den Verlagen zu den extrem günstigen Flugzeugexemplaren je Stück 2000 EUR Beihilfe zahlen würde, das entspräche ungefähr den Zahlungen, die die Banken erhalten. Es muss doch zu schaffen sein, in einer halben Dekade mindestens eine Billion Euro Schulden anzuhäufen. Dann kann man die nächsten zwei Jahrzehnte auf den dummen sozialschmarotzenden Arbeitslosen rumhacken und und jährlich die Mehrwertsteuer gekoppelt an die Bundestagsabgeordnetendiäten erhöhen.</p>
<p>Überhaupt wäre es nur konsequent, wenn staatliche Regeln erlassen würden, die den armen durch zweistellige Renditen gebeutelten Medienunternehmen erlaubten, einfach 80% der Gehälter als Ansparrücklage für Investitionen in Druckmaschinen und Aufsichtsratsausflüge nach Brasilien zurückzulegen.</p>
 
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		<title>Verlagserfolge im Social Web &#8211; Vortrag von Leander Wattig</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
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