<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>digitalpublic.de &#187; GoToMarket</title>
	<atom:link href="http://www.digitalpublic.de/tags/gotomarket/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.digitalpublic.de</link>
	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Apr 2011 17:16:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
		<item>
		<title>Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer!</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/pressekonferenz-20-scholz-vodafone</link>
		<comments>http://www.digitalpublic.de/pressekonferenz-20-scholz-vodafone#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Die Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[GoToMarket]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[online-reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=1576</guid>
		<description><![CDATA[Wie man den Kern des Pudels vor lauter Shampoo verliert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Kinder und Kinderinnen,</em></p>
<p><em>wir haben uns heute hier versammelt, um Ihnen mal so ein bißchen die allerneuesten Informationen nahe zu bringen.</em></p>
<p>So oder ähnlich beginnen die meisten Pressekonferenzen, denen ich beiwohnen durfte. Ich gestehe, dass es zumeist während unzähliger Messen war. Was mich immer tief beeindruckt hatte, war die Chuzpe, die viele Verantwortliche walten lassen, wenn es um das Verteilen von Inhalten ans Pressevolk geht. (<em>Wer mit der Maus drüberfährt über das Video unten, wird die Pausetaste finden!</em>)</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a target="_blank" title="Photos from http://twitpic.com/9pb6r" href="http://twitpic.com/9pb6r"><img src="http://twitpic.com/show/thumb/9pb6r.png" alt="Dies ist keine SPD-Werbung!" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dies ist keine SPD-Werbung!</p></div>
<p>Jetzt möchte die versammlte Welt der Kommunikationsagenturen nicht hintenanstehen und hat der Welt im Web zugehört. Wundersame Dinge gehen dort um: Social Media, Web 2.0 und sogar User Generated Content. Manche versteigen sich sogar zu der abenteuerlichen Idee, Geld zu sparen, indem die Presseseite der Firma nun nicht mehr im klassischen CMS läuft sondern per Blog mit Trackbacks und innovativen Dingen wie RSS-Feeds oder gar Videos online aufwartet. Sie schaffen es sogar, diese kostenlosen Tools mit einem gehörigen (Augen)Aufschlag an ihre Kunden zu verhökern. Diese wiederum sehen echte Chancen, in den neuen Schläuchen ihre alten Weine aufs Trefflichste an die versammelte Schar der Claqeure zu verteilen.</p>
<p>Ganz weit vorne sind mal wieder die Telcos, die gerade den Schock der Lizenzversteigerungen und die Preisobergrenzen der EU verdaut haben, und nun weiter gegen das staatliche <span style="text-decoration: line-through;">Monopol, Kartell,</span> Unternehmen Telekom wettern <span style="text-decoration: line-through;">müssen, dürfen, wollen,</span> können.</p>
<p>Gestern also war Premiere und Scholzens seine Freunde haben keine Kosten und Mühen gescheut, und sogar den dicklichen Türsteher zu einer Werbkampagne mit astronomischen Zahlungen im vierstelligen Bereich zur Mitarbeit gewzungen. Außerdem machte man eine PK, die LIVE und in ECHTZEIT ins Netz gestreamt wurde. Wenigstens klappte der Stream. Hier eine Aufzeichnung davon:</p>
<p><code><object id="showIt" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="610" height="343" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="FlashVars" value="plugin_version=9.0.124&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://pic.tv1.de/media/azmedia/vodafonePK_od.html&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="Movie" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="Src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="WMode" value="Window" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="AllowFullScreen" value="true" /><param name="name" value="showIt" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="showIt" type="application/x-shockwave-flash" width="610" height="343" src="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" quality="high" name="showIt" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="window" swliveconnect="true" movie="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml"></embed></object></code></p>
<p>Soso. Wird der geneigte Zuschauer also denken. Der VV der bekannten Telekommarke meckert über die besondere Stellung des staatlichen Vorbewerbers, außerdem werden eigene Marken zusammengeführt. Und es passiert hoffentlich irgendwas. Und die Box macht jetzt endlich das, was man vor Jahren versprach. Die vereinigten Webexperten waren baß erstaunt. DSL und HSDPA in einer Box.  Und nun erklärt der VV etwas über Re-Branding und der operativen Umsetzung vor der versammelten Presse (!).</p>
<p>Hätte es einen guten Berater gegeben, hätte der VV von dem Berater gehört, dass man diese ganzen Schlagwörter aus der Nichtsnutzenwelt wie <em>Client-First</em> und <em>Empowerment </em>in eine Handlung umsetzt, die Produkt heißt. Entwicklung und Strategie aus Kundenperspektive. Er hätte auch gehört, dass man der Presse nicht erzählt, wie man denkt, sondern dass man den Kundennutzen aus der Lebenswelt des Kunden heraus darstellt und nicht die Produkte aus der strategischen Idee der Firma an die Schlagwörter pappt, die man aus irgendwelchen drittklassigen Ratgeber-Büchern über strategisches Marketing geklaut hat, ohne die zugrundeliegende Idee nachzuvollziehen.</p>
<p>Dann beginnt etwas ganz Neues. Agenda Setting mit einem neuen Wort: Generation Ups. Jetzt hätte ich es fast geschrieben. Diese Generation Ups ist also der Marktanteil dieses Anbieters. So wird ein wenig Mengenlehre gemacht. 40 % Marktanteil=Generation Ups=aktive Menschen.<br />
Die Schlichtheit dieser spannenden Rechnung überrascht etwas. So will man Pressemenschen und die Online Community anprechen? Unterstellt man denen zurecht derart defiziente mentale Kapazitäten oder ist alles ganz anders? Denn in streng humanistischer Attitüde wird sogar die Musiktheorie herbeizitiert und mit kontrapunktischem Verweis auf Galilei, der &#8211; aus verarmten Verhältnissen stammender Studienabbrecher &#8211; zur 400 Jahre alten Blaupause für die Generation Ups herbeiasssoziiert wird. Diese klare rhetorische Linie kam wohl aufgrund der sehr guten Qualität der Werbetexter bei Scholzens seine Freunde zustande, sozusagen ein <em>strike</em> der halbgebildeten Intelligenzija.</p>
<p>Man könnte jetzt noch mehr schreiben über die Inhalte all dieser Reden. Eines läßt sich zusammenfassen. Wenn Firmen anfangen, normale Inhalte in lebensweltlichen Zusammenhängen von Mensch zu Mensch zu kommunizieren, dann werden ihre Gegenüber auch anfangen, sie ernst zu nehmen. Web 2.0 und Online Pressekonferenzen sind ganz gute Anfänge darin, die eigenen Technologien, die man den Kunden an den Hals wünscht, auch selber mal einzusetzen. Das ist soweit eher konsequent als positiv. Noch konsequenter und positiver wäre es, wenn die Damen und Herren Marketingspezialisten aus Mannheim und anderswo, die bei Scholz und Konsorten herumsitzen, versuchen würden, sich selbst und ihre Kunden darüber aufzuklären, was das Besondere an Social Media und Web 2.0 ist: n:n Kommunikation, also der Austausch von Positionen, die man durch eigene gedankliche Tätigkeit erreicht hat, und die in diskursiver Weise an Präszision gewinnen. Weiterhin die vorverdauten Worthülsen von blutleeren wissenschaftlichen Assistenten aus dem Fachbereich Marketing als Verpackungsmaterial für eigene halbgare strategische und operative Bewältigungen der vorhandenen Technologieinfrastrutktur zu vernutzen, kann eben nicht mehr erreichen als 40% Marktanteil. Wer mehr will muss schon mit dem Königsgeschlecht ins Bett gehen oder von ihm abstammen. Insofern ist der Satz auf dem Plakat schon sehr nahe an der wahren Strategie: Wenn Du nicht selbst im Wind der Konkurrenz stehen willst, dann musst du schon in Versailles übernachten&#8230;</p>
<p>Es wäre klug, neue Strategiewege einzuschlagen, die strategische Planung und Kommandostruktur an den Stellen ablösen, wo es sinnvoll und evolutiv betrachtet angezeigt ist: Produktentwicklung, GoToMarket und Marketing.</p>
<p>Update. Nach klassisch quantitativer Lehre, erlauben Clippings die Erfolgsmessung. So gesehen, hat es nix gebracht, das Social Web-Gedingse: siehe <a target="_blank" title="Link zu nebelhorn" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a target="_blank" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update"><img class="alignnone" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/nebelhorn/WR6hicTCvhzcelauO4zhfXAddyc9XM4pqLUyWTmuxKTgJy4cszE0I1OKh8Ud/Bild_13.png.scaled.500.jpg" alt="" width="500" height="202" /></a></p>
 
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/was-firmen-bei-blogs-richtig-machen-konnen" title="Was Firmen bei Blogs richtig machen können (03/07/2009)">Was Firmen bei Blogs richtig machen können</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/social-media-marketing-ich-wurde-geld-bezahlen-nur-damit-ich-keine-werbung-kriege" title="Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221; (04/04/2009)">Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221;</a> (5)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/kommunikation-20-social-newsroom-gut-zukunft-pr" title="Kommunikation 2.1: Social Newsroom &#8211; und gut is? (25/03/2009)">Kommunikation 2.1: Social Newsroom &#8211; und gut is?</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/klaus-eck-lernt-social-media" title="Klaus Eck lernt Social Media (30/06/2009)">Klaus Eck lernt Social Media</a> (5)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/failblatt-irgendwas-mit-inhalt-medien-presse-publikation-content-gehalt" title="In was für einer digitalen Gegenwart leben wir? Irgendwas mit Inhalt (16/04/2009)">In was für einer digitalen Gegenwart leben wir? Irgendwas mit Inhalt</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalpublic.de/pressekonferenz-20-scholz-vodafone/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media Newsroom in klarem Deutsch</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch</link>
		<comments>http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Die Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[GoToMarket]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[social software]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[viral]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=1492</guid>
		<description><![CDATA[Was bedeutet Social Media in Bezug auf Pressearbeit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media Newsroom &#8211; was ist das und wie geht das?</h2>
<p>Auf vielfache Anfrage hier ein paar Erklärungen zu einer Presseseite im Zeitalter von Social Media &#8211; Social Media Newsroom.<br />
Vor einiger Zeit machte die Wasserfirma Volvic auf sich aufmerksam, weil sie die <a target="_blank" title="Link zu Volvic Wasserbotschafter" href="http://newsroom.wasserbotschafter.de/" target="_blank">Presseseite für ihr Wasser</a> anders gestaltete als andere Firmen.</p>
<p>Was war passiert? Ein Amerikaner namens <a target="_blank" title="Follow Todd Defren" href="http://www.twitter.com/tdefren" target="_blank">Todd Defren</a> von <a target="_blank" title="Link zu Shift" href="http://www.shiftcomm.com/" target="_blank">Shift Communications</a> hatte 2006 eine Idee für eine Presseseite im Web. Er veröffentlichte sein Wissen, damit alle es nutzen konnten. Diese Besonderheit ist in vielen Ländern der Erde noch nicht real angekommen. Wissen vergrößert sich durch Teilen. Genau dieses (Mit)Teilen von nützlichen Inhalten und Gedanken ist der Kern des Begriffs Social Media.</p>
<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1494" href="http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch/news"><img class="alignright size-full wp-image-1494" title="news" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/news.jpg" alt="news" width="225" height="300" /></a>Er erfand also quasi das Template (Vorlage) für Social Media Pressemitteilungen (<a title="Link zu Defrens SMN Template (2,8 MB)" href="http://www.shiftcomm.com/downloads/smnewsroom_template.pdf" target="_blank">hier</a> als PDF). Das Besondere war vor allem, dass Defren bei der Veröffentlichung seines Templates sofort mitteilte, wer seiner Konkurrenten in ähnlicher Weise vorhatte zu arbeiten und wünschte sich und ihnen Glück im Wettstreit der Ideen. Denn dies ist eine weitere Idee von Social Media: Es gibt immer mehrere Wege nach Rom. Diversifikation statt Marktbeherrschung. In der Evolution ist dies ein Kriterium für den Überlebenskampf der Arten. Defren verlinkte auch die zur Idee zugehörige <a target="_blank" title="Link zu delicous" href="http://del.icio.us/shift.communications" target="_blank">Bookmarksammlung</a>, damit alle profitieren können von den Quellen, die er und seine Firma nutzten und weiterhin nutzen.</p>
<p>Da im Moment viele Ratschläge im klassischen Einsatzformat von Publikumsmagazinen auftauchen, hier nun ein paar Gedanken, die nicht in einen Satz passen, aber möglicherweise helfen, eigene Lösungen zu finden.</p>
<p>Wer das Template betrachtet, findet eine Vorlage für eine Website, die in inhaltliche Blöcke aufgeteilt ist. Diese Art der Zuordnung funktionaler Bereiche in einer Website nennt man Wireframes.</p>
<p>Erkennbar ist eine grobe Einteilung in drei vertikale Bereiche, die man auch in vielen Blogs wiederfindet. Die linke Spalte umfasst den Zugang zu Managerinformationen, zu einer Multimediagallerie (die kann man auch ganz komfortabel bei Youtube (Film) oder flickr (Fotos) einrichten kann) sowie zu eigenen Profilen bei Social Bookmarkdiensten. (Das ist das Mitteilen der eigenen Web-Lesezeichen für Freunde und die Öffentlichkeit). Die Gallerie ist eine Funktion einer Website, die wie ein Bilder-, Ton- oder Filmarchiv aufgebaut ist.</p>
<p>Die mittlere Spalte enthält den Kern also die Texte, Artikel oder Pressemitteilungen &#8211; oder falls man auf Gallerie klickt eben die Bilder bzw. Filme. Defren hat ganz oben die Archivfunktion für bereits erschienen Clippings integriert. Clippings sind die Inhalte, die ein Medium zu einem Thema/Produkt/Firma veröffentlicht hat. Ein Heidenspaß, solche Inhalte wiederum in der eigenen Website zu veröffentlichen. Das Clearing, also die juristische Klärung ob und in welcher Art diese bereits vom Verlag in die Welt gebrachten Inhalte nochmals auf der Presseseite der Firma publiziert werden dürfen, ist keine Lappalie. Darunter findet man die Texte, die das Unternehmen schlußendlich in die Welt bringen möchte sowie einen Terminkalender zu Messen und Veranstaltungen.</p>
<p>Die rechte Spalte beinhaltet die Ansprechpartner inklusive aller Kanäle, sie zu erreichen wie Telefon, Fax, E-Mail, Twitter und anderes. Zusätzlich eine Wolke mit Schlüsselbegriffen, die allerlei Schlagwörter zu den behandelten Themen der Seite enthält sowie die obligatorischen RSS-Feeds. Feeds sind kleine Signale, die eine Website an einen Browser oder eine RSS-Leseprogramm aussendet um mitzuteilen, dass etwas Neues publiziert wurde. Kurz: Es ist eine Beanchrichtigung über neue Inhalte. Oft umfassen diese Feeds den ganzen Text eines Artikels inklusive der Bilder, die man sich in seine eigene Seite einbauen kann oder je nach Wunsch mit blauem, gelb-kariertem oder schlicht weißem Hintergrund ansehen kann. Am Ende verlinkt man dann Blogs und Webpräsenzen von Geschäftspartnern oder einfach das, was man im Web selber gerne liest (Blogroll).</p>
<h2>Was ist der Sinn von Social Media (Newsrooms)?</h2>
<p>Zunächst ist es essentiell, zu verstehen, was eigentlich Social Media bedeutet. Dies wird hier ganz schnell und einfach erklärt:</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MpIOClX1jPE" /></object></p>
<p>Wir haben erfahren, dass Konsumenten mehr und mehr auch die Rolle von Produzenten einnehmen. In Bezug auf Medien bedeutet dies, dass nicht nur Zeitungen sondern auch private Blogger Meinungen und Bewertungen zu Produkten und Firmen verbreiten. Die Kommentare erweitern diese Artikel zu einem Dialog mit den Lesern. twitter ist eine Echtzeit-Ebene dieser Kommentare. Aber nicht nur Kommentare zu Blogartikeln und Pressetexten werden getwittert. Auch Fragen und Bewertungen zu den aktuellen guten oder schlechten Erfahrungen mit Firmen und Produkten finden ihren Weg durch das Word Wide Web.</p>
<p>Um aktiv Inhalte in Form von Texten, Artikeln, Filmen, Audio oder Fotos so zu verbreiten, wie man wahrgenommen werden möchte, empfehlen Agenturen eben besagten Social Media Newsroom.</p>
<p>Um den erfolgreich zu machen, hat gestern ein Online-PR Experte namens Klaus Eck folgende Tips verbreitet:</p>
<blockquote><p>Ein gutgemachter Social Media Newsroom ist essentiell für  die Online-PR: Er &#8230;</p>
<ol>
<li>eröffnet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Unternehmensinhalten</li>
<li><span>lebt von aktuellen und vielfältigen Inhalten, die möglichst täglich erneuert werden</span></li>
<li><span>ist komplett per RSS abonnierbar und individualisierbar</span></li>
<li><span>basiert auf Pull-Elementen und nicht auf Push </span></li>
<li>spricht Journalisten wie andere Influencer gleichermaßen an</li>
<li><span>verweist nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf fremde Quellen</span> (Verlinkung)</li>
<li>[...]</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Das Problem daran ist, diese Tipps helfen weder anderen Agenturen noch einem Unternehmen, das überlegt, so eine Überarbeitung seiner Presse-Website vorzunehmen.</p>
<p>Denn zunächst geht es hier um Schnelligkeit des Zugangs oder das Aktualisieren von Inhalten. Egal, welches Layout man wählt und welche technische Grundlage zum Publizieren im Web dient, die Frage ist, wen spreche ich im Web auf welche Weise an. Das ist ein Klassiker der PR, die Rezeption eines Inhalts in den Fokus zu nehmen. Social Media bedeutet ja, das ich potenziell alle im Web anspreche und allen ermöglichen will, mit meinen Informationen etwas eigenes anzufangen. Das erfordert zunächst eine strategische Vision hinsichtlich der Relation von Produkt zu Vertiebskanal. Es erfordert aber noch viel mehr eine Öffnung der Firmen in Bezug auf die Kundenbedürfnisse. Aus dem Marketing kennen wir die Pull-Strategie. Social Media übernimmt passiv die Aufgabe des Screenings um die Kundenwünsche wahrzunehmen. Das funktioniert aber viel präziser, wenn ich Kunden dort abhole wo sie sind. Das ist im Zweifel nicht auf der Presseseite der Firma sondern in Sozialen Netzwerken, wo man eigene Profile für Produkte und Firmen eröffnen kann &#8211; dort können dann auch die Inhalte publiziert bzw. per RSS-Feed angezeigt werden. Jede Kundengruppe bevorzugt eigene Netzwerke und Gruppen. Es ist also klug, sich rechtzeitig Gedanken über sein Gegenüber zu machen.</p>
<p>Der Hinweis auf RSS-Abonnements betrifft ja hier nur die Besucher der Pressewebsite. Es geht also eher um Journalisten. Diese mangelnde Differenzierung zwischen Social Media Newsroom (Inhalte für Jedermann als Quelle von Informationen) und neuartiger Newsroom mit den zusätzlichen Funktionen eines Blogs zieht sich seit Jahren durch die Diskussion. Es hat wenig Sinn, Journalisten die chronisch mit Inhalten aller Art <a target="_blank" title="Link zu XI Kom" href="http://blog.aixpressive.de/index.php/2009/07/02/journalisten-argern-sich-uber-irrelevante-pressemitteilungen/" target="_blank">bombardiert</a> werden auch noch mit RSS-Feeds zu traktieren.</p>
<p>Zur Push und Pull-Problematik und den weiteren Kritiken verweise ich auf den <a title="Link zur Kritik an Klaus Eck" href="http://www.digitalpublic.de/klaus-eck-lernt-social-media" target="_blank">vorherigen Blogpost</a> und die Kommentare dazu.</p>
<p>Eine wichtige Ergänzung noch zum Verlinken. Aus der Geschichte des Web kommt der Begriff des Hyperlinks, also der Verbindung zwischen Artikeln. Dies ist neben Datenbanken und der elektronischen Darstellung von Texten der bisher einzige Unterschied des Web zu den Tausende Jahre alten Bibliotheken. Man kann Links eigentlich gar nicht überschätzen. Das wichtige erklärt Journalismusprofessor Jay Rosen hier:</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw" /></object></p>
<h2>Was also ist dran an den Modewörtern Online-PR oder Social Media Newsroom?</h2>
<p>Es gibt keine Agentur, die einer Firma sagen kann, welche Inhalte in welcher Form aufgefasst und modifziert werden. Wer sich also wirklich nahe an Kunden und damit an Menschen begibt, der muss mit Zuneigung und Ablehnung rechnen. Wer die Meinungen über seine Firma und Produkte kontrollieren will, ist hier fehl am Platz. Wer einfach seine Presseseite mit RSS-Feeds und ein paar Videos aufhübschen will, soll das tun. Social Media ist aber bedeutend mehr und funktioniert völlig anders. Wer darüber mehr lesen will, dem sei zunächst die Idee des <a title="Link zum Interview I" href="http://www.digitalpublic.de/interview-emanuel-rosen-vater-viralen-marketing-guy-kawasaki-buzz-word-of-mouth" target="_blank">Buzz-Marketing</a> von <a title="Link zum Rosen Interview  Teil II" href="http://www.digitalpublic.de/digital-20-obama-lessons-learned-online-pr-und-online-marketing-kommunikation-konzept-web-20" target="_blank">Emanuel Rosen</a> empfohlen, der den direkten Kontakt zwischen Menschen über Produkte sehr gut erklärt.</p>
<p>Man kann dort viel über den strategischen Einsatz von Social Media erfahren. Denn der Kern ist ein Dialog mit den Marktteilnehmern. Bisher nutzten Firmen nur das Broadcast-Modell (Presseseite) in der 1:n Beziehungen stattfanden. Broadcast deshalb, weil ein Inhalt an Viele verteilt wurde, was wir vom Radio oder Fernsehen kennen. Social Media basiert aber auf einem n:n-Verhältnis, Viele interagieren mit Vielen. Es gibt also nicht nur einen Rückkanal (Kommentar und Bewertung) sondern auch andere, die sich zum Thema eigene Meinungen bilden und diese publizieren.</p>
<p>Viele Dienstleister bieten mittlerweile Monitoring an. Da werden dann Blogs und Portale nach Schlüsselbegriffen untersucht, dahinter steckt die alte Idee des Clippings, um alles über die Firma zu archivieren. Das ist nett und kostengünstig selbst umzusetzen mit den Alert-Diensten von Google. Es ist auch gut, um zu erfahren, was andere über Produkte sagen oder kommentieren. Manche Agenturen machen Listen mit echten Menschen, die relevante Quellen wie Blogs oder Communities ständig aktualisieren, um Meinungsführer (Rosen nennt sie Hubs) zu qualifizieren. Am effektivsten ist jedoch immer noch der Kontakt von Mensch zu Mensch. Suchen Sie Fans auf dem facebook-Profil Ihrer Firma, die über Produkte meckern. Integrieren Sie diese in die Produktverbesserung oder machen Sie einen Wettbewerb daraus und schon haben sie einen neuen Hub geschaffen. Denn das mögen alle Menschen, wenn sie mit ihren Wünschen und Neigungen ernst genommen werden. Es gibt bereits ein Geschäftsmodell, das auf dieser Basis extrem erfolgreich ist &#8211; social commerce. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Es gibt viele Geschmacksrichtungen beim Eis und bei Inhalten. Es hat also wenig Sinn, zu glauben, dass ein Verändern des Eis-Cafes den Geschmack des Eises beeinflusst. Genausowenig optimiert eine Presseseite auf Blogbasis die Firmenbotschaften für Leser oder Zuschauer. Es gibt mehr Sitzmöglichkeiten und im besten Fall mehr Eissorten. Das Eis selbst muss schmecken. Das ist im 3. Jahrtausend genauso wie vor 350 Jahren.</p>
 
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/konsolidierung-soziale-netzwerke-in-usa-und-europa-haben-probleme" title="Konsolidierung: Soziale Netzwerke in USA und Europa haben Probleme (29/03/2009)">Konsolidierung: Soziale Netzwerke in USA und Europa haben Probleme</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/jeff-jarvis-what-would-google-do-die-thesen-deutsch" title="Jeff Jarvis: What Would Google do? Die Thesen (deutsch) (23/02/2009)">Jeff Jarvis: What Would Google do? Die Thesen (deutsch)</a> (1)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/web2expo-kern-guten-struktur-online-communities-social-website" title="Web2Expo: Der Kern einer guten Struktur für Social Websites (06/04/2009)">Web2Expo: Der Kern einer guten Struktur für Social Websites</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/social-media-marketing-ich-wurde-geld-bezahlen-nur-damit-ich-keine-werbung-kriege" title="Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221; (04/04/2009)">Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221;</a> (5)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/facebook-will-an-die-borse-und-feuert-deswegen-finanzchef" title="Facebook will an die Börse und feuert deswegen Finanzchef (31/03/2009)">Facebook will an die Börse und feuert deswegen Finanzchef</a> (2)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HartzIV für die Presse</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/hartziv-fur-die-presse</link>
		<comments>http://www.digitalpublic.de/hartziv-fur-die-presse#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GoToMarket]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=1445</guid>
		<description><![CDATA[Wieso bekommen gerade alle Branchen Staatshilfen? Weil die Banken dem Staat das Geld zurückleihen müssen, dass sie von ihm geschenkt bekamen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst musste die Bundesregierung einfach mal einen doppelten Jahresbundeshaushalt für die notleidenden (öffentlichen) Banken auf die Seite legen, das werden über 480 Milliarden Euro. Sterbende Fische wie weiland die Kohleindustrie und nun die Automobilbranche bekommen auch ein paar Milliarden, wenn sie in strukturschwachen Regionen wie Bochum oder Zuffenhausen liegen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1115" href="http://www.digitalpublic.de/twitter-evolution-wefollow-who-is-who-twurli-newspaper-twittering-twur/lat"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" title="lat" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/lat.jpg" alt="lat" width="220" height="227" /></a>Die vierte Macht im Staate, so nennt sich die unabhängige und überparteiliche Medienwelt, vornehmlich die Presse, hat nun einen kleinen Peanuts-Coup gelandet. Offenbar hat jemand im bettelarmen Bundesland NRW Eintritt in den Rüttgers Club erhalten. Neuntklässler erhalten ein einjähriges öffentlich gefördertes Abo. Warum die Neunte Klasse? Weil sie als Hochburg des politischen Interesses gilt? Weil es die Pubertät in voller Blüte trifft? Weil, ja weil in dieser Klasse noch ein ganzer Jahrgang getroffen wird. Danach verschwinden ja die meisten in Berufsförderungsmaßnahmen und schulischen Ausbildungen auf Nimmerwiedersehen im vierten Arbeitsmarkt ehemaliger drogenkranker Sozialarbeiter&#8230;</p>
<p>Die <a target="_blank" title="Link zur FTD" href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Absatzprobleme-Gratiszeitungen-f%FCr-Sch%FCler-geplant/530539.htm" target="_blank">FTD</a> erklärt ihren Lesern den Sinn dieser Medienbeihilfe:&#8221; Die deutschen Zeitungsverlage verlieren seit Jahren Leser. Vor allem Jugendliche greifen immer seltener zur Zeitung und bevorzugen bei der Nachrichtensuche zunehmend das Internet. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) liest inzwischen weniger als die Hälfte der 14- bis 19-Jährigen eine Tageszeitung. Bei der Gesamtbevölkerung sind es noch über 70 Prozent.&#8221;</p>
<p>Thomas Knüwer <a target="_blank" title="Link zu Indiskretion Ehrensache" href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2154" target="_blank">rechnet</a> in seinem Blog, das es wohl teuerer werden wird als die nahezu kostenfreien Flugzeugexemplare. Er geht von Kosten in ein- bis zweistelliger Millionenhöhe aus. Ich denke, es wäre nur fair, wenn der Staat den Verlagen zu den extrem günstigen Flugzeugexemplaren je Stück 2000 EUR Beihilfe zahlen würde, das entspräche ungefähr den Zahlungen, die die Banken erhalten. Es muss doch zu schaffen sein, in einer halben Dekade mindestens eine Billion Euro Schulden anzuhäufen. Dann kann man die nächsten zwei Jahrzehnte auf den dummen sozialschmarotzenden Arbeitslosen rumhacken und und jährlich die Mehrwertsteuer gekoppelt an die Bundestagsabgeordnetendiäten erhöhen.</p>
<p>Überhaupt wäre es nur konsequent, wenn staatliche Regeln erlassen würden, die den armen durch zweistellige Renditen gebeutelten Medienunternehmen erlaubten, einfach 80% der Gehälter als Ansparrücklage für Investitionen in Druckmaschinen und Aufsichtsratsausflüge nach Brasilien zurückzulegen.</p>
 
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/mutige-neue-welt" title="Mutige neue Welt (28/04/2009)">Mutige neue Welt</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/pressekonferenz-20-scholz-vodafone" title="Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer! (09/07/2009)">Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer!</a> (4)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/kinder-medienimperien-einsturz-bringen-medien-relevanz-bedeutung" title="Menschen und Buchstaben: Wenn Kinder Medienimperien zum Einsturz bringen (17/03/2009)">Menschen und Buchstaben: Wenn Kinder Medienimperien zum Einsturz bringen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/kommunikation-20-social-newsroom-gut-zukunft-pr" title="Kommunikation 2.1: Social Newsroom &#8211; und gut is? (25/03/2009)">Kommunikation 2.1: Social Newsroom &#8211; und gut is?</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/failblatt-irgendwas-mit-inhalt-medien-presse-publikation-content-gehalt" title="In was für einer digitalen Gegenwart leben wir? Irgendwas mit Inhalt (16/04/2009)">In was für einer digitalen Gegenwart leben wir? Irgendwas mit Inhalt</a> (1)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalpublic.de/hartziv-fur-die-presse/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlagserfolge im Social Web &#8211; Vortrag von Leander Wattig</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/verlagserfolge-im-social-web-vortrag-von-leander-wattig</link>
		<comments>http://www.digitalpublic.de/verlagserfolge-im-social-web-vortrag-von-leander-wattig#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Obama nutzt Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[GoToMarket]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=1413</guid>
		<description><![CDATA[Präsentation von L.Wattig über Verlage und Social Web]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code>
<div style="width:637px;text-align:left" id="__ss_1608794"><a target="_blank" style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/leanderwattig/jenseits-des-hypes-verlagserfolg-im-social-web?type=powerpoint" title="Jenseits des Hypes – Verlagserfolg im Social Web">Jenseits des Hypes – Verlagserfolg im Social Web</a><object style="margin:0px" width="637" height="532"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=verlagserfolgimsocialweb-090619090403-phpapp02&#038;stripped_title=jenseits-des-hypes-verlagserfolg-im-social-web" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=verlagserfolgimsocialweb-090619090403-phpapp02&#038;stripped_title=jenseits-des-hypes-verlagserfolg-im-social-web" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="637" height="532"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;">View more <a target="_blank" style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">Microsoft Word documents</a> from <a target="_blank" style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/leanderwattig">Leander Wattig</a>.</div>
</div>
<p></code></p>
 
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/mutige-neue-welt" title="Mutige neue Welt (28/04/2009)">Mutige neue Welt</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/weltweite-studie-mobiles-internet-kommt-langsam-ist-noch-zu-teuer" title="Weltweite Studie: Mobiles Internet kommt langsam &#8211; aber gewaltig (03/03/2009)">Weltweite Studie: Mobiles Internet kommt langsam &#8211; aber gewaltig</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/union-will-datenpiraten-kielholen" title="Union will Datenpiraten kielholen (23/06/2009)">Union will Datenpiraten kielholen</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/real-world-shirky-im-interview-uber-die-zukunft-der-medien" title="Real World: Shirky im Interview über die Zukunft der Medien (20/03/2009)">Real World: Shirky im Interview über die Zukunft der Medien</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/pressekonferenz-20-scholz-vodafone" title="Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer! (09/07/2009)">Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer!</a> (4)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalpublic.de/verlagserfolge-im-social-web-vortrag-von-leander-wattig/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der größte Marktplatz der Welt werden die Suchmaschinen sein &#8211; trotz holperigem Kopfsteinpflaster</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster</link>
		<comments>http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 07:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vorname Nachname</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Die Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GoToMarket]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalpublic.de/?p=1403</guid>
		<description><![CDATA[Suchmaschinen ersetzen Kaufhäuser und Verlage, Kompendien und Gelbe Seiten. Leider besteht ihre Entwicklung in großen Rückschritten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1405" href="http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster/marktplatz"><img class="alignleft size-full wp-image-1405" title="marktplatz" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/06/marktplatz.jpg" alt="marktplatz" width="300" height="225" /></a>Im Januar 2008, einige Monate nach den ersten Vorboten der Kreditkrise und ein halbes Jahr vor der globalen Finanzkrise, erblickte eine 312-seitige Studie der Bank J.P. Morgan Stanley das Licht der Öffentlichkeit “<a title="Link zum 312-seitigen PDF" href="https://mm.jpmorgan.com/stp/t/c.do?i=2082C-248&amp;u=a_p*d_170762.pdf*h_-3ohpnmv" target="_blank">Nothing but the Net</a>“. Internet Analyst Imran Khan prophezeite einen inflationären Anstieg der Werbeeinnahmen im Web. Schneller als die Verbreitung des Internet wird der virtuelle Werbekuchen anwachsen. Die Zahlen im Search Advertising sind sowohl astronomisch als auch realistisch.</p>
<p>Der globale Markt für das Anbieten von Waren und Dienstleistungen innerhalb von Suchmaschinen wird bis 2010 von 22 Milliarden in 2007 auf über 50 Milliarden Dollar anwachsen. Hier eine Tabelle für die amerikanischen Werbeumsätze.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-1404" href="http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster/jpmorgan-chart-1"><img class="size-full wp-image-1404 aligncenter" title="jpmorgan-chart-1" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/06/jpmorgan-chart-1.png" alt="jpmorgan-chart-1" width="460" height="182" /></a></p>
<p>Die großen Suchanbieter wie Google und Yahoo als Zweiter der Weltrangliste platzieren sich für all die Werbemilliarden, die Zeitungen und Radio gerade verlieren. In ein oder zwei Jahren wird dann auch der Platzhirsch Fernsehwerbung dran glauben müssen. So verwundert es nicht, dass neue Ideen am Markt der Möglichkeiten ausprobiert werden. Microsoft hat mit bing.com seine ehemalige Suche bei live.com-Suche aufgehübscht mit übersichtlicher Video- und Bildersuche, und Google versucht mit Google squared das scheinbar Unmögliche, nämlich Zusammenhänge zwischen Seiteninhalten im Zusammenhang der Suchanfrage in übersichtlicher Tabellenform darzustellen.</p>
<p>Von einer semantischen Suche, wie sie allerorten herbeigeredet wird, ist das aber noch weit entfernt. Noch weiter weg befindet sich ein gepriesener Spezialanbieter namens Stephen Wolfram. Ein Mathematiker, der Teile seiner mathematica-Software und eine circa 10Terabyte großes Datenbank als Spezialsuchmaschine für statistische Fakten und naturwissenschaftliche Zusammenhänge anbietet. Man soll sogar ganze Fragen in natürlicher Sprache stellen können. Klappt leider selten zufriedenstellend. Der ganz große Werbekuchen wird ihm angesichts der sehr speziellen Klientel nicht zulaufen. Wahrscheinlich wird er den selben Weg gehen wie die ehemaligen Googlemitarbeiter, die neulich mit viel Getöse cuil starteten. Ich persönlich mag ja cuil gerne…</p>
<p>Seltsam. Wenn man das Lamentieren der vielen Verlage beobachtet und die Marktprognosen für Suchmaschinenwerbung betrachtet, könnten sich einige Verlage gesund stoßen in den nächsten fünf Jahren. Aber die Diskussionen über Paid-Content und Kulturflatrates scheinen Berater und Produktspezialisten in der Medienwelt zu lähmen. So werden wir auch in den nächsten Jahren auf Google schimpfen und mangels Alternative täglich nutzen. So war es auch 15 Jahre lang mit Microsoft bis mit Ubuntu und Knoppix Linuxvarianten auftauchten, die sogar meine Oma bedienen kann. Es wird interessant sein, ob es eine zweite Initiative wie Wikipedia schafft, eine globale Suchmaschine zu installieren. Eigentlich ist mit dem Gedanken einer globalen Open Source Gemeinde, der semantischen Suchmaschine Open Calais und dem Willen, das Monopol zu brechen, alles vorhanden. Nur ein Führungspersönlichkeit à la Linus Torvalds oder Jimbo Wales (Wikipedia) fehlt noch. Die Community wäre innerhalb von wenigen Jahren Milliardär. Vielleicht liegt es daran: Der Erfolg ist offensichtlich.</p>
<p>Vielleicht liegt der Grund des Verfehlens einer hilfreichen Suche aber auch darin, dass jahrelang davon ausgegangen wurde, dass Terabyte an Daten gleichgesetzt wurde mit einer großen Menge an Inhalten, da man davon ausging und noch ausgeht, dass Daten in einem Zusammenhang dasselbe sind wie Informationen. Der Leser oder Rezipient hat aber immer eine bestimmte eigene Erwartung an die Aggregation der Inhalte und kann daher dem quantitativen Argument &#8220;Viel hilft viel&#8221; praktisch nichts abgewinnen, da in der Menge die essentiellen oder wenigstens orientierenden Inhalte abhanden kommen oder einfach in langen Listen gesucht werden müssen. Bei Wolframalpha geht sogar soweit, dass nur noch statistische Fakten und formalisierte Daten geliefert werden. Dieser Grad an Komplexitätsreduktion grenzt angesichts der Erwartungen an eine natürlichsprachige Suche ans Lächerliche. Es ist schlicht ein geschlossenes System, dass sich als Antwortmaschine geriert. Insgesamt ist dies ein Schritt rückwärts und damit einmal mehr ein Nachweis für das präinfantile Stadium der künstlichen Intelligenz.</p>
 
	<h4>Verwandte Artikel</h4>
	<ul class="st-related-posts">
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/irgendwas-mit-abschreiben" title="Irgendwas mit Abschreiben (22/04/2009)">Irgendwas mit Abschreiben</a> (2)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/weltweite-studie-mobiles-internet-kommt-langsam-ist-noch-zu-teuer" title="Weltweite Studie: Mobiles Internet kommt langsam &#8211; aber gewaltig (03/03/2009)">Weltweite Studie: Mobiles Internet kommt langsam &#8211; aber gewaltig</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/verlagserfolge-im-social-web-vortrag-von-leander-wattig" title="Verlagserfolge im Social Web &#8211; Vortrag von Leander Wattig (20/06/2009)">Verlagserfolge im Social Web &#8211; Vortrag von Leander Wattig</a> (0)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/social-media-newsroom-in-klarem-deutsch" title="Social Media Newsroom in klarem Deutsch (01/07/2009)">Social Media Newsroom in klarem Deutsch</a> (4)</li>
	<li><a href="http://www.digitalpublic.de/social-media-marketing-ich-wurde-geld-bezahlen-nur-damit-ich-keine-werbung-kriege" title="Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221; (04/04/2009)">Social Media Marketing: &#8220;Ich würde Geld bezahlen, nur damit ich keine Werbung kriege!&#8221;</a> (5)</li>
</ul>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.digitalpublic.de/der-groste-marktplatz-der-welt-werden-die-suchmaschinen-sein-trotz-holperigem-kopfsteinpflaster/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

