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	<title>digitalpublic.de &#187; Die Kommunikation</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Pressekonferenz 2.0 &#8211; Wir sind keine Billigeimer!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man den Kern des Pudels vor lauter Shampoo verliert...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Kinder und Kinderinnen,</em></p>
<p><em>wir haben uns heute hier versammelt, um Ihnen mal so ein bißchen die allerneuesten Informationen nahe zu bringen.</em></p>
<p>So oder ähnlich beginnen die meisten Pressekonferenzen, denen ich beiwohnen durfte. Ich gestehe, dass es zumeist während unzähliger Messen war. Was mich immer tief beeindruckt hatte, war die Chuzpe, die viele Verantwortliche walten lassen, wenn es um das Verteilen von Inhalten ans Pressevolk geht. (<em>Wer mit der Maus drüberfährt über das Video unten, wird die Pausetaste finden!</em>)</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a target="_blank" title="Photos from http://twitpic.com/9pb6r" href="http://twitpic.com/9pb6r"><img src="http://twitpic.com/show/thumb/9pb6r.png" alt="Dies ist keine SPD-Werbung!" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Dies ist keine SPD-Werbung!</p></div>
<p>Jetzt möchte die versammlte Welt der Kommunikationsagenturen nicht hintenanstehen und hat der Welt im Web zugehört. Wundersame Dinge gehen dort um: Social Media, Web 2.0 und sogar User Generated Content. Manche versteigen sich sogar zu der abenteuerlichen Idee, Geld zu sparen, indem die Presseseite der Firma nun nicht mehr im klassischen CMS läuft sondern per Blog mit Trackbacks und innovativen Dingen wie RSS-Feeds oder gar Videos online aufwartet. Sie schaffen es sogar, diese kostenlosen Tools mit einem gehörigen (Augen)Aufschlag an ihre Kunden zu verhökern. Diese wiederum sehen echte Chancen, in den neuen Schläuchen ihre alten Weine aufs Trefflichste an die versammelte Schar der Claqeure zu verteilen.</p>
<p>Ganz weit vorne sind mal wieder die Telcos, die gerade den Schock der Lizenzversteigerungen und die Preisobergrenzen der EU verdaut haben, und nun weiter gegen das staatliche <span style="text-decoration: line-through;">Monopol, Kartell,</span> Unternehmen Telekom wettern <span style="text-decoration: line-through;">müssen, dürfen, wollen,</span> können.</p>
<p>Gestern also war Premiere und Scholzens seine Freunde haben keine Kosten und Mühen gescheut, und sogar den dicklichen Türsteher zu einer Werbkampagne mit astronomischen Zahlungen im vierstelligen Bereich zur Mitarbeit gewzungen. Außerdem machte man eine PK, die LIVE und in ECHTZEIT ins Netz gestreamt wurde. Wenigstens klappte der Stream. Hier eine Aufzeichnung davon:</p>
<p><code><object id="showIt" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="610" height="343" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="FlashVars" value="plugin_version=9.0.124&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://pic.tv1.de/media/azmedia/vodafonePK_od.html&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="Movie" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="Src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="WMode" value="Window" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="AllowFullScreen" value="true" /><param name="name" value="showIt" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml" /><param name="src" value="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="showIt" type="application/x-shockwave-flash" width="610" height="343" src="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" quality="high" name="showIt" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="window" swliveconnect="true" movie="http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.16&amp;bandwidth=1000&amp;skin=ondemand&amp;application=201293825&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$forcedWidth=610$forcedHeight=343$keepVideoAspectRatio=false&amp;language=de&amp;homePage=http://www.tv1.eu&amp;jsEnabled=true&amp;domain=www.tv1.eu&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml"></embed></object></code></p>
<p>Soso. Wird der geneigte Zuschauer also denken. Der VV der bekannten Telekommarke meckert über die besondere Stellung des staatlichen Vorbewerbers, außerdem werden eigene Marken zusammengeführt. Und es passiert hoffentlich irgendwas. Und die Box macht jetzt endlich das, was man vor Jahren versprach. Die vereinigten Webexperten waren baß erstaunt. DSL und HSDPA in einer Box.  Und nun erklärt der VV etwas über Re-Branding und der operativen Umsetzung vor der versammelten Presse (!).</p>
<p>Hätte es einen guten Berater gegeben, hätte der VV von dem Berater gehört, dass man diese ganzen Schlagwörter aus der Nichtsnutzenwelt wie <em>Client-First</em> und <em>Empowerment </em>in eine Handlung umsetzt, die Produkt heißt. Entwicklung und Strategie aus Kundenperspektive. Er hätte auch gehört, dass man der Presse nicht erzählt, wie man denkt, sondern dass man den Kundennutzen aus der Lebenswelt des Kunden heraus darstellt und nicht die Produkte aus der strategischen Idee der Firma an die Schlagwörter pappt, die man aus irgendwelchen drittklassigen Ratgeber-Büchern über strategisches Marketing geklaut hat, ohne die zugrundeliegende Idee nachzuvollziehen.</p>
<p>Dann beginnt etwas ganz Neues. Agenda Setting mit einem neuen Wort: Generation Ups. Jetzt hätte ich es fast geschrieben. Diese Generation Ups ist also der Marktanteil dieses Anbieters. So wird ein wenig Mengenlehre gemacht. 40 % Marktanteil=Generation Ups=aktive Menschen.<br />
Die Schlichtheit dieser spannenden Rechnung überrascht etwas. So will man Pressemenschen und die Online Community anprechen? Unterstellt man denen zurecht derart defiziente mentale Kapazitäten oder ist alles ganz anders? Denn in streng humanistischer Attitüde wird sogar die Musiktheorie herbeizitiert und mit kontrapunktischem Verweis auf Galilei, der &#8211; aus verarmten Verhältnissen stammender Studienabbrecher &#8211; zur 400 Jahre alten Blaupause für die Generation Ups herbeiasssoziiert wird. Diese klare rhetorische Linie kam wohl aufgrund der sehr guten Qualität der Werbetexter bei Scholzens seine Freunde zustande, sozusagen ein <em>strike</em> der halbgebildeten Intelligenzija.</p>
<p>Man könnte jetzt noch mehr schreiben über die Inhalte all dieser Reden. Eines läßt sich zusammenfassen. Wenn Firmen anfangen, normale Inhalte in lebensweltlichen Zusammenhängen von Mensch zu Mensch zu kommunizieren, dann werden ihre Gegenüber auch anfangen, sie ernst zu nehmen. Web 2.0 und Online Pressekonferenzen sind ganz gute Anfänge darin, die eigenen Technologien, die man den Kunden an den Hals wünscht, auch selber mal einzusetzen. Das ist soweit eher konsequent als positiv. Noch konsequenter und positiver wäre es, wenn die Damen und Herren Marketingspezialisten aus Mannheim und anderswo, die bei Scholz und Konsorten herumsitzen, versuchen würden, sich selbst und ihre Kunden darüber aufzuklären, was das Besondere an Social Media und Web 2.0 ist: n:n Kommunikation, also der Austausch von Positionen, die man durch eigene gedankliche Tätigkeit erreicht hat, und die in diskursiver Weise an Präszision gewinnen. Weiterhin die vorverdauten Worthülsen von blutleeren wissenschaftlichen Assistenten aus dem Fachbereich Marketing als Verpackungsmaterial für eigene halbgare strategische und operative Bewältigungen der vorhandenen Technologieinfrastrutktur zu vernutzen, kann eben nicht mehr erreichen als 40% Marktanteil. Wer mehr will muss schon mit dem Königsgeschlecht ins Bett gehen oder von ihm abstammen. Insofern ist der Satz auf dem Plakat schon sehr nahe an der wahren Strategie: Wenn Du nicht selbst im Wind der Konkurrenz stehen willst, dann musst du schon in Versailles übernachten&#8230;</p>
<p>Es wäre klug, neue Strategiewege einzuschlagen, die strategische Planung und Kommandostruktur an den Stellen ablösen, wo es sinnvoll und evolutiv betrachtet angezeigt ist: Produktentwicklung, GoToMarket und Marketing.</p>
<p>Update. Nach klassisch quantitativer Lehre, erlauben Clippings die Erfolgsmessung. So gesehen, hat es nix gebracht, das Social Web-Gedingse: siehe <a target="_blank" title="Link zu nebelhorn" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a target="_blank" href="http://nebelhorn.posterous.com/netto-noch-nix-erreicht-vodafone-update"><img class="alignnone" src="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/nebelhorn/WR6hicTCvhzcelauO4zhfXAddyc9XM4pqLUyWTmuxKTgJy4cszE0I1OKh8Ud/Bild_13.png.scaled.500.jpg" alt="" width="500" height="202" /></a></p>
 
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		<title>Was Firmen bei Blogs richtig machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Strategisches Bloggen ist doch Quatsch, oder? Lesen Sie mehr dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" rel="attachment wp-att-1511" href="http://www.digitalpublic.de/was-firmen-bei-blogs-richtig-machen-konnen/pyramide"><img class="alignleft size-full wp-image-1511" title="pyramide" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/07/pyramide.jpg" alt="pyramide" width="300" height="300" /></a>Chris Brogan hat Ende Juni <a title="Link zu Strategic Blogging" href="http://www.chrisbrogan.com/strategic-blogging-and-some-tactics-to-nail-it/" target="_blank">dargelegt</a>, wie Firmen Blogs strategisch einsetzen sollten. Anlaß genug, die Aspekte etwas näher zu beleuchten. Denn anders als viele Medienleute es gerne hätten, beginnen mittlerweile auch die über-40jährigen Kunden nach dem Bekanntenkreis Blogs und Soziale Netzwerke zur Produktinformation zu nutzen. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer hier nicht auf Transparenz setzt, kann sehr schnell sehr viel Porzellan zerschlagen.</p>
<p>Zunächst geht es um die möglichen Startpunkte und ersten Begründungen, warum ein Blog hilfreich sein kann:</p>
<ul>
<li>
<h3>Kundenbindung und Loyalität</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Brogan, einen Kunden der Woche auszuwählen. Naja, wir kennen ja alle hübschen Fotos bei amerikanischen Ketten, auf denen ein reichlich verkrampfter oder mißmutiger Mitarbeiter Motivation für Kollegen oder gar Kunden(?) ausstrahlen soll. Ob deutsche Kunden ihre Fotos auf den Websites von Firmen sehen wollen, würde ich heftig bezweifeln. Aber der tiefere Sinn von Kundenbindung liegt ja nicht in einer Kundenhitparade sondern in der Kundenzufriedenheit. Insofern kann ein Blog direkt und ohne den Facebook-Umweg ein Werkzeug sein, bei dem Kunden Probleme oder tolle Erlebnisse mit Leistungen einer Firma niederlegen. Beim Durchforsten der Probleme kann man sicher diverse praktikable Ideen finden, und in die Produktentwicklung weiterreichen. Die gute Beispiele, wie Waren den Menschen helfen oder Spaß machen, können wiederum andere Nutzer anregen oder das Marketing befeuern. Achja, wer eine Firma erfolgreich auf einen Herstellungsfehler hingewiesen hat, der tatsächlich zu einer Optimierung beigetragen hat, kann ja gerne in die Hall of Fame der Website aufgenommen werden, mit einem Foto bei dem er oder sie die Prämie in die Kamera hält. Ein Lächeln wird dabei übrigens echt aussehen. Das hat Vorteile, denn Authentizität ist die härteste Währung, die keiner Inflation unterliegt und international gültig ist. Fotos stören selten und erfüllen visuelle Erwartungen. Bitte nicht wahllos einfach in die Stock-DVD schauen und das erste Beste nehmen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Produkt/Service Informationen</h3>
</li>
</ul>
<p>Hier empfiehlt Chris Brogan, einige leicht verständliche Anleitungen zu schreiben. Es wäre schön, wenn die Damen und Herren Texter auch mal in Rechnung stellen würden, dass man binnendifferenziert schreibt. Was das ist? Erklären Sie ihrem Texter, dass er einfach <strong>einen</strong> Text für drei Lesergruppen schreibt, mit ansteigender Expertise, vom Unwissenden zum täglichen Nutzer. Man muss nicht immer das Pyramidenprinzip abarbeiten, wie die meisten das im PR-Heimstudium oder der Journalistenschule gelernt haben. Es geht auch leserorientiert und nicht bloß inhaltsorientiert. Geben Sie den Lesern die Chance, Ihre Inhalte weiterzuverbreiten über Links zu Twitter oder andere Social Web Tools wie Social Bookmarking etc. pp. So ein bißchen Vernetzung schadet selten, Vernetzung durch potentielle oder zufriedene Kunden noch weniger&#8230;</p>
<ul>
<li>
<h3>Adressen generieren</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte, dass Sie Blogeinträge schreiben, die die Leute dazu veranlassen, sich zu registrieren mit Klarnamen und Adresse. Das ist sicher ein edles Vorhaben aus Sicht der Vertriebsmannschaft, geht aber im Kern an der Idee Social Media vorbei. Wie wäre es, sich etwas zu überlegen, das die Menschen animiert mitzumachen und sich selbst einzubringen. Dann kommen die Adressen auch irgendwann, aber noch wichtiger ist, dass die Menschen hinter den Adressen Spaß, Hilfe, Ernst genommen werden oder ähnliches erleben. Manchmal ist es bedeutend wertvoller, den Kunden ihre Privatsphäre zu lassen. Dort kann man auch ungestört konsumieren, ohne anderen die Adresse mitzuteilen. Außer sie machen auf der Website einen Online-Shop. Aber das ist was anderes. Dann müssen sie Communitybuilding betreiben, was eine etwas andere Baustelle ist.</p>
<ul>
<li>
<h3>Organic Keyword Marketing Assistance (SEO/SEM)</h3>
</li>
</ul>
<p>Das übersetze ich jetzt mal nicht. Es ist einfacher als es sich liest, wenn man a. gute Inhalte hat, die hilfreich und interessant sind und b. einen Texter hat, der zu spezifischen Themen strukturierte Texte verfasst. Welche Themen das sind, bestimmt die Produktpalette. Welche Struktur der Text haben soll, wird bestimmt durch die Schlüsselbegriffe, mit denen man bei Google und Konsorten gefunden werden soll.</p>
<ul>
<li>
<h3>Entertainment</h3>
</li>
</ul>
<p>Unterhaltung soll die positive Einstellung der Website-Besucher unterstützen und fördern. Spaß kann aber auch einfach Spaß machen. Selbstzweck ist nicht verboten. Viel schöner finde ich es, die Blogbesucher anzuregen den besten Film oder besten Podcast zu einem Thema einzureichen und dann alle Nutzer abstimmen zu lassen, wer gewonnen hat. Überhaupt stelle ich fest, dass mir die Tips vom kleinen Bruder des Übervaters des Online-Marketing (der große Bruder ist Seth Godin) viel zu passiv und langweilig sind. Mann kann auf diese Weise das Blog sehr gut mit Facebook oder Youtube-Profilen vernetzen.</p>
<ul>
<li>
<h3>Aufmerksamkeit</h3>
</li>
</ul>
<p>Aufmerksamkeit kann nicht schaden. Ob man unbedingt soviel Aufmerksamkeit wie Frau Spears oder Madonna Ciccione haben muss, wage ich zu bezweifeln. Auch Brogan hängt das Thema etwas tiefer und fordert uns auf, regelmäßig verschiedene Aspekte und Themenbereiche abzudecken, um viele Leser zu binden. Also, morgen schreibe ich dann besser eine Fimkritik zu Transformers 2 oder Ice Age 3, damit hier auch mal mehr lesen&#8230;?</p>
<ul>
<li>
<h3>Meinungsführerschaft</h3>
</li>
</ul>
<p>Meinungsführerschaft. Dazu braucht man eigene Gedanken. Dies ist aus meiner Sicht der Schlüssel, um ein Corporate Blog erfolgreich einzusetzen. Sie brauchen eine oder mehrere Personen, die wirklich etwas zu sagen haben. Das Niederschreiben kann ja eine Agentur oder ein Freier Autor übernehmen (in aller Unbescheidenheit und an die Adresse eventuell prekärer, aber talentierter Blogger die hier mitlesen, kann ich sagen, dass man damit gutes Geld verdienen kann), aber das Denken sollte hauptsächlich in der Firma verbleiben. Denn Inhalte, die außerhalb einer Imagestrategie oder eines Firmenprofils schlicht die Aufmerksamkeit ziehen sollen, sind genauso schädlich wie langweilige Artikel. Beachten Sie besonders die Kommentare und den Dialog über die Kommentarfunktion.</p>
<ul>
<li>
<h3>Bekanntmachungen</h3>
</li>
</ul>
<p>Brogan möchte so ein Blog als besseres Mittel zum Verteilen von Pressemitteilungen eingesetzt wissen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass sicher sehr schlau ist, dies zu unterlassen. Es sei denn, man hat eine derart gute PR- und Marketingarbeit, dass man schon dialogisch arbeitet, was ich für 96% der deutschen Firmen verneinen würde. Es ist nicht nur der Ton, der ganz anders ist. Es ist nicht nur das Ziel das zumeist ganz anders ist. Es ist das wahllose Verbreiten von Inhalten in alle Richtungen ohne Ansehen der Lesererwartungen, das mich hier stört. Man kann den Inhalt der PI auch in einem Blog verbreiten, nicht aber die PI selbst. Das ist Quatsch.</p>
 
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		<title>Klaus Eck lernt Social Media</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein PR-Blogger verteilt tief blickende Einsichten in Public Relations zu Zeiten von Web 2.0 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klaus Eck versucht seit einigen Jahren das Thema Web 2.0 als seinen unique selling point (Alleinstellungsmerkmal) zu profilieren. Er scheint damit viele Menschen überzeugen zu können. Ein Grund mehr, einmal die Substanz hinter dem Profil zu betrachten. Aktuell hat er in seinem <a target="_blank" title="Link zu Klaus Eck" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/social-media-newsroom.html" target="_self">Blog</a> einen Artikel veröffentlicht, der 21 Beispiele für Social Media Newsrooms (SMN) sagen wir mal aufzählt. Dieser Aufzählung stellt er in guter alter Brigitte-Manier die 21 MUST-DOs vor. Er bezeichnet sie als die Charakteristika für einen gut gemachten SMN (Originaltext kursiv):<br />
<br/><br />
<em>Ein gutgemachter Social Media Newsroom ist essentiell für  die Online-PR: Er &#8230;</em></p>
<p><em> 1. eröffnet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Unternehmensinhalten</em></p>
<p>Die wichtigsten Unternehmensinhalte verbleiben am besten hinter der Firewall. Man muss der Wirtschaftsspionage ja nicht PROAKTIV (ich liebe diesen Begriff) entgegenkommen.</p>
<p>Zu fragen bliebe, ob hier nicht eine Diskussion der Zielgruppen, Sinusmillieus, Teilöffentlichkeiten, Kunden, Partnerprofile (je nach Ausbildung suchen Sie sich bitte den passenden Begriff raus) an genau dieser Stelle extrem zielführend wäre. Zusatzfrage: Was ist ein schneller oder langsamer Zugang? Ich kenne nur die Qualifizierung offen, gefiltert, anpassbaren oder geschlossenen Zugang.</p>
<p><em>2. lebt von aktuellen und vielfältigen Inhalten, die möglichst täglich erneuert werden</em></p>
<p>Jetzt hebt der junge PR-Berater aber ab. Wohl zu lange in der Lokalredaktion des Puppenburger Augenspiegels gesessen. Welches Unternehmen veröffentlicht täglich Neuigkeiten? Sowas geht vielleicht im Firmenblog, aber im Social Media Newsroom? Ach übrigens, aktuelle Inhalte, die täglich erneuert werden sind weiße Schimmel oder kleine Babies. Tautologien haben den Vorzug, das Richtige zu sagen, aber die Redundanz erhöht mitnichten den Informationsgehalt.</p>
<p><em>3. ist komplett per RSS abonnierbar und individualisierbar</em></p>
<p>Eine webbasierte Oberfläche wie ein SMN ist nicht wie eine Intranetseite mit Portlets oder ähnlichem individualisierbar. Man könnte bei großen Konzernen einfach durch Ausklicken bestimmter Themen-/Geschäftsbereiche in einem sogenannten &#8220;Smart View&#8221; per Cookie reproduzierbar die Anzahl der Inhalte einschränken, die man sehen will. Bei Panasonic schaut halt der Foto-Journalist selten auf die Maschinen oder Hifi-Anlagen, aber das ist nicht ein indivdualisierbares Portal. Zu RSS kann ich nur sagen, dass ich extrem wenig Journalisten kenne, die Presseinhalte per RSS-Feed abrufen. Die kriegen nämlich sowieso schon täglich Dutzende Pressemitteilungen, die sie nicht die Bohne interessieren. Aber warum nicht, wenn man die PIs eh per Blogsoftware publiziert, weil es billiger ist als ein CMS, dann ist ja der Link zu Atom oder RSS 2.0 eh schon im Layout enthalten (oder wie Herr Eck schreiben würde -inkludiert-.)</p>
<p><em>4. basiert auf Pull-Elementen und nicht auf Push</em></p>
<p>Ähem. Push und Pull sind hier offenbar nicht so ganz verstanden worden. <a target="_blank" title="Link zu  Cafe elharo" href="http://cafe.elharo.com/ui/rss-is-push/" target="_blank">RSS ist eine PUSH-Technologie</a>. Nur Techies bezeichnen es als Pull, weil der Client die Meldungen rauszieht. Aus Sicht des Nutzers ist es PUSH. Oder Eck meint die Bedeutung von Push und Pull aus dem Marketingumfeld, aber das kennen ja noch weniger Leser seiner Seiten. Das wäre allerdings mal interessant. Denn die bisher rein technologisch geführte Push/Pull-Debatte könnte man einfach mal auf die Qualitätsachse zu heben und sagen, was attraktiv ist, sei automatisch ein Inhalt, der gepusht wird, weil ihn die Webnutzer viral verteilen. Denn einfach Inhalte in eine digitale Bibliothek zu stellen und Social Media Newsroom darüber zu schreiben bedeutet keine neue inhaltliche oder qualitative Erweiterung der klassischen PR-Arbeit. Nur die Distribution wird zusätzlich zum klassischen Verteiler noch um ein blogbasiertes Archiv erweitert. Das aber ist NICHT social media. Es ist web 1.0. Führen wir den Push/Pull-Gedanken weiter: Unattraktive Angebote müssen gepusht werden, während attraktive darauf warten können, gepullt zu werden! In diesem Sinn ist der Knaller im Kino &#8216;Pull&#8217;, während die Werbung davor als &#8216;Push&#8217; geduldet wird. <a target="_blank" title="Link zu telepolis" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/1/1186/1.html" target="_blank">Bannerwerbung teilt die Webseiten in der Fläche auf, und die Anbieter hätten sich Gedanken zu machen, nicht wie sie pushen können, sondern wie sie erreichen, gepullt zu werden. Die Formulierung zeigt ein weiteres Mal, daß beide Modi unmittelbar ineinander übergehen</a>.<br/><br />
<em>5. spricht Journalisten wie andere Influencer gleichermaßen an</em></p>
<p>Oops. Influencer kenne ich nicht. Vielleicht meint er die Hubs aus der Buzz-Marketing Theorie von Emanuel Rosen. Oder er meint Meinungsführer? Aber zu der Aussage, dass SMN Journalisten und Meingsführer gleichermaßen anspricht, kann ich nichts sagen, da es keine qualitative Aussage ist. Es ist ein Satz ohne jede inhaltliche Bedeutung wie etwa der Satz: Die Reifen eines Autos befinden sich in derselben Nähe zum Lenkrad wie die Radkappen. Ich kenne die Relation der Kategorie Journalisten zu Meinungsführern nicht, da ich nur Menschen kenne. Metarelationen von sozialen Rollen zueinander kann man diskutieren, aber nicht auf dem Niveau dieser Aussage.<br/><br />
6. <em>verweist nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf fremde Quellen (Verlinkung)</em></p>
<p>Ja, das war die Idee von Ted Nelson, als er 1963 den Begriff Hypertext prägte, der für die Väter des Web als geistige Grundlage diente. Das ist aber Web 0.0001 und nicht Web 2.0.<br/><br />
<em>7. öffnet seinen Pressespiegel für alle (Social Bookmarking erleichtert das)</em></p>
<p>Ja, da bin ich mir sicher, dass Journalisten genau studieren wollen welche anderen Magazine und Zeitungen schon zum Thema berichtet haben. Das ist vielleicht sogar der wichtigste Teil einer journalistischen Recherche, wenn man beim Puppenburger Augenspiegel ein Volontariat gemacht hat.<br/><br />
<em>8. ermöglicht den schnellen Kontakt für einen Dialog (Twitter, Facebook, Skype, etc.)</em></p>
<p>Ein SMN liefert Links zu Friendfeed, Twitter und Produkt- oder Firmenprofilen in Sozialen Netzwerkportalen. Ob das allerdings den Kontakt beschleunigt, hängt von der Nutzung und personalne Ausstattung der Firmen ab. Wenn nur dreimal in der Woche der Werkstudent im Marketing das Twitterprofil beschickt  oder zweimal im Monat Inhalte bei facebook einstellt oder Fragen beantwortet, dann hilft all dies gar nichts. Im Gegenteil. Dann wären keine Links fast die bessere Lösung.</p>
<p><em>9. nutzt Real-Time-Elemente (Livestreaming auf Basis von Twitter oder Friendfeed)</em></p>
<p>Das ich dieses Wort jetzt noch lesen darf. Ich erinnere noch an die Echtzeitstreams von der webciety oder der re:publica. Ich rate dringend davon ab, wenn man nicht mindestens 15.000 EUR Budget (pro Tag) für einen guten Diensteister und leistungsfähige Knoten ins Netz zur Verfügung hat. ganz abgesehen vom lokalen Netz&#8230;<br />
<em>10. erleichtert die Vernetzung mit den Ansprechpartnern im Unternehmen</em></p>
<p>Wer wird hier vernetzt? Die Journalisten mit den Abteilungsleitern oder Sachbearbeitern? Oder sind hier einfach die Mitarbeiter der Pressestelle gemeint? Meistens sind diese auch ohne SMN über die angegebenen Wege auf der Presseseite erreichbar. Ob sie aber die genwünschten Informationen herausgeben wollen oder dürfen hängt in keiner Weise mit einer Presseseite auf Blogbasis zusammen. Auch wenn 123 Links zu 12 Videoportalen und 356 Links zu 66 Sozialen Netzwerken auf der Seite erkennbar sind, ist die Vernetzung eine ganz andere Kiste. Vernetzen heißt nämlich einbinden über mehrere Knoten. Das sind meistens Menschen diese Knoten. Gut, wenn man die Pressearbeiter und die Öffentlichkeitsarbeiter vernetzt, aber zwei Menschen, und das ist es meistens, können sehr effektiv über Telefon/Skype und Mail/attachment kommunizieren. Das Besondere an Web 2.0 sind n:n Beziehungen. Wäre schön, wenn darauf eingegangen werden könnte, das ist nämlich ein KERNPUNKT der ganzen Web 2.0 Sache.</p>
<p><em>11. bietet reichhaltiges lizenzfreies Video- und Bild-Mater</em><em>ial  (gerne auch Pod- oder Vodcasts)</em></p>
<p>liest sich wie ein Katalog der örtlichen Schlachterei. Ich weiß nicht, was mit lizenzfrei gemeint ist, gemeinfrei wohl eher nicht. Was reichhaltig ist erschließt sich mir nicht. Vielleicht geht es einfach darum den Originalblogbeitrag, der hier RICH MEDIA FILES vorsieht sinnvoll zu übersetzen&#8230;Wer weiß das schon.<br />
<em>12. fordert alle Besucher zu Copy &amp; Paste auf</em></p>
<p>Mit Befehl, mit seinem tollen Design oder wie passiert die Erfüllung dieser originellen Aufforderung. Sehr lustig. Ich habe jetzt noch blaue Flecken auf den Schenkeln.</p>
<p>Stimme aus  dem off:</p>
<blockquote><p>Achtung! Achtung! Die Inhalt auf dieser Seite müssen innerhalb von fünf Minuten gänzlich heruntergeladen werden, da sich sonst ungefragt ein Virus auf ihrer Festplatte breit macht!</p></blockquote>
<p><em>13. regt Online-Diskussionen auf anderen Plattformen (Facebook, Twitter, Blogs etc.) an</em></p>
<p>Dies wäre jetzt wirklich mal ein paar Gedanken wert, wie eine Presseseite das anstellt, dass sie Diskussionen bei anderen MENSCHEN anregt. Das könnte auch mit den Inhalten zusammenhägen und nicht mit den Formaten oder den reichhaltigen Videos. Aber vielleicht irre ich mich da.</p>
<p><em><br />
14. Integriert eigene Corporate Blogs und Microblogs</em></p>
<p>Corporate Blogs im Intranet oder im Web? Wenn mt Microblogs Twitter gemeint ist, dann steht das hier schon weiter oben. Ein Corporate Blog hat eigentlich eine ganz andere Aufgabe als das Herausdröhnen von Presseinformationen. Es geht ja genau darum DIREKT mit den Kunden zu kommunizieren. Ein Social Media Newsroom kommuniziert ja nur dann mit Nicht-Journalisten, wenn er auch für Nicht-Journalisten interessant ist. Hier sind wir wieder bei der Ausgangsfrage nach dem Zielpublikum bzw. deren heterogenen Erwartungen.<br/><br />
<em>15. bringt die News des Unternehmens zum Laufen </em></p>
<p>Diesem tollen Satz kann ich nur noch ein: Auf die Plätze! Fertig! Los! entgegen rufen.</p>
 
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		<title>Clay Shirky erklärt, was deutsche Verlage und Sender noch nicht verstehen wollen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
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		<title>Mutige neue Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 09:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist die digitale Revolution aus Sicht der Leser, Nutzer und Kunden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedesmal, wenn ich eine Zeitung in die Hand bekomme, überfliege ich die kaum umgestalteten Agenturnews, die ich ein oder zwei Tage zuvor im Netz schon gelesen habe. Dann suche ich den spezifischen Teil, der eigentlich eine Zeitung ausmachen sollte und finde in deutschen Zeitungen zumeist wenig Erbauliches. Früher habe ich jede Zugfahrt genossen, weil ich die Zeit hatte anspruchsvolle Texte in den Zeitschriften zu lesen. Leider waren sie damals immer zu kurz, weil jeder Verleger unbedingt <em>general interest</em> adressieren wollte. Seither lese ich nur noch die &#8220;DU&#8221; aus der Schweiz und untersuche die andere Blätter, wenn sie irgendwo rumliegen oder ich mich auf dem Flughafen frei bedienen kann. Es hat sich eine Menge verändert.</p>
<h3><a rel="attachment wp-att-1115" href="http://www.digitalpublic.de/twitter-evolution-wefollow-who-is-who-twurli-newspaper-twittering-twur/lat"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" title="lat" src="http://www.digitalpublic.de/wp-content/uploads/2009/03/lat.jpg" alt="lat" width="154" height="159" /></a>Die Zeit schmilzt</h3>
<p>Brauchte es früher Stunden, eine große Wochenzeitung durchzuarbeiten, bin ich heute schon nach einer Stunde ratlos und frage mich, wer da adressiert werden soll. Viele Wissenschaftler machen sich über das Phänomen her, dass die Medien unsere Zeit einteilen. Früher waren es Tagesrhythmen oder eher halbe Tage, da es noch die Abendzeitung gab. Dann kam das Radio mit seinen Stundenzyklen. Mittlerweile sind auf einigen Sendern alle 15 Minuten Nachrichten zu hören. Über Twitter geht es noch schneller. Die Zeitscheiben werden immer dünner.</p>
<p>Denker der alten Schule sehen darin eine Verflachung der Information. Der gemeine Bedenkenträger hat aber angesichts seiner Rationalisierungen der Angst vor dem Neuen (das Web) eines nicht bedacht: Seit dem Radio hat sich wenig geändert hinsichtlich der Geschwindigkeit. Es hat sich aber eine Menge geändert hinsichtlich der Verbreitung der Publikationsmittel und noch mehr hat sich geändert hinsichtlich der Möglichkeiten der Webnutzer, ihre Souveränität zu realisieren, um verschiedenste Quellen zu finden, die oftmals nur einen Klick weit auseinander liegen. Das Gegenlesen, oder auch das 6-Augen-Prinzip findet nunmehr beim Leser statt. Wenn man viele Quellen zu einem Thema liest, wird offenbar, was hinter der journalistischen Arbeit steckt. Es ist nicht immer die Recherchetiefe oder gar die Archivgröße sondern das Ausdeuten der vorhandenen &#8220;Fakten&#8221;. Der Genius eben, der im Verknüpfen und Neudenken alter Hüte liegt. Der klassische Anspruch, einfach möglichst viele Fakten darzustellen und so Objektivität zu simulieren, ist in der postmodernen Welt entlarvt als sinnloses Gestammel eines Archivars, der auf seinen gewaltigen Schlagwortkatalog zeigt und wie der seelige Luhmann glaubt, mit diesem riesigen Kasten das Rauschen der Welt zu ordnen.</p>
<p>Die Zeit verläuft nicht in linearen Bahnen und sie läßt sich auch nicht in Kästchen aufbewahren. Wieviel Menschen haben noch heute das pappa-ante-portas Syndrom und suchen verzweifelt den Kulturteil der Ausgabe vom 27.08.2001? Es wird Zeit diese Art des Journalismus zu bezeichnen als das was es ist, eine zwanghafte Institution, die versucht der Kontingenz der Welt eine heile Ordnung überzustülpen, die mit den Waffen des Archivs, dem exegetischen Quellenstudium und der scholastischen Umgangsform des Glaubenkönnens durch profundes Wissen ins heilige Land des Edelmuts reiten will.</p>
<p>Die Zeit verläuft jedoch wie eine Spirale in zwei Bewegungen gleichzeitig, einerseits in einer Kreisbewegung und gleichzeitig schreitet sie in Z-Richtung voran. Das bedeutet, dass wir zwar immer wieder Ähnliches erleben, aber jeweils auf einem unterschiedlichen Niveau. Chronos und Kairos gelten immer nur zusammen.</p>
<h3>Der Raum schmilzt</h3>
<p>Wer seine Plattensammmlung damals sukzessive in eine CD-Sammlung verwandelte, hatte es einfach beim Umzug. Keine elend schweren Kartons mehr. Keine besonderen Regalkonstruktionen, die das enorme Gewicht der Musiksammlung überhaupt aufnehmen konnten. Wer heutzutage seine CD-Sammlung auf eine externe Terabytefestplatte bannt (nimm zur Sicherheit lieber zwei!), der gewinnt Raum. Man hat mehr Platz. Man sieht endlich wieder die Wand im Wohnzimmer. Und wenn dann noch die Bücher verschwinden, können die Umzugsunternehmen gleich mit einem Bully anreisen&#8230;</p>
<p>Wer weiß, eines Tages gibt es auch digitale Möbel. Und man kann sie bei jedem Umzug einfach verlustfrei zippen und in eine Tüte stecken. Die digitale Revolution findet nicht bei den Redaktionen statt sondern im Wohnzimmer und im Handy der Leute. Warum gibt es die Zeitung noch nicht als tägliches &#8220;Hörbuch&#8221; fürs Handy, wo ich mir jederzeit im Stau oder im Zug alles vorlesen lassen kann und per Sprachsteuerung durch die Rubriken navigiere? Wie dumm muss man eigentlich sein, um nicht zu verstehen, dass man das meiste Geld mit Bequemlichkeit verdient. Nicht wenige Menschen kaufen ein MacBook wegen der schönen Präsentationen mit Keynote, die aussehen, als hätte die extra eine Werbeagentur gemacht. Und man kann Manager aus jedem Level damit blenden. Wenn ich etwas bequem, einfach und wirklich schön mache, kann ich damit Unsummen verdienen. Allerdings müsste man das hohe Ross verlassen und mit dem Zepter der Aufklärung in das Museum für prähistorische Medienwissenschaften einreiten.</p>
<p>Wer den Menschen mehr freien Raum im Wohnzimmer, unter dem Arm, in der Handtasche und in der Aktentasche schenkt, der gewinnt den Kunden.</p>
<p>Komplexitätsreduktion besteht nicht darin, einfach die Welt der vielfältigen logischen Zusammenhänge auf einzelne formallogische Axiome zu beschneiden. Das ist das Geschäft der Dummheit, die nicht mit polylogischen Verhältnissen umzugehen gelernt hat und einfach das Altbekannte herbeisehnt. Es geht darum, einfach mehrere Ebenen zu erfassen, ihre Relationen zueinander möglichst umfangreich zu verstehen und dann erst zu priorisieren, was optimiert und angepasst werden soll und wie. Im <a target="_blank" title="Cluetrain Manifesto deutsch" href="http://www.cluetrain.de/" target="_blank">cluetrain manifesto</a> wurde vor 11 Jahren beschrieben, wie der Markt heute funktioniert. Einige Anbieter haben die Dekade genutzt und ihre Hausaufgaben gemacht. Andere werden einfach langsam dahinsiechen. Dass sie das unter großem Wehklagen tun, ist ihre Sache. Der Alte Preuße würde sagen: Sterbe wie ein Mann!</p>
<p>Ach ja, eine sehr gut Zusammenstellung, wie man mit Online-Formaten Geld verdienen kann bzw. wie Online Geschäftsmodelle funktionieren können, gibt es <a target="_blank" title="Link zum jepblog" href="http://www.axel-springer-akademie.de/blog/2009/04/28/gastblog-geschaftsmodelle-fur-online-journalismus/" target="_blank">hier beim jepblog</a>.</p>
 
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