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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Spanien aus der WM geworfen

Wie das mit Favoritenrollen manchmal so ist, entweder man erfüllt sie oder man erfüllt sie nicht. Der Titelverteidiger Spanien hat genau dies bei der aktuell laufenden Fußball-WM in Brasilien deutlich vermasselt. Oder um es netter auszudrücken: Die spanische Nationalmannschaft ist es nach insgesamt drei gewonnenen internationalen Turnieren, nämlich der EM 2008, der WM 2010 und der EM 2012, nicht gelungen, ihrer Favoritenrolle in Brasilien gerecht zu werden.

Bild: https://www.flickr.com/photos/mjohn2101/143636528/

Vom heimlichen Favoriten aus dem Turnier gekickt

Geglaubt hätte es fast niemand, was sich am Mittwochabend auf den Bildschirmen abspielte. Die chilenische Nationalmannschaft, die zwar als Geheimtipp bei sämtlichen Fußball WM Wetten galt, schaffte es tatsächlich, das spanische, vom Erfolg der letzten Jahre verwöhnte Team mit einem glatten 2:0 zu besiegen. Während auf Wett- und Informationsseiten zu diesem Thema im Netz, wie beispielsweise in den Artikeln zur Weltmeisterschaft auf Bet365 darüber berichtet wurde, dass Chile eine reelle Chance hat, gegen den amtierenden Weltmeister zu gewinnen, hatte es niemand so richtig für möglich gehalten, dass die Spanier tatsächlich im zweiten Spiel des Turniers aus dem Rennen geworfen werden würden. Doch das ist die Realität, denn für Spaniens Nationalelf heißt es nach der Gruppenphase Koffer packen und zurück in die Heimat fliegen. Das Turnier ist für sie gelaufen.

Schneller raus als man denkt

So schnell kann es gehen, hört man die Fans und Vertreter anderer Nationalmannschaften leicht schadenfroh sagen, doch vielleicht sollte sich das so manch andere Mannschaft zu Herzen nehmen, denn der schnelle Abgang des Favoriten hat wieder einmal gezeigt, wie schnell es bei einer WM tatsächlich gehen kann. Zwei verlorene Spiele bedeuten das Aus und während man eine solche Entwicklung aus den Vorjahren vor allem von Mannschaften kannte, denen sowieso keine Chancen eingeräumt worden waren, so ist es immer wieder ein Schock, wenn es dann doch eines der Teams trifft, die für den Weltmeistertitel in Frage kamen.

Schlechter Turnierstart für die Spanier

Schlecht angefangen hatte es für die Spanier bereits in ihrer ersten Partie gegen die Niederlande am vergangenen Freitag. Vielleicht hatte es ja ein wenig damit zu tun, dass es Freitag der 13. war, doch sollte dies der Fall gewesen sein, dann ist die Niederlande scheinbar gegen einen solchen Aberglauben immun, denn es war das reinste Torfestival, das da aus niederländischer Sicht auf dem Platz gefeiert wurde. Mit einem entscheidenden 5:1 ging die Mannschaft letztendlich in die Kabine zurück und während das bedeutete, dass die Niederlande ihren Anfang im Turnier besser nicht hätten finden können, wurde den Spaniern wohl schon zu dem Zeitpunkt klar, dass sie es schwer haben würden, gegen solch starke Mannschaften auf lange Sicht zu bestehen.

Diese Annahme hat sich nun nach dem Spiel gegen Chile endgültig bestätigt. Es lag nicht am Freitag dem 13., dass die Spanier keine ausreichenden Leistungen bringen konnten, sondern an der Form der Mannschaft, an ihrem nicht wirklich stattfindenden Zusammenspiel. Nichts erinnerte mehr an das starke Team, das drei internationale Turniere in Folge gewinnen konnte. Und so bleibt den spanischen Fußballern und ihren Fans wirklich nichts mehr anderes übrig, als mit hängenden Köpfen nach Hause zu fahren. Es bleibt spannend, welche Überraschungen die WM sonst noch für uns geplant hat.

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