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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Soziale Netzwerke Mobil: Der größte Markt der Zukunft

Seit letztem Jahr ist es amtlich, Yahoo preschte auf dem Mobile World Congress mit oneConnect nach vorn: Mitglieder bei Sozialen Netzwerken wie MySpace, YouTube, Twitter, Bebo, Dopplr, Facebook Flickr, Friendster und Last.fm können sich per Handy miteinander über ihre Profile austauschen und zwar uanbhängig davon, ob es nun E-Mail, per IM-Funktion, Tweets oder eben die klassische Nachricht an die Pinnwand des Freundes ist.wittkewitz-mobile-yes

Damit hatte man schon sehr früh die Funktionen die jetzt erst skobbler.de in Deutschland und seit neuestem auch Google Latitude anbieten: das Erkennen von Freunden in der direkten Nachbarschaft. Sicherlich ein Segen, wenn man sich auf einem Open Air Festival verlaufen hat. Allerdings gleicht das Tool die Kontakte aus Yahoo mit denen der anderen Sozialen Netze ab und nicht umgekehrt. Aber mit Pulse und Status-Meldungen der Freunde verpasst man auch wirklich keine neue Regung der Peer-group oder falls mal ein neuer Praktikumsplatz auf facebook angeboten wird. Ziemlich abgespeckt auf ein gemeinsames Adressbuch waren die zyb-nutzer etwas weniger gut ausgestattet, dafür konnten sie per Handy ein Blog führen, was wohl die Funktionalität der anderen Sozialen Netzwerke ersetzen sollte. Bei einer etwas älteren Kundschaft sicher sehr sinnvoll.

Und in diesem Jahr, wo die MWC gerade in Barcelona tobt? Das kleine mobile Netzwerk peperonity hat sich schon eine Partnerschaft mit T-Mobile gesichert und liefert dem Bonner Riesen die üblichen Funktionen zum Austauschen von Bildern, Events und Links. Nicht berauschend, aber selbst gemacht.  Die Leute von zyb waren letztes Jahr anscheinend so überzeugend, dass sie gleich ganz bei vodafone untergekuschelt sind und Ericsson will Yahoos oneConnect nachbauen und fremde Dienste der YouTubes dieser Welt integrieren. Laut www.heise.de will comverse sogar eine Marketingplattform auf dieser Basis anbieten. Da schau her…Offenbar werden jetzt auch die Europäer etwas schlauer. Denn fast 4 Milliarden Handynutzer weltweit könne nicht irren, das wichtigste Zugangsgerät zum Web ist weder Netbook noch Laptop – es wird das Smartphone sein. Und das iPhone ist nur der Anfang…sozusagen die Vorhut. Wer jetzt in Soziale Netzwerke investierten will, sollte es gleich bei Mobiles tun.

Laut Herald Tribune und anderen großen amerikanischen Zeitungen wird es ein jedem Fall ein zweistelliger Miliardenmarkt in den nächsten Jahren. Nicht umsonst ist Gypsii-Gründer Dan Harple nach Europa gekommen, um sich hier Venture Capital zu holen, weil man hier versteht, dass der Markt für soziale Netzwerke nicht in solch kleinlichen Dimensionen wachsen wird in denen Mark Zuckerberg von Facebook denkt. Deshalb hat er jetzt auch einen großen Partner in der Tasche: LG. In Japan und China werden diese Netzwerke nämlich nicht um 2 Millionen Nutzer pro Jahr wachsen sondern um 10 Millionen je Quartal…

“Ich ging nach Europa weil die amerikanischen Risikokapitalgeber ziemlich kurzsichtig sind,” erklärt Harple. “Ich erklärte Ihnen das Potenzial von China und sie antworteten: ‘Warum gehen Sie denn nach China, machen sie es doch hier bei uns mit Verizon (zweitgrößter Mobilfunkanbieter in den USA)?’

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Folgende Schlagwörter: mobile, social software, Social Web

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  1. Mobile soziale Netzwerke & Web 5.0 at K2

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