Sony: Online Marketing bedeutet auch Social Web & Communities
Web 2.0, Communities und Sozial Netzwerke sind Begriffe, die in deutschen Marketingbudgets selten auftauchen. In den schlimmsten Fällen werden Studenten angestiftet, in Blogs die Kommentarfunktionen zu benutzen, um Werbebotschaften mehr oder weniger unverhohlen als SPAM zu platzieren. Wer fortgeschrittener arbeitet, sucht sich Berater, um die Firmenwebsite hinsichtlich der Inhalte mit mehr Nutzwert auszustatten, sodass die Seiten häufiger verlinkt werden, auch der Aufbau der Websites selbst läßt sich noch verbessern, damit die Firmen besser in Google gelistet werden.
Wenige gehen neue Wege und versuchen die Kunden direkt einzubinden. Obwohl dieser nutzergnerierte Inhalt eines der wesentlichen Merkmale des Webs ist und direkten Kontakt zu Kunden oder potenziellen Kunden ermöglicht. Neuerdings wird dies als Web 2.0 bezeichnet, da jetzt auch Menschen online Inhalte verfassen können, die keine Ahnung von HTML,CSS und PHP haben.
Sony geht den nächsten Schritt und versucht aus einem Firmenblog eine Plattform für die Community der Unterhaltungselektronikfans zu schmieden. Das sind diejenigen, die stundenlang in Hifistudios, Mediamärkten und Kaufhausabteilungen zubringen und immer das neueste Gadget im Aktenkoffer rumtragen. Im Zweifel also Männer zwischen 12 und 120 Jahren.
Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat Chris Brogan, ein bekannter Blogger aus der Social Media Szene Marcy Cohen, Sr. Manager Corporate Communications bei Sony Electronics zu dem Projekt interviewt:




