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	<title>Kommentare zu: Netztheorie: Netzluft macht frei?</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Von: ClubPenguinCheats</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/netztheorie-netzluft-macht-frei/comment-page-1#comment-2119</link>
		<dc:creator>ClubPenguinCheats</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 02:34:13 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ein strukturelles Grundbeben. Das Volk gelangt in die Beobachterposition anstelle der professionellen Volksbeobachter: Verlag in jeder Hütte, Kritik den Palästen …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein strukturelles Grundbeben. Das Volk gelangt in die Beobachterposition anstelle der professionellen Volksbeobachter: Verlag in jeder Hütte, Kritik den Palästen …</p>
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		<title>Von: orangeguru</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/netztheorie-netzluft-macht-frei/comment-page-1#comment-1068</link>
		<dc:creator>orangeguru</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 11:38:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, Deine Abend hier verschlafen ...

In Teutonia sind die Blogger im Endeffekt alle Loboisten: stark im Rauschen, schwach im Aktionismus.

Was andere Regionen angeht, so müßte man das wirklich Land für Land machen.

Für Länder ohne demokratische Kultur und öffentliche Systemkritik sind Blogs sicherlich wichtig und eine Bereicherung. Frage mich aber nur, wieviele zum Beispiel arme Ägypter, Unter- &amp; Mittelschichten tatsächlich Zugriff haben?

Natürlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung (blabla ...), aber ich befürchte, daß der Mousetivismus als faule Form der Demokratie die Menschen noch mehr von der wahren politik entfernt (a la &quot;Ich hab mein Kreuz gemacht und hab bei Facebook dafür gestimmt&quot;) ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, Deine Abend hier verschlafen &#8230;</p>
<p>In Teutonia sind die Blogger im Endeffekt alle Loboisten: stark im Rauschen, schwach im Aktionismus.</p>
<p>Was andere Regionen angeht, so müßte man das wirklich Land für Land machen.</p>
<p>Für Länder ohne demokratische Kultur und öffentliche Systemkritik sind Blogs sicherlich wichtig und eine Bereicherung. Frage mich aber nur, wieviele zum Beispiel arme Ägypter, Unter- &amp; Mittelschichten tatsächlich Zugriff haben?</p>
<p>Natürlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung (blabla &#8230;), aber ich befürchte, daß der Mousetivismus als faule Form der Demokratie die Menschen noch mehr von der wahren politik entfernt (a la &#8220;Ich hab mein Kreuz gemacht und hab bei Facebook dafür gestimmt&#8221;) &#8230;</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/netztheorie-netzluft-macht-frei/comment-page-1#comment-834</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:08:24 +0000</pubDate>
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		<description>@orangeguru
slacktivism ist das eine, aber in vielen Ländern der Erde haben Blogs wirklich eine demokratische Plattform geschaffen, die verletzbar und gefährlich für die Autoren ist, weil so etwas politisch nicht gewollt ist. Diese sehr starke demokratische Rolle von Blogs, die letztlich in Projekten globalvoices, ushahidi oder pembazuka eine Institution finden, ist mächtiger als viele denken. Das heißt nicht, dass es in Deutschland ähnlich mächtige Blogs gäbe. Aber warten wir es ab, mit jedem neuen Skandal kann das passieren und die schwarz-gelde Regierung ist fleißig dabei, neue Skandale zu produzieren (Privatisierung der Lebensrisiken zum Wohle der Versicherungen, Entsolidarisierung, Banken-HartzIV, kreative Förderung der Jüngsten ohne soziale Einbindung, Kürzungen und Schuldenverbote, abenteuerlicher Umgang mit Medizin und Pharmawelt). Wir werden sehen.

@Matthias
Nein, es wird niemand etwas richten - außer etwas hinrichten. Das Schirrmacher den Filteroffenbarungseid des Qualitätsjournalismus geleistet hat, hat er offenbar ohne mentale Achtsamkeit - das ganze Geschäftsmodell des Berufszweigs Journalismus ad acta gelegt. Insofern bleibt allein deshlab nichts Anderes als eine differenzierte Vernetzung via SNS oder eben twitter, um eine gute Versorgung mit guten Inhalten zu gewährleisten. Frage mich allerdings, wer dann die Recherche übernimmt, also die Arbeit, die die ganzen Informationsfilterer in den Redaktionen überhaupt erst ermöglicht hat. Denn das kann mir keiner erzählen, dass die Recherche in den Redaktionssesseln stattfand. In Summa: Was machen die Freien Autoren und Produzenten?

Die Politiker brauchen uns nicht zu kümmern, die quacken eh nur das nach, was ihnen die Lobbyisten einflüstern. Da reicht es die Verlautbarungen und Studien der Verbände aufmerksam zu lesen, um zu wissen, was drei Monate später aus den Politikermündern gekrochen kommt. Ich brauche diese PR zweiter Ordnung übrigens so dringend wie sechs neue Füße.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@orangeguru<br />
slacktivism ist das eine, aber in vielen Ländern der Erde haben Blogs wirklich eine demokratische Plattform geschaffen, die verletzbar und gefährlich für die Autoren ist, weil so etwas politisch nicht gewollt ist. Diese sehr starke demokratische Rolle von Blogs, die letztlich in Projekten globalvoices, ushahidi oder pembazuka eine Institution finden, ist mächtiger als viele denken. Das heißt nicht, dass es in Deutschland ähnlich mächtige Blogs gäbe. Aber warten wir es ab, mit jedem neuen Skandal kann das passieren und die schwarz-gelde Regierung ist fleißig dabei, neue Skandale zu produzieren (Privatisierung der Lebensrisiken zum Wohle der Versicherungen, Entsolidarisierung, Banken-HartzIV, kreative Förderung der Jüngsten ohne soziale Einbindung, Kürzungen und Schuldenverbote, abenteuerlicher Umgang mit Medizin und Pharmawelt). Wir werden sehen.</p>
<p>@Matthias<br />
Nein, es wird niemand etwas richten &#8211; außer etwas hinrichten. Das Schirrmacher den Filteroffenbarungseid des Qualitätsjournalismus geleistet hat, hat er offenbar ohne mentale Achtsamkeit &#8211; das ganze Geschäftsmodell des Berufszweigs Journalismus ad acta gelegt. Insofern bleibt allein deshlab nichts Anderes als eine differenzierte Vernetzung via SNS oder eben twitter, um eine gute Versorgung mit guten Inhalten zu gewährleisten. Frage mich allerdings, wer dann die Recherche übernimmt, also die Arbeit, die die ganzen Informationsfilterer in den Redaktionen überhaupt erst ermöglicht hat. Denn das kann mir keiner erzählen, dass die Recherche in den Redaktionssesseln stattfand. In Summa: Was machen die Freien Autoren und Produzenten?</p>
<p>Die Politiker brauchen uns nicht zu kümmern, die quacken eh nur das nach, was ihnen die Lobbyisten einflüstern. Da reicht es die Verlautbarungen und Studien der Verbände aufmerksam zu lesen, um zu wissen, was drei Monate später aus den Politikermündern gekrochen kommt. Ich brauche diese PR zweiter Ordnung übrigens so dringend wie sechs neue Füße.</p>
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	<item>
		<title>Von: Die 7 WWMAG-Surftipps zum Wochenende 49/2009</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/netztheorie-netzluft-macht-frei/comment-page-1#comment-832</link>
		<dc:creator>Die 7 WWMAG-Surftipps zum Wochenende 49/2009</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 09:35:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netztheorie: Netzluft macht frei? J&#246;rg Wittkewitz beschreibt in h&#252;bschen Analogien, wie das Netz die bestehenden M&#228;chte aush&#246;lt (und wie diese sich wehren). &#8220;N&#228;hmen die Menschen ihre Geschicke selbst in die Hand, w&#228;re der Gehorsam obsolet und damit die jahrtausendealte Tradition der Macht.&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Netztheorie: Netzluft macht frei? J&#246;rg Wittkewitz beschreibt in h&#252;bschen Analogien, wie das Netz die bestehenden M&#228;chte aush&#246;lt (und wie diese sich wehren). &#8220;N&#228;hmen die Menschen ihre Geschicke selbst in die Hand, w&#228;re der Gehorsam obsolet und damit die jahrtausendealte Tradition der Macht.&#8221; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/netztheorie-netzluft-macht-frei/comment-page-1#comment-831</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 00:39:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war da auch schon optimistischer ob des Paradigmenwechsels und des augenscheinlichen Umstands, dass die &quot;alten Siegelbewahrer&quot; überflüssig würden.

Inzwischen denke ich nicht mehr ganz so radikal. Das Mediengeschäft wandelt sich zweifellos und wird kleinteiliger, vielschichtiger. Aber die Blogger allein werden es nicht richten. Es wird auch weiterhin ein paar große Medienhäuser geben, die Content geschickt in diverse Kanäle (mit Schwerpunkt Web) leiten und diesen auch monetarisieren.

Die Politik, die heute noch um ihren Einfluss in den Medien zittert, wird schon bald erkennen, dass sie selbst zum Medium werden kann: Obama macht es ja vor auf whitehouse.gov. Selbst in Russland hat man das bereits verstanden und Präsident Medwedew videobloggt mittlerweile so fleißig wie sein amerikanischer Kollege, nur vielleicht nicht so eloquent in der Erscheinung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war da auch schon optimistischer ob des Paradigmenwechsels und des augenscheinlichen Umstands, dass die &#8220;alten Siegelbewahrer&#8221; überflüssig würden.</p>
<p>Inzwischen denke ich nicht mehr ganz so radikal. Das Mediengeschäft wandelt sich zweifellos und wird kleinteiliger, vielschichtiger. Aber die Blogger allein werden es nicht richten. Es wird auch weiterhin ein paar große Medienhäuser geben, die Content geschickt in diverse Kanäle (mit Schwerpunkt Web) leiten und diesen auch monetarisieren.</p>
<p>Die Politik, die heute noch um ihren Einfluss in den Medien zittert, wird schon bald erkennen, dass sie selbst zum Medium werden kann: Obama macht es ja vor auf whitehouse.gov. Selbst in Russland hat man das bereits verstanden und Präsident Medwedew videobloggt mittlerweile so fleißig wie sein amerikanischer Kollege, nur vielleicht nicht so eloquent in der Erscheinung.</p>
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