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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Mindcasting: Twitter ist die neue Zeitung

Während in Deutschland noch gestritten wird, ob die Nutzer, die Tweets und das Medium ein und dasselbe sind (wer war Schuld am twitter-Desaster rund um Wittenden), sind uns die Early Adopters dies- und jenseits des Atlantiks schon ein Stück weiter.

jay-rosenJay Rosen von der New York University unterrichtet Journlismus und nutz das Tool als Filter für all die guten, wertvollen Inhalte, die es Wert sind, gelesen zu werden. Er folgt einfach den richtigen Leuten und liest deren Empfehlungen.

“Mindcasting kam mir in den Sinn, als ich versuchte eine sehr hohe SNR (signal to noise rate) zu erzielen [also das Gute aus dem Vielen herauszufiltern],” erklärt Rosen. Das bedeutet, dass er täglich 15 bis 20 tweets über die besten Artikel mit Kommentar verschickt. Damit hat er eine neue Art von Presse erfunden und ist Herausgeber der besten Artikel von Blogs und Zeitungen.

Er kann auf diese Weise Webinhalte so bearbeiten, dass seine eigene Zeitung entsteht. Dieses Mindcasting ersetzt dann Lifecasting, also das Herausposaunen von Informationen über Einkäufe, die neueste Benzinpreise oder Statusmeldungen zum aktuellen ICE, in dem man sitzt.

Dieses Destillat aus Hunderten von Quellen und seinen 12.000 Followern könnte ein gutes Modell werden für die Zeitung der Zukunft. Ich bin gespannt und werde beobachten. Wer weiß, vielleicht mache ich auch einen Mindcast-Kanal…

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Folgende Schlagwörter: Die Kommunikation, medien, Social Media, social software, Social Web, twitter, Web 3.0

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