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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Kleiner Mann ganz groß

Auch wenn Dirk Bach im Jahr 2012 mit nur 52 Jahren verstarb, so ist er bei vielen von uns immer noch zugegen und man mag es sich eigentlich gar nicht vorstellen das Unikum Bach nun gar nicht mehr live oder im Fernsehen erleben zu können. War und ist er doch in dieser Welt, wo scheinbar jeder und alles ersetzt werden kann, so etwas wie ein unvergleichliches Unikat.

Dirk Bach ein Quereinsteiger in der Szene

Denn eigentlich war das so nicht geplant. Dirk Bach ist quasi in seine Rolle hineingewachsen. Mit zarten 17 Jahren stand Dirk Bach das erste Mal auf den Brettern die die Welt bedeuten, und zwar im Kölner Schauspielhaus. Bach hat übrigens nie eine Schauspielschule von innen gesehen.

Während seines Studiums zog er bei Hella von Sinnen ein und die beiden gründeten eine WG. Zu dieser Zeit spielte Dirk Bach im Studententheater und in einigen freien Theatergruppen. Seine Karriere als Amateurschauspieler brachte ihm unter anderem Auftritte in Wien, London und New York ein. Im Jahr 1985 kam dann auch der erste Preis. Dirk Bach erhielt für seine schauspielerischen Leistungen den Max-Ophüls-Förderpreis. Mitte der 80er Jahre stellte Dirk Bach auch zum ersten Mal sein komödiantisches Talent unter Beweis, nämlich in dem Theaterstück „Geierwally“.

Einige Jahre später, und zwar im Jahr 1992 stand Bach an einem Wendepunkt, allerdings im positiven Sinn. Nicht nur das Dirk Bach in diesem Jahr in das Ensemble des Kölner Schauspielhauses aufgenommen wurde, er erhielt auch eine eigene Sendung im Fernsehen.  Das war dann der Startschuss für eine sehr erfolgreiche, bunte und abwechslungsreiche Karriere im Fernsehen.

So verbindet man Dirk Bach unweigerlich mit Fernsehsendungen wie Lukas, Der kleine Mönch oder aber auch mit der Schillerstraße.

Dirk Bach der Allrounder

Dirk Bach war nicht nur Schauspieler und Moderator, er war auch Sprecher bei diversen Hörbuchproduktionen und lieh Trickfilmfiguren seine unvergleichbare lebendige Stimme. Bis zu sein überraschender Herztod am 1.Oktober 2012 spielte Dirk Bach im Düsseldorfer Kapitol Theater in dem Musical von Haper Kerkeling „Kein Pardon“ mit. Zudem wartete bereits schon eine neue Aufgabe auf den Allrounder. Denn Bach steckte mitten in dem Proben für das Theaterstück „Der kleine König Dezember“, in dem er die Hauptrolle spielen sollte.

Fünf Tage vor der Premiere verstarb Dirk Bach. Und um es mit den Worten vom kleinen König Dezember zu sagen – „Und wer tot ist, wird ein Stern“ denn ähnlich wie ein Stern wird auch Dirk Bach immer leuchten, selbst wenn er nicht mehr hier ist.

Jetzt Kerze für Dirk Bach auf http://www.gedenkseiten.de/dirk-bach/ anzünden!

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