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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Identitätsdiebstahl – was ist das eigentlich und wie kann man sich davor schützen?

Wie das Internet selbst, ist auch das Speichern persönlicher Daten im Netz zur Alltäglichkeit geworden. Ob Sie dem jeweiligen Anbieter Ihre Daten Anvertrauen ist eine Sache, aber haben Sie sich einmal überlegt was passiert, wenn sich jemand unberechtigt unter Ihrem Namen im Netz bewegt? Identitätsdiebstahl ist im Internet inzwischen ebenfalls alltäglich, doch wie können Sie sich davor schützen?

Zwei Schritte für mehr Sicherheit

Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen. Erstens sollten Sie das Thema Sicherheit im Internet immer im Auge behalten, sich informieren und Ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Zweitens heißt es, darauf vorbereitet sein, dass es Sie vielleicht doch einmal „erwischt“. Eine Firewall kann Ihren PC vor direktem Zugriff von außen schützen, aber nicht vor Computerviren oder Angriffen durch Phishing. Letztere verleiten Sie, den Schutz Ihrer Firewall unabsichtlich selbst zu durchbrechen. Den Schaden begrenzen Sie einmal durch einen umsichtigen Umgang mit Passwörtern, insbesondere indem Sie für unterschiedliche Angebote auch verschiedene Passwörter nutzen. Ein zweiter Schritt ist die Datensicherung auf Speichermedien, die nicht permanent mit den Geräten die Sie für Ihren Internetzugang verwenden verbunden sind. Das können zum Beispiel externe Festplatten, CDs oder DVDs sein.

Das leidige Thema Passwortsicherheit

Wer es nicht auf Sie persönlich abgesehen hat, sucht sich das leichteste Opfer. Ihre Sicherheitsvorkehrungen sollten daher besser sein als der Durchschnitt. Dieses Maß ändert sich allerdings. Beispielsweise haben die Empfehlungen für sichere Passwörter inzwischen die Grenze der Anwendbarkeit erreicht. Niemand kann sich ein Dutzend oder mehr verschiedene, mindestens acht Zeichen lange Passwörter mit Sonderzeichen und Ziffern merken, die keine Ähnlichkeit mit Wörterbucheinträgen haben und nirgendwo notiert sein sollen. Ein Ausweg ist die Selektion. Wählen Sie für wichtige Zugänge auch möglichst sichere Passwörter – entsprechende Informationen sind z. B. auf http:/www.online-betrugsschutz.de/identitaetsdiebstahl/ zu finden – und speichern Sie diese nicht auf Ihrem PC. Dies betrifft natürlich das Online-Banking, aber auch E-Mail-Postfächer, Angebote wie Social Networks, auf denen Sie viele persönliche Informationen sammeln, sowie Webshops, bei denen Sie Ihre Kontoverbindung hinterlegen. Für Zugänge, die keine wichtigen Daten enthalten, können Sie dann auch einen Passwort-Safe auf Ihrem PC benutzen oder ein gemeinsames Passwort verwenden, sollten sich aber des Risikos bewusst sein.

Sicherheit ist eine Aufgabe

Auch wenn Sie jede Sicherheitslücke die bekannt wird sofort durch ein Update schließen, können Sie sich im Internet nicht hundertprozentig schützen. Wichtig ist es, mit den eigenen Sicherheitsvorkehrungen auf dem aktuellen Stand zu bleiben und wichtige Daten auch offline zu sichern.

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