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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Grundlagen von CFD

Kursentwicklung

Was sind CFD und was bedeutet die Abkürzung. CFD ist die Abkürzung für Contracts for Difference oder auf Deutsch Differenzkontrakte. Der Ursprung von CFD liegt im Investmentbanking. Wer sich für den CFD-Handel entscheidet, der handelt mit der Kursentwicklung von beispielsweise Aktien, Rohstoffen oder Währungen und nicht mit dem aktuellen Kurswert. Die Differenz zwischen Einstiegszeitpunkt und Verkaufszeitpunkt heißt Spread. Es gibt zwei Handelspositionen beim CFD-Handel, Long und Short. Für die Long-Handelsposition sollte sich der Käufer entscheiden, wenn er einen Kursanstieg erwartet. Wer von einem fallenden Kurs ausgeht, sollte sich für die Short-Handelsposition entscheiden.

Kosten beim CFD-Handel

Als fixe Kosten fallen Kontoführungsgebühren an, weil man für den CFD-Handel ein extra Konto benötigt und nicht beispielsweise das eigene Girokonto nutzen kann. Zusätzlich fallen, wie bei jedem Investmentgeschäft, auch bei CFDs Transaktionskosten an. Ein weiterer möglicher Kostenpunkt sind Finanzierungskosten. Diese fallen allerdings nur an, wenn Sie eine Position über Nacht halten.

Vorteile beim CFD-Handel

Ein großer Vorteil von CFD ist, dass sich auch mit einem geringen Kapitaleinsatz gut handeln lässt. Wer beispielsweise mit Aktien handeln will, muss beim Ankauf den Wert des Aktienkurses multipliziert mit der Zahl der gewünschten Aktienanteile zahlen, bei CFD kann einfach ein beliebiger Kapitalbetrag eingesetzt werden. Da es sich bei CFD um ein Hebelprodukt handelt, können sich größere Gewinnchancen ergeben allerdings verhält sich das Verlustrisiko dementsprechend. Anders als bei Aktien, können bei CFD durch die Verwendung eines Hebels größere Summen bei gleichbleibenden Kapitaleinsatz bewegt werden. Dadurch kann das Kapital auf eine größere Anzahl an Portfolios verteilt werden und das Risikomanagement ist leichter zu steuern. Ein weiterer Vorteil von CFD ist die Variabilität wie beispielsweise die Short-Handelsposition. Denn hierbei profitiert man davon, wenn ein Kurs fällt, was eigentlich vom Grundgedanken des Investmentgeschäfts abweicht.

Fazit

Was sind CFD? Der CFD-Handel ist ein modernes Finanzprodukt, welches sich von standardmäßigen Investmentgeschäften abhebt. Dies ist besonders an der Short-Handelsposition festzumachen, denn hier wird mit dem Kursabfall des Gehandelten gutes Geld verdient.

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