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	<title>Kommentare zu: Germany&#8217;s last Geschäftsmodell</title>
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	<description>&#34;Zur ganzen Wahrheit gehören zwei - einer, der sie sagt und einer, der sie versteht.&#34;            Henry David Thoreau</description>
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		<title>Von: Rene</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/germanys-last-geschaftsmodell/comment-page-1#comment-910</link>
		<dc:creator>Rene</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 19:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>Richtig. In der Wirtschaft haben wir dies auch gesehen. Sei es einfach durch Unternehmen die sich breit aufstellen (Diversifikation) oder andere die sich Effizient an die derzeitigen Umweltbedingungen anpassen (Gewinnmaximierung auf Grundlage der geltenden Umweltbedingungen). Natürlich, läuft dieser Prozess anders ab als in der Natur, weil sie stärker intrinsisch motiviert sind. Auch in der Natur können diese Mutationen extrinsisch oder intrinsisch beeinflusst sein, obwohl hier natürlich vorher keine Zielausprägung statt findet. Obwohl davon auszugehen ist, wenn wir uns die Autopoesis der Zellen ansehen, jede Anpassung extrinsischer Natur als Anpassung auf die Umwelt angesehen werden kann (weitgefasst). Demnach haben wir es eigentlich immer mit der Anpassung auf Umweltumstände zu tun. Die Wirtschaft als System muss sich auf veränderten Umweltzustände in der Gesellschaft und Politik einstellen und die Unternehmen können mit unterschiedlichen Strategien agieren, aber ohne aus den Prämissen des Wirtschaftssystems aussteigen. Nur weil jetzt teilweise das Geld von den Werbern und nicht von Endkonsumenten direkt kommt (Free-Modell) ist dies keine grundsätzliche Veränderung der Prämissen in der Wirtschaft. Schließlich ist dieses Modell auch nicht wirklich neu, wie Zigaretten Bildchen zeigen. Ich möchte mich am Schluss für die etwas Wirre Darstellung entschuldigen, aber ich bin gerade auf dem Sprung ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig. In der Wirtschaft haben wir dies auch gesehen. Sei es einfach durch Unternehmen die sich breit aufstellen (Diversifikation) oder andere die sich Effizient an die derzeitigen Umweltbedingungen anpassen (Gewinnmaximierung auf Grundlage der geltenden Umweltbedingungen). Natürlich, läuft dieser Prozess anders ab als in der Natur, weil sie stärker intrinsisch motiviert sind. Auch in der Natur können diese Mutationen extrinsisch oder intrinsisch beeinflusst sein, obwohl hier natürlich vorher keine Zielausprägung statt findet. Obwohl davon auszugehen ist, wenn wir uns die Autopoesis der Zellen ansehen, jede Anpassung extrinsischer Natur als Anpassung auf die Umwelt angesehen werden kann (weitgefasst). Demnach haben wir es eigentlich immer mit der Anpassung auf Umweltumstände zu tun. Die Wirtschaft als System muss sich auf veränderten Umweltzustände in der Gesellschaft und Politik einstellen und die Unternehmen können mit unterschiedlichen Strategien agieren, aber ohne aus den Prämissen des Wirtschaftssystems aussteigen. Nur weil jetzt teilweise das Geld von den Werbern und nicht von Endkonsumenten direkt kommt (Free-Modell) ist dies keine grundsätzliche Veränderung der Prämissen in der Wirtschaft. Schließlich ist dieses Modell auch nicht wirklich neu, wie Zigaretten Bildchen zeigen. Ich möchte mich am Schluss für die etwas Wirre Darstellung entschuldigen, aber ich bin gerade auf dem Sprung ;)</p>
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		<title>Von: Jörg Wittkewitz</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/germanys-last-geschaftsmodell/comment-page-1#comment-906</link>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 15:33:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ist die Evolution nicht eigentlich blind? Im Wirtschaftssystem sehe ich wenig parallele blinde Entwicklungen von denen einige begünstigt und andere schlechte Fortpflanzungschancen haben. Im Gegenteil, dass was lange Fruchtbarkeit gewährleistet wird angesichts veränderter Umweltbedingungen künstlich in neue Generationen transferiert, ohne dass es bevorzugt als Partner gesucht würde. Phänotyp und Genotyp sind noch immer und werden auch immer zwei ganz verschiedene Kategorien sein, die man aus meiner Sicht nicht unbedingt funktional aufeinander beziehen kann. Vor allem deshalb nicht, weil ja davon auszugehen ist, das Varianz zunächst auf Mutation beruht und nicht auf der Umwelt oder deren Veränderung. Die Selektion der Natur ist ja kein aktiver Prozess, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Evolution nicht eigentlich blind? Im Wirtschaftssystem sehe ich wenig parallele blinde Entwicklungen von denen einige begünstigt und andere schlechte Fortpflanzungschancen haben. Im Gegenteil, dass was lange Fruchtbarkeit gewährleistet wird angesichts veränderter Umweltbedingungen künstlich in neue Generationen transferiert, ohne dass es bevorzugt als Partner gesucht würde. Phänotyp und Genotyp sind noch immer und werden auch immer zwei ganz verschiedene Kategorien sein, die man aus meiner Sicht nicht unbedingt funktional aufeinander beziehen kann. Vor allem deshalb nicht, weil ja davon auszugehen ist, das Varianz zunächst auf Mutation beruht und nicht auf der Umwelt oder deren Veränderung. Die Selektion der Natur ist ja kein aktiver Prozess, oder?</p>
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		<title>Von: René</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/germanys-last-geschaftsmodell/comment-page-1#comment-889</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:54:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde dem widersprechen, dass es nicht möglich ist, mit statistischen Rechnungen dem Kunden näher zu kommen. Viel mehr funktionieren die gebräuchlichen Hochrechnungen nicht mehr, weil Sie den medialen Mix meistens gar nicht oder nur schlecht darstellen. Wir haben es mit einer Evolution zu tun. Dadurch verändert sich das Wirtschaftssystem nur bedingt. Wie im Genpool waren bloß viele zu ihm gehörende Strategien deaktiviert, weil sie zur Umfeld nicht gepasst haben. Jetzt werden diese wichtiger. Das Problem der heutigen Wirtschaft ist, dass man in den Unternehmen oft diese leftover DNA gelöscht hat, um Schlank zu bleiben... aber gerade schlanke Unternehmen funktionieren nur in einer sehr spezifischen Umwelt und die wandelt sich gerade. Die zu stark ausdifferenzierten Spezien, die ihren überflüssigen Genpool ausgelöscht haben, werden daher arge Probleme bekommen... Schlimm ist das nicht und die Welt geht davon auch nicht unter. Sie dreht sich weiter. Mit ähnlichen statistischen Mitteln wird außerdem gerade die Klimakatastrophe herbeigerufen... Glauben wir nicht alles, was fehlerhafte Statistik uns sagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde dem widersprechen, dass es nicht möglich ist, mit statistischen Rechnungen dem Kunden näher zu kommen. Viel mehr funktionieren die gebräuchlichen Hochrechnungen nicht mehr, weil Sie den medialen Mix meistens gar nicht oder nur schlecht darstellen. Wir haben es mit einer Evolution zu tun. Dadurch verändert sich das Wirtschaftssystem nur bedingt. Wie im Genpool waren bloß viele zu ihm gehörende Strategien deaktiviert, weil sie zur Umfeld nicht gepasst haben. Jetzt werden diese wichtiger. Das Problem der heutigen Wirtschaft ist, dass man in den Unternehmen oft diese leftover DNA gelöscht hat, um Schlank zu bleiben&#8230; aber gerade schlanke Unternehmen funktionieren nur in einer sehr spezifischen Umwelt und die wandelt sich gerade. Die zu stark ausdifferenzierten Spezien, die ihren überflüssigen Genpool ausgelöscht haben, werden daher arge Probleme bekommen&#8230; Schlimm ist das nicht und die Welt geht davon auch nicht unter. Sie dreht sich weiter. Mit ähnlichen statistischen Mitteln wird außerdem gerade die Klimakatastrophe herbeigerufen&#8230; Glauben wir nicht alles, was fehlerhafte Statistik uns sagt.</p>
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		<title>Von: agento (Jan)</title>
		<link>http://www.digitalpublic.de/germanys-last-geschaftsmodell/comment-page-1#comment-597</link>
		<dc:creator>agento (Jan)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:29:19 +0000</pubDate>
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		<description>Re. last Tweet: http://www.digitalpublic.de/germanys-last-geschaftsmodell</description>
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