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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Connect: Wer auf seiner eigenen Website das Gespräch unter Freunden unterstützen will…

netzwerk-neuronDie teils heftigen Diskussion über die Nutzungsbedingungen bei Sozialen Netzwerken und deren Umgang mit Daten ist noch nicht zuende. Wer aber trotzdem oder gerade deshalb seine facebook-, myspace- oder Google-Freunde unterstützen will oder einfach den Besuchern des eigenen Blogs eine Plattform für Kommunikation und Austausch liefern will, der hat mit connect-widgets tolle Möglichkeiten. In Deutschland noch relativ unbekannt, aber in Amerika bereits erfolgreich sind Connect-Applicationen wie Facebook Connect, Google Friend Connect, MySpace ID, TypePad Connect und RPX.

Was soll das und was kann es:

Im Allgemeinen liefern sie kleine Bereiche auf einer Website, die das Posten von Meinungen erlaubt oder das Hochladen von Inhalten, quasi als Fenster zum großen Sozialen Netzwerk auf einer individuellen Site. Man loggt sich dort mit den vorhandenen Daten von myspace, friendster, myspace oder openID ein und legt los. Alle verfügen über folgende Funktionen:

PROFILE: Dieser Aspekt umfasst alle persönlichen Daten, die man bei einer Registrierung bei den Sozialen Netzwerken in mühevoller Kleinarbeit einträgt, also von der Schuhgröße bis zur Anzahl der Enkel. (Vorbild sind dabei OpenID und AuthID, die ein einmaliges Anmelden ermöglichen und dann alle anderen Logins einfach verwalten)

INHALTE: Hier geht es um Inhalte. Nicht ganz ohne, wenn es Fotos in eindeutigen Posen sind. Aber es geht natürlich auch ganz schlicht um Kommentare; also alles was man Anschauen oder lesen kann.

BEZIEHUNGEN: Wen kenn ich und wer kennt mich, wen sollte oder habe ich eingeladen. Hiermit ist das persönliche Netz gemeint. Ich tendiere immer mehr zum Begriff des Rhizoms. Aber das kommt in einem anderen Beitrag noch.

AKTIVITÄTEN: Das ist das, was die Sozialen Netzwerke am Leben erhält: Kleine Nachrichten über neue Haustiere, Gemütszustand, neue Pullover, Handys und eben auch neue Geliebte…

Wofür sind also solche Zusatzfunktionen auf den einzelnen Blogs und Websites vieler Menschen hilfreich? Sie sind zunächst eine persönliche Anlaufstelle auf einer Website und machen im besten Fall aus einem Blog ein personalisierbare Site im Web für eine bestimmte Community, die sich eben auch über facebook oder andere Netzwerke kennt. Man tauscht sich in einem kleinen Feld Nachrichten aus, teilt gute Links mit oder erklärt allen wie öde der Montag mal wieder ist. Selbstverständlich ist auch das wieder in einem anderen Rahmen für das Intranet interessant, weil es die Bildung von informellen Netzwerken zu bestimmten Intranetsites fördert. Mal sehen, wann die ersten großen E2.0-Suiten diese Funktionen aufnehmen…

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Folgende Schlagwörter: social software, Social Web

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