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"Zur ganzen Wahrheit gehören zwei – einer, der sie sagt und einer, der sie versteht." Henry David Thoreau

Change or Die – Was machen die anderen?

industryIn Deutschland erlangt das Thema Soziale Netzwerke im Web so langsam den Status eines beiläufigen Interesses. Man kann ja mal gucken. Kostet nix, schadet nix, hilft wohl auch nix. So ist der Deutsche halt gestrickt. Früher, als Mercedes und Porsche noch Qualitätsprodukte waren, da hatte der Deutsche gelernt, was viel kostet, muss einfach gut sein. Insofern ist das mangelnde Interesse an diesen Web 2.0 Geschichten nur dann etwas höher als Null, wenn es etwas kostet.

Soziale Netze – Sozialer Kommerz

Das kann man diskutieren oder hinnehmen. Ich entscheide mich mal für letzteres. Andere Länder, andere Sitten. In den USA geht es hoch her in Sachen Soziale Software. Warum das anders ist als hier bei uns? Nun zunächst ist man dort von Natur aus begeisterungsfähiger. Wenn dann allerdings kein klarer Nutzen oder zumindest Spaß folgt, lässt die Begeisterung in atemberaubender Geschwindigkeit nach. Dies hat zur Folge, dass die Invention (die Erfindung neuer Leistungen und Produkte) unmittelbar abgeklopft wir auf ihren Innovationscharakter. Und zwar durch die Nutzer selbst. Ein Paradebeispiel ist der AppStore von Apple. Da wir hier Social Commerce eigentlich nicht kennen – kurz ein Beispiel.

Ein Softwareentwickler kauft sich ein iPhone. Da die technische Plattform leicht zugänglich ist ( er muss nur einen Kurs für 99$ als Developer belegen) bastelt er sich eine Oberfläche für die Bundesliga. Sie kennen diese Pläne, die in einigen Büros herum hängen und wo nach jedem Wochenende die Fähnchen der Mannschaften umgehängt werden. Natürlich kann man mit der Software viel mehr anstellen. Deshalb hat ja der Softwareentwickler auch seinen eigentlichen Job gekündigt. Weil er mit dem Verkauf seiner kleinen iPhone-Apps viel mehr verdient als vorher. Und Apple? Die testen die angebotenen Softwarepakete und geben dann zum Verkauf auf der Plattform frei und nehmen sich 30% vom Kaufpreis! Über 1 Millionen Kunden weltweit sind schon eine gute Basis für ein Ein-Mann-Unternehmen ohne jede Ausgabe für Marketing, Sales, Lagerhaltung, Administration…

Warum ich das hierschreibe? Der Titel heißt Change or Die. Wer den AppStore nicht versteht, der kann dies hier verstehen: 200 Millionen Applikationen wurden aus dem App Store in 102 Tagen heruntergeladen, 5.500 Apps werden dort inzwischen angeboten. Die Entwickler haben bisher 21 Millionen Euro damit verdient, ein satter Umsatz von 9 Millionen für Apple für nahezu Null Unkosten. Denken wir mal an 8,5 Millionen Gewinn vor Steuern durch die Öffnung der Plattform des iPhone für externe Entwickler. Change or Die.

twitter-wolkeTwitter fokussiert Themen – ein Filter und ein Supporttool

Aber es gibt noch Möglichkeiten für die klassischen Unternehmen, die vehement meinen, sie müssten an ihren Prozessen rumoptimieren, um dagegen anstinken zu können. Nehmen wir doch einfach die klassischen Sozialen Netzwerke wie LinkedIN mit seinen 34 Millionen Nutzern. Meinen Sie, es wäre schlau, dort tätig zu sein. Oder nutzen Firmen dieses SMS im Web namens Twitter, um mit den Kunden zu sprechen?

Aber klar. Twitter ist der günstigste und schnellste Kanal für eine Support-Hotline. Man kann dort über einen Kanal www.twitter.com/produktname alle Level durchschicken UND die Inhalte werden per Hashtag # wieder auffindbar für jeden Kunden, der ein Problem hat. Firmen wie Comcast (Kabelanbieter für TV und Internet) oder Ipswitch sind schon da.

“Es ist etwas mehr als eine persönliche Ansprache,” erklärt Produktmanager Jason Williams bei Ipswitch gegenüber Networkworld.com. “Es ermöglicht mir die verbindung mit Bestandskunden wie auch mit anderen Leuten, die sich über Twitter über das Thema Network Management austauschen. Einige habe ich überzeugt, unsere Produkte auszuprobieren.”

Networkworld.com hat nämlich 583 IT-Manager befragt, wie sie es mit den Sozialen Netzwerken für Ihre Firma halten, und welche sie nutzen:

LinkedIn:  63%

Facebook 44%

Twitter  14%

Und offene Soziale Netzwerke sind gut für Firmen?

LinkedIn ist also nicht so ganz unwichtig. Und was macht man da am besten? Gründen sie eine Gruppe zu einem Thema und liefern sie gute Inhalte. Dort werden sich Leute einfinden, die das Thema adressieren, die gerade ein Problem in diesem Bereich haben oder direkten Bedarf. Kommunizieren sie von Mensch zu Mensch. Natürlich ist es legitim, seine eigenen Produkte darzustellen. Aber wer es dabei beläßt, und sonst nichts zu den Diskussionen beiträgt oder keine Stellung bezieht, wird dadurch nich glaubwürdiger. Bleiben sie Mensch, aber beachten sie üblichen Regeln des öffentlichen Lebens. Hart in der Sache, aber weich zu Personen.

Ich habe bei dem Sozialen Netzwerk LinekdIn vor ein paar Wochen eine deutschsprachige Gruppe zum Thema Enterprise 2.0 gegründet. Das Ziel für mich ist es, all die Leute an einem Ort zu bündeln, die schon etwas weiter sind. Die also dieses ganze Gerede über neue Technologien in Firmen schon lange in Projekten verfolgen und eigentlich auch schon praktizieren bzw. integrieren, jetzt aber aufgrund fehlender Lektüre und mangelndem Austausch nicht selten stecken bleiben in diesem Morast von MeeToo-Produkten und -Firmen, die glauben, das Rad mit dem Xten Wiki oder dem Yten Corporate Blog-Tool neu erfunden zu haben. Noch gibt es wenig Diskussionen, da eine gewisse Hemmeschwelle besteht. Viele Nutzer sind mit den Privacy-Einstellungen nicht so vertraut, oder haben Angst, dass sie sich um Kopf und Kragen reden. Aber einige gute Ansätze sind da und es wird besser und offener. Wir müssen das lernen. Denn ohne den Austausch sind wir auf Gedeih und Verderb auf die nicht immer praxisorientierten oder ausreichend theoretisch begründeten Meinungen selbst ernannter Experten angewiesen, die zwar viel Bücher verfassen und in der Öffentlichkeit auftreten, aber wenig Substanz mitbringen.

Sozialer Austausch macht klüger

Gegen diese Scheinöffentlichkeit, die es in vielen technologischen Bereichen gibt, hilft nur der direkte Austausch. Er ersetzt die Lektüre von Fachmagazinen und Büchern genau dann, wenn eine kritische Masse in einen kritischen Dialog eintritt. Nur so entsteht aus all dem Wissen Bedeutung. Und das ist das Einzige, was uns hilft, angesichts der riesigen Mengen an Wissen, an sehr segensreichen Inhalten – den Überblick zu gewinnen. Das klappt zwar immer nur zur Laufzeit, also in einem aktuellen Kontext, aber mehr werden wir in den nächsten Jahrhunderten sowieso nicht erreichen. Der Renaissance-Mensch, der gleichzeitig Gourmet, Künstler, Koch, Mäzen, Musiker, Konsument und Erfinder war, steckt noch in uns. Wer weiterhin meint, er müsse sein Wissen künstlich mit der Schonkost bestimmter einzelner Wissensgebiete in eine mentale Magersucht treiben, wird im dritten Jahrtausend einfach, leise und unaufällig aussterben. Change or Die.

Und was sind die Folgen? Der Erfolg der letzten Dekade in Bezug auf Bücher über Selbstmanagement und die Organisation der Firma namens Ego , ich rede bewusst nicht von der Ich AG, deutete eigentlich schon an, wo die Reise hingeht. Die Sozialen Netzwerke sind daher nur die manifeste Plattform für das Management dieser Minifirma in einer globalen Welt. Sozusagen eine professionelle Partnervermittlung für Projekte aller Art.

“Wer sich nicht in sozialen Netzwerken umtut, vergibt eine große Chance,” erläutert Dan Schawbel, ein Social Media Spezialist beim Softwareriesen EMC und Autor des bald erscheinenden Buchs “Me 2.0″. “Leute suche andere Leute. Personaler zum Beispiel müssen freie Stellen besetzen. Wenn sie nicht direkt an die Bewerber heran kommen, verpassen diejenigen einen neuen Job.”

Bleiben Sie mobil, im Geist, im Job, im Leben und bald auch im Web. Change or Die.

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Folgende Schlagwörter: Arbeitswelt, consulting, Die Gesellschaft, Enterprise 2.0, GoToMarket, Online-Marketing, Social Web, twitter, Wissen 2.0, Wissensmanagement

12 Kommentare

  1. Hallo Herr Westerbarkey,

    versuchen Sie diesen Link zu Enterprise 2.0 auf LinkedIn:

    http://www.linkedin.com/groups?gid=1792884&trk=hb_side_g

  2. Hallo Herr Wittkewitz,
    war just in Linkedin um Ihre im Artikel erwähnte Gruppe E2.0 zu finden,
    finde sie aber nicht…..

    Bin doch noch nicht überall kompatibel :-))
    und bitte um Ihren Hilfs-Hinweis…
    Gruss!
    J.Westerbarkey

  3. @Tobias

    die “Angst” bemerke ich oft erst nach den ersten praktischen Erfahrungen.

    Vorher herrscht oft eher Gleichgültig bis Geringschätzung gegenüber den neuen Spielereien.

    So erkläre ich mir die manchmal späten und überraschenden Reaktionen wenn die jeweilige Plattform langsam und unerwartet doch ins Laufen kommt.

  4. @Langhoff

    Njoa, ich glaube ich habe mich ein wenig unklar bzw. hinderlich ausgedrückt.
    Denken wir uns das mit den Technologien einfach mal wieder weg.

    Ich zielte hier mehr auf die Einstellung in klassischen Unternehmen.
    Die Offenheit, und die “Kunst loszulassen” und sich dem “neuen” überhaupt erstmal zu öffnen :-)

    Liegt das kleine Problemchen oftmals nicht in der “Angst” die sich in der Führungsebene rumschleicht?

  5. @Tobias

    “Ich rede hier explizit von klassischen Unternehmen, die es bis dato nicht geschafft haben
    nur ansatzweise von der neuen Technologie, oder sagen wie einfach von diesem “neuen Denken” ein Stück abzubekommen”

    Gerade in klassischen Unternehmen kann man jetzt überraschend viel bewegen mit vergleichsweise geringem Technologieeinsatz.

    Mit den neuen Technologien wird der doch erst Rückstand darstellbar.
    Wenn sich die Mail-Flut messbar verringern läßt oder die Aktualisierung einer Dokumentation nicht mehr nach Tagen sondern in Minuten erledigt ist dann läßt sich dies in Zahlen darstellen und gelegentlich auch noch direkt in Euros bewerten.

    Manchmal habe ich den Verdacht dass durch die lautstarke Perspektive der Berufsfans mit den großartigen Konzepten (usergeneratete Demokratisierung weltweit…) die praktische Umsetzung mehr behindert wie befördert wird.

  6. Das Buch von Weinberger, ähem Buhse…hm. Und hilft das Buch, die Utopien auch ins Leben zu hieven?
    Wir können uns getrost auf die Geschichte verlassen. Wer sich nicht anpasst wird angepasst oder überrannt. Insofern werden sicher einige Organisationen auf der Strecke bleiben. Andererseits ist es auch nicht damit getan, user-generated content und participation zu rufen und dann auf das Beste zu hoffe. Es gibt schon einige Adepten der Web 2.0 Welt, die bsiher mit einem “Haltet den Dieb!” sehr viel Aufmerksamkeit bekommen haben, aber substanziell wenig bis gar nichts liefern außer vielleicht ein paar MeeToo-Tools in die Produkte aufnehmen.

    Ob Firmen demokratische Strukturen gebrauchen können? Viele haben ja auch SAP eingeführt und sind trotzdem kein Stück effizienter geworden. Also das Schlagwort Erneuerung kann da so seine ambivalenten Bedeutungen einnehmen.

    Wie soll den Partizipation im Gesundheitswesen gehen? Die Menschen sehen ein, dass tägliches Multitasking, 60-Stunden-Woche, Rauchen und Saufen krank macht? Oder Ärzte hören auf, die Krankenkassen und Patienten hinters Licht zu führen oder Patienten nehmen sich Zeit zur Genesung?

    Wie soll den das klappen, gibt’s Vorschläge? Ich bin ganz Ohr.

    Achso Ohr, das Captcha kann man auch hören, wenn es Probleme mit dem Farbsehen gibt. Einfach auf den Lausprecher klicken.

    Ciao

    Jörg

  7. Hello!

    Ich lese derzeit das Buch “Enterprise 2.0 – Die Kunst loszulassen”
    Und wahrhaftig ist es “Die Kunst loszulassen” – Dort liegt das kleine Problemchen.

    Es tut fast schon weh solch ein Buch zu lesen, nicht weil dort sonderlich viel neues
    steht… sondern einfach nur weil es einen permanent bestätigt wie gut oder besser es doch laufen könnte. Gedanken die man schon lange hat, es aber nicht schafft andere damit zu begeistern.

    Ich rede hier explizit von klassischen Unternehmen, die es bis dato nicht geschafft haben
    nur ansatzweise von der neuen Technologie, oder sagen wie einfach von diesem “neuen Denken” ein Stück abzubekommen – Obwohl sie es wirklich gut gebrauchen könnten.

    Für mich ist es auch immer sehr spannend solche Dinge umzumünzen, jeweils angepasst für die jeweilige Branche. Insbesondere im Gesundheitswesen mache ich mir derzeit sehr viele Gedanken… :/

    arghghhh der Captcha Code macht mich noch wahnsinnig :-P
    Hoch lebe die Zwischenablage :))

  8. Netzwerkeffekte im Sinne von mehr Nutzen durch Beteiligung stellen sich schnell ein.
    Ein Wiki läuft aber nicht von allein, nur installieren ist wertlos.

    Aber es wird mit einem laufenden Wiki zu einem Thema/Projekt nicht nur die Kommunikation zum Sachverhalt erhöht sondern auch Transparenz zur Qualität der Beteiligung und Beteiligten. Dieser Nutzen wird unterschiedlich bewertet.

    Im Vergleich zur toten Dokumentation, vergessen als PDF auf dem Server oder im Schrank, wird bei einer Dokumentation über Wiki auch das Scheitern von Projekten transparent. Führt auch nicht bei allen Beteiligten zu Begeisterung.

    Etwas anstrengend ist beim Einsatz von Wikis die Polarisierung. Die Fans wollen alle Probleme mit dem Wiki lösen und die passenden Gegner argumentieren mit Wikipedia-Episoden.
    Da sind Techniker oft einfach pragmatischere Nutzer ohne viel Grundsatzdiskussionen.

    Eine etwas blödsinnige Verwendung von Wikis habe ich aber inzwischen auch erlebt. Ein Hersteller von Controllingsoftware ist stolz auf eine Dokumentation im “Wiki-Style”. Gemeint ist damit ein Layout wie Wiki aber ohne Wiki-Funktion.

    Standards in Arbeitsabläufen sind gemeint. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo man die Bedeutung der Mailadresse auf der Visitenkarte erklären mußte, später gab es Erklärungsbedarf wenn man nicht per Mail erreichbar war.

    Storytelling? klingt inzwischen auch schon etwas nach diesen Success-Stories der Verrtriebler :-)

    PS: CAPATCHA funktioniert jetzt besser, vielleicht habe ich mich an die Typologie gewöhnt :-)

  9. Na, da würden mich ja jetzt mal die Netzwerkeffekte interessieren, die da auftreten. Ich habe nicht so positive Erfahrungen mit Wikis erleben dürfen. Sind mit Standards die Wikis und ihre Syntax gemeint?

    Das mit dem Imponieren kenne ich sehr gut aus eigener Erfahrung. Man ist eine zeitlang versucht, das neue Neu auf direkte Projekte oder eigene Vorhaben zu übertragen. Daran scheitern dann oft 60% der Bücher. Die einen weil sich schlicht bessere Listen von Gedanken sind und die anderen, weil sie schlicht Listen der etwas dürftigen Debriefings von Leuten sind, die dafür kein Storytelling einsetzen sondern eben – Wikis…

  10. Hallo,

    “Denn ohne den Austausch sind wir auf Gedeih und Verderb auf die nicht immer praxisorientierten oder ausreichend theoretisch begründeten Meinungen selbst ernannter Experten angewiesen, die zwar viel Bücher verfassen und in der Öffentlichkeit auftreten, aber wenig Substanz mitbringen.”

    Zugegeben, zeitweise imponieren mir schon die schlauen Bücher und Artikel zum Thema.

    Bis ich dann mal wieder mühsam ein Mini-Wiki anschiebe um den Aufwand für eine kleine Dokumentation zu reduzieren und die Aktualität nach vorn zu bringen.

    Der Start ist mühsam (“sieht gar nicht aus wie Word”) und wenn es dann läuft kommt irgendwann die Panik wegen der überraschenden und unerwarteten Netzwerkeffekte.
    Verblüffend geringe Erfahrung mit Web 2.0 ff aber zwischendurch völlig überraschendes Interesse an SecondLife !?

    Die fehlende Erfahrung mit dem Spielzeug Web 2.0 wird etwas lästig wenn sich aus dem Spielzeug scheinbar plötzlich Standards entwickeln.

  11. Hi Matthias!

    Sollte der Unternehmer das tun, würde ich ihm sagen, dass er beim Kundensupport enormen Kosten spart, dass er ohne einen Pfennig eine knowldege base für den Support aufbaut, wenn er seinen Supportmitarbeiter die Funktion von hashtags erklärt. Weil Mobiltelefone sind zwar in d Afrika und ASien weiter verbreitet als hier aber ich glaube daran, dass es nur noch wenige Menschen ohne Handy gibt. Insofern funktioniert das ganze sehr einfach. Und wer Twitter nicht mag baut es sich mit XYZ selber nach. Kann ich auch übernehmen.
    Und dann würde ich ihm mitteilen, dass seine Kunden sehr wohl in sozialen Netzwerken vertreten sind. Beweise gibt es in Deutschland ungefähr 10 Millionen….
    Das sind Mitarbeiter aus F&E, im Marketing, im Sales in der Produktion und überall. Ja klar, der Vorstand ist nicht auf LinkedIn warum auch, wenn man vom Schreibtisch aus mit der Welt in Kontakt tritt, direkt von A-Level zu A-Level in sehr exklusiven LinkedIn Gruppen. Wer will das schon…würde ja Kosten sparen. Will keiner. Außerdem wäre das Globalisierung. Will auch keiner.

    Mal so aus der hohlen Hand.
    Die Details werde ich hier natürlich nicht kostenlos verteilen. Mit irgendwas verdiene ich ja auch meine Brötchen

  12. Sehr treffend formuliert. Nur wird Dir fast jeder deutsche Unternehmer entgegenhalten, dass er keine Software herstellt, sondern Maschinen oder Chemikalien. Da funktioniert das Prinzip des App-Stores nicht und seine Kunden sind auch (noch) nicht auf Twitter oder LinkedIn anzutreffen.

    Die eigentliche Kunst besteht darin, diese Entwicklungen zu “übersetzen” und für Branchen anwendbar zu machen, die mit dem Internet bislang wenig am Hut hatten – und zwar sowohl auf der Hersteller- als auch auf der Abnehmerseite.

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