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"Si latet ars, prodest" Ovid

Der Autor

Jörg Wittkewitz hat vor über sechshundert Jahren Geisteswissenschaften studiert: Philosophie, Sozialpsychologie, Literaturwissenschaften und sogar Rechtswissenschaften, letzteres hörte jedoch nach drei Semestern abrupt auf. Es müssen große Summen im Spiel gewesen sein. Wer würde so etwas freiwillig aufgeben.

Bei IBM Global Services lernte er die große Welt des Projektmanagements sowie die kleine Welt von Marketing und Public Relations kennen. Archive und Dokumentenmanagement waren dernier cri und Enterprise Content Management begann, Wirklichkeit zu werden. Wissensmanagement bildete damals die Speerspitze von Enterprise 1.0. Also feilte Herr Wittkewitz an dieser Spitze herum.

Nach einiger Zeit begab es sich, dass Archivprojekte mit einiger Phantasie und lustigen Wissenslandkarten ausgestattet wurden, um nunmehr das lieb- und erfolglose Erbe der Expertensysteme anzutreten. Knowledge Management war geboren. Jörg Wittkewitz gründete eine kleine PR-Agentur für kleine Softwarefirmen aus dem Retrievalumfeld und schrieb nebenbei garstige oder nette Artikel zu großen und kleinen Themen in der Fachpresse. Dann schrieb er mehr für die Presse und machte weniger PR.

Denn es verschluckten sich die Retrieval- und Suchanbieter in einem orgiastischen großen Fressen gegenseitig und ein großer Anbieter blieb übrig. Fast alle fähigen Leute aus den gefressenen Firmen verließen nach einiger Zeit den Giganten und gründeten kleine und feine Lösungen. Das war leicht. Denn der Gigant hatte eines vergessen beim großen Schlucken: die Kunden. Da konnten die ehemaligen Mitarbeiter riesige Brachen besetzen. Und so kam es, dass Jörg Wittkewitz heute immer noch für die Presse schreibt, hin und wieder für den einen oder anderen ein wenig PR oder Marktkommunikation macht, manchmal ein Wissensmanagementprojekt betreut und ansonsten die Welt in diesem Blog kommentiert.

Aktuell berät Jörg Wittkewitz Verlage und Rundfunksender sowie ein internationales Unternehmen in Bezug auf den Einsatz des Web.

Außerdem hört er weiterhin sehr viele CDs von einer tollen Firma namens ECM. Er läuft von Zeit zu Zeit unter der glühenden Sonne Niedersachsens dem Pazifik entgegen und sich und der Zeit hinterher und manchmal auch voraus. Er ernährt sich fast manchmal ein bißchen gesund. Hat vor gut zwei Jahren sein Auto verkauft. Er wird keine Birkenstock-Sandalen tragen. Keine Angst. Nur ein bißchen umweltbewußt ist er schon geworden. Denn er achtet auf seine Umgebung. Deshalb klingelt er auch immer wie ein Wahnsinniger, wenn er mit seinem Fahrrad in affenartiger Geschwindigkeit auf eine Menschenmenge zurast. GTA V in San Gehrden.

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